Probleme und Lösungen

Dieser Abschnitt beschreibt Lösungen für Probleme, die bei der Verwendung von Retrospect und dessen Clients auftreten können. Er enthält allgemeine Vorschläge zur Problemlösung, beantwortet häufig gestellte Fragen und stellt die Techniken zur Fehlersuche vor, die auch der Technische Support für Retrospect zur Problemlösung verwendet.

Problemlösungen enthält allgemeine Probleme, die bei der Installation und bei Backup- oder Wiederherstellungsvorgängen auftreten können, und bietet Erklärungen und Lösungen an. Fragen und Antworten enthält häufig gestellte Fragen und Antworten dazu. Bei diesen Fragen geht es nicht um Fehlermeldungen oder Problemlösungen, sondern um allgemeinere Dinge. Retrospect-Fehlermeldungen umfasst eine numerisch geordnete Liste von Fehlernummern mit ausführlichen Beschreibungen. Retrospect-Support beschreibt Techniken zur Problemlösung und gibt an, wo Sie Hilfe erhalten.

Tipps und aktuelle Informationen

Sicherung von Retrospect

Um Retrospect vor einem Zugriff durch nicht berechtigte Mac- und iOS-Versionen von Retrospect zu schützen, wird unbedingt empfohlen, ein Kennwort für Retrospect einzurichten. Zum Einrichten eines Kennworts gehen Sie zu Einstellung > Voreinstellungen > Sicherheit.

Unterbrechen von Skripten

Die Retrospect-Symbolleiste enthält eine Schaltfläche, mit der alle aktuellen Vorgänge einfach und schnell zu unterbrochen werden können. Das Symbol für diese Schaltfläche wurde von einem roten Kreis mit einem X in ein Pause-Symbol geändert. Wenn die Option zum Unterbrechen aller Vorgänge ausgewählt wurde, zeigt die Schaltfläche das Retrospect-Logo an.

Sichern von Dateisicherheitsinformationen

Wenn Sie die Optionen "Dateisicherheitsinformationen von Servern sichern" oder "Dateisicherheitsinformationen von Workstations sichern" auswählen, kopiert Retrospect NTFS-Dateisicherheitsinformationen der Dateien, die auf den Quell-Computern gesichert werden. Wenn sich bei einer Datei seit dem letzten Backup nur die Sicherheitsinformationen geändert haben, kopiert Retrospect die gesamte Datei erneut, einschließlich ihrer neuen Sicherheitsinformationen. Falls sich auf den Quell-Computern die Zugriffsrechte mehrerer Dateien geändert haben, kann das Sichern der Dateisicherheitsinformationen u. U. viel Zeit und Speicherplatz in Anspruch nehmen. Das gilt auch für intelligente inkrementelle Backups.

Schnelles Verteilen von Retrospect Client für Windows

Die Client-Software kann mit Hilfe von Microsoft SMS, Active Directory-Gruppenrichtlinien oder ähnlichen Produkten leicht an Windows-basierte Computer verteilt werden.

Live-Wiederherstellung eines UNIX-Client-Computers

Nach einer vollständigen Live-Wiederherstellung eines UNIX Client-Computers zeigt Retrospect folgende Warnung an: "Volume / wurde wiederhergestellt. Möglicherweise muss der Bootlader des Clients neu installiert werden, bevor der Client neu gestartet wird." Wenn der Client-Computer nach dem Neustart im GRUB hängt, bauen Sie den Bootlader neu auf und starten Sie den Computer erneut.

Ordner "Eigene Dateien" sichern

Wenn Sie den Ablageort des Zielordners für den Ordner "Eigene Dateien" ändern, arbeiten Retrospect-Selektoren, die den Ordner "Eigene Dateien" berücksichtigen (z. B. "Dokumente und Einstellungen"), nicht ordnungsgemäß.

Skriptgesteuertes Recycling-Backup

Wenn mit Hilfe eines Skripts ein Recycling-Backup auf ein Bandsegment mit dem richtigen Namen durchgeführt wird, generiert Retrospect nur dann keine Medien-Anforderung, wenn die Vorgabeeinstellung "Benannte Medien automatisch wiederverwenden" ausgewählt ist. Sie finden diese Option unter Einstellung > Voreinstellungen > Medium > Löschung.

Dateien können nicht auf dem Desktop gespeichert werden

Abhängig vom Benutzerkonto, unter dem Retrospect ausgeführt wird, können möglicherweise Dateien (z. B. exportierte Selektoren) nicht auf dem Desktop gespeichert werden. Verwenden Sie in einem solchen Fall beim Speichern der Dateien nicht die Option "Desktop", sondern öffnen Sie den Desktop-Ordner des Benutzers.

Retrospect Launcher-Dienst wird nicht gestartet

Gehen Sie in diesem Fall zu Einstellung > Voreinstellungen und navigieren Sie zu den Voreinstellungen "Ausführung > Start". Entfernen Sie die Markierung von der Option "Retrospect Launcher aktivieren" und klicken Sie auf OK. Rufen Sie die Voreinstellungen "Ausführung > Start" noch einmal auf, markieren Sie "Retrospect Launcher aktivieren" wieder und klicken Sie auf OK.

Problemlösungen

Die meisten Probleme, die bei der Verwendung von Retrospect auftreten können, lassen sich in einige wenige, allgemeine Kategorien einteilen. Der Technische Support für Retrospect von Retrospect, Inc. hat einige grundlegende Techniken zur Problemlösung für diese Kategorien entwickelt. Viele Probleme können Sie mit Hilfe dieser Techniken und nur geringem Aufwand selbst lösen. Dieser Abschnitt zeigt Ihnen die dazu nötigen Prozeduren und beschreibt die am häufigsten auftretenden Probleme sowie Lösungsmöglichkeiten dazu.

Wenn ein Fehler auftritt, sollten Sie zunächst sicherstellen, dass Ihre Retrospect-Version aktuell ist. Wählen Sie im Hilfemenü „Retrospect-Updates“ und klicken Sie auf „Jetzt prüfen“, um nach verfügbaren Updates für Ihre aktuelle Retrospect-Version zu suchen. Installieren Sie die neuesten Updates und prüfen Sie, ob das Problem weiterhin besteht.

Wir empfehlen Ihnen, aufzuschreiben, welche Versuche Sie zur Lösung eines Problems unternommen haben. Selbst wenn Sie das Problem nicht selbst lösen können, zeigen Ihre Aufzeichnungen unter Umständen ein Muster, das zum Verständnis des Problems beitragen kann. Sollten Sie feststellen, dass Sie das Problem auch dann nicht lösen können, wenn Sie diesen Abschnitt gelesen haben, nutzen Sie die anderen für Retrospect angebotenen Support-Ressourcen. Siehe Retrospect-Support.

Anweisungen zur Problemlösung

Der erste Schritt bei der Fehlerbehebung ist das Isolieren des Problems, indem Sie genau bestimmen, wann und wo es auftritt. Wenn Sie wissen, wann ein Fehler auftritt, ist ein Ansatzpunkt zur Problemlösung vorhanden. Retrospect führt verschiedene Arbeitsgänge aus. Ein Backup besteht gewöhnlich aus folgenden Arbeitsgängen in dieser Reihenfolge: Abfragen, Abgleichen, Kopieren und Überprüfen. Wenn Sie z. B. feststellen können, dass das Problem beim Abgleichen auftritt, sind Sie auf dem besten Wege, das Problem zu lösen.

Client-Konfigurationsprobleme

Ein Client im lokalen oder in einem anderen Teilnetz, das Sie in Retrospect ausgewählt haben, wird entweder gar nicht oder nur zeitweise im Fenster „Live-Netzwerk“ angezeigt.

Klicken Sie Fenster „Live-Netzwerk“ auf die Schaltfläche „Test“, um zu sehen, ob sich der Client im Netzwerk befindet.

Öffnen Sie das Retrospect Client-Kontrollfeld auf dem Client-Computer und überprüfen Sie, ob die Client-Software beim Systemstart geladen wurde und aktiviert ist. Überprüfen Sie, ob das Statusfeld „Bereit“ oder „Auf ersten Zugriff warten“ anzeigt.

Stellen Sie sicher, dass der Client-Computer mit dem Netzwerk verbunden ist und seine Netzwerkeinstellungen richtig sind.

Wenn diese Maßnahmen nicht helfen, lesen Sie Tests durchführen, um die TCP/IP-Kommunikation zu überprüfen. Wenn der Backup-Computer und der Client-Computer erfolgreich miteinander kommunizieren (Ping-Test), aber der Client-Computer trotzdem nicht erscheint, unterstützt Ihr Netzwerk möglicherweise die TCP/IP- und UDP-Protokolle nicht vollständig. Passive Netzwerkhardware, z. B. Hubs und Brücken, leiten möglicherweise bestimmte Netzwerkinformationen nicht weiter, die Retrospect für die Kommunikation mit TCP/IP-Clients benötigt. Mit Hilfe der erweiterten Netzwerkfunktionen von Retrospect können Sie einen Client anhand seines DNS-Namens, WINS-Namens oder der IP-Adresse (siehe Direkter Zugriff) direkt hinzufügen und die Probleme umgehen, so dass Sie mit dem Client arbeiten können.

Nachdem Sie die geeigneten Maßnahmen durchgeführt haben, können Sie sich beim Client-Computer anmelden.

Wenn der Client mehrere Ethernet-Karten verwendet, kann dies auch Probleme verursachen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Troubleshooting multiple ethernet cards on a Retrospect Client running Windows“ in der Retrospect Knowledgebase ( www.retrospect.com/de/knowledgebase) .

Ein Client außerhalb des lokalen Teilnetzes wird nicht im Fenster „Live-Netzwerk“ angezeigt.

Im Fenster „Live-Netzwerk“ werden nur die Clients angezeigt, die Retrospect in einem bestimmten Netzwerk anhand von vorgegebenen Suchkriterien gefunden hat.

Retrospect Desktop kann nur auf Clients zugreifen, die mit dem lokalen Teilnetz des Backup-Computers verbunden sind. Retrospect Single Server und Multi Server können über die IP-Adresse, den DNS- oder den WINS-Namen direkt auf alle Clients im Netzwerk bzw. auf alle Clients in einem von Ihnen definierten Netzwerksegment zugreifen. Siehe Erweiterte Netzwerkfunktionen.

Wenn der Client mehrere Ethernet-Karten oder NICs verwendet, kann dies auch Probleme verursachen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Troubleshooting multiple ethernet cards on a Retrospect Client running Windows“ in der Retrospect Knowledgebase ( www.retrospect.com/de/knowledgebase) .

Siehe auch –530 (Backup-Client nicht gefunden) und –541 (Backup-Client ist nicht installiert oder läuft nicht).

Die erweiterte Netzwerkfunktion für den direkten Zugriff kann keine Verbindung zum Client mit der angegebenen IP-Adresse oder dem eingegebenen Namen herstellen.

Stellen Sie sicher, dass der Client-Computer mit dem Netzwerk verbunden ist und seine Netzwerkeinstellungen richtig sind.

Öffnen Sie das Retrospect Client-Kontrollfeld auf dem Client-Computer und überprüfen Sie, ob die Client-Software beim Systemstart geladen wurde und aktiviert ist. Überprüfen Sie, ob das Statusfeld „Bereit“ oder „Auf ersten Zugriff warten“ anzeigt.

Stellen Sie sicher, dass die verwendete IP-Adresse gültig ist. Wenn der Client-Computer dynamische IP-Adressen verwendet, hat sich möglicherweise seine IP-Adresse geändert. Sie sollten keine dynamischen Adressen direkt hinzufügen, es sei denn, sie verfügen über eine Langzeit-Lease. Verwenden Sie stattdessen die Teilnetz-Rundsendung für den Zugriff.

Versuchen Sie, statt des DNS- oder WINS-Namens des Client-Computers seine IP-Adresse zu verwenden.

Unterziehen Sie die Computer einem Ping-Test, um festzustellen, ob deren Kommunikation mit TCP/IP funktioniert. Siehe Tests durchführen, um die TCP/IP-Kommunikation zu überprüfen.

Möglicherweise existiert eine „Firewall“ zwischen dem Netzwerk des Client-Computers und dem Netzwerk des Backup-Computers, die einen Zugriff von außen einschränkt. Bei Windows XP mit Service Pack 2 beispielsweise ist die Firewall standardmäßig aktiviert. Weitere Informationen darüber, wie Sie eine Firewall-Ausnahmeregel für Retrospect und Retrospect-Clients erstellen können, finden Sie in der Retrospect Knowledgebase ( www.retrospect.com/de/knowledgebase) .

Durch Verwendung der erweiterten Netzwerkfunktion für den direkten Zugriff wurde ein falscher Client-Computer hinzugefügt.

Stellen Sie sicher, dass die verwendete IP-Adresse gültig ist. Wenn der Client-Computer dynamische IP-Adressen (z. B. DHCP) verwendet, hat sich möglicherweise seine IP-Adresse geändert. Verwenden Sie stattdessen die Teilnetz-Rundsendung für den Zugriff. Siehe auch Fragen und Antworten.

Mac OS X-Client-Datei/Ordnerberechtigungen und Zugriffssteuerungslisten (ACLs)

Bevor Sie eine Wiederherstellung oder Duplizierung auf ein Volume eines Mac OS X-Clients durchführen, müssen Sie das Volume vorbereiten, wenn Sie die ACLs oder Zugriffsrechte der Quelle beibehalten möchten. Stellen Sie im Finder unter "Info abrufen" für das entsprechende Volume sicher, dass die Option "Eigentümer auf diesem Volumen ignorieren" deaktiviert ist, und aktivieren Sie gegebenenfalls Zugriffssteuerungslisten (ACLs) für das Volume.

Backup-Probleme

Manuelle Backups und Backups anhand von Skripts unterscheiden sich sowohl beim Starten als auch nach der Beendigung. Nach dem Start wird bei beiden Backup-Arten auf dieselbe Art und Weise vorgegangen: Abfragen, Abgleichen, Anfordern von Medien, Kopieren, Vergleichen und Schließen.

Retrospect startet nicht automatisch, um ein geplantes Skript auszuführen.

Dafür gibt es verschiedene Ursachen:

  • Missverständnis über das Startdatum: Das Datum, zu dem Sie die Ausführung des Skripts erwarten, entspricht nicht dem tatsächlichen Startdatum des Skripts. Siehe Allgemeine Elemente eines Plans.
  • Skript nicht korrekt geplant: Überprüfen Sie die Liste der anstehenden geplanten Vorgänge, um sicherzustellen, dass der Zeitplan in Retrospect mit den gewünschten Ausführungszeiten für Skripts übereinstimmt. Klicken Sie hierzu auf „Aktivitätsmonitor>Geplant“. Prüfen Sie, ob Sie mit der Voreinstellung „Planung“ (siehe Voreinstellungen „Planung“) nicht nur eine begrenzte Anzahl möglicher Ausführungszeiten angegeben haben.
  • Einstellung zum automatischen Starten nicht aktiviert: Prüfen Sie, ob die Voreinstellung (Start-Einstellungen) aktiviert ist.

Retrospect stürzt beim Starten ab.

Die Datei „Config77.dat“ ist möglicherweise beschädigt. Verschieben Sie sie (und alle anderen Konfigurationsdateien mit dem Namen „config**.***“) aus dem Ordner und starten Sie das Programm neu. Wenn das Problem nicht mehr auftritt, löschen Sie die beschädigte Konfigurationsdatei. (Retrospect erstellt eine neue Konfigurationsdatei und verwendet die Standardeinstellungen.) Wenn Sie Ihre Skripts und Einstellungen nicht neu einrichten und die Clients nicht neu anmelden möchten, benennen Sie die Datei Config77.bak in Config77.dat um oder stellen Sie eine frühere Version der Datei Config77.dat von einem Backup wieder her.

Die Dateien Config77.dat und Config77.bak befinden sich entweder im selben Ordner wie Retrospect oder unter ../Dokumente und Einstellungen/All Users/Anwendungsdaten/Retrospect .

Retrospect meldet während des Durchsuchens oder Abgleichens einen Fehler.

Dies kann ein Problem beim Durchsuchen des Volumes sein. In diesem Fall meldet Retrospect im Protokoll einen bestimmten Fehler.

Schlagen Sie die Fehlernummer im Abschnitt Retrospect-Fehlermeldungen, nach.

Ein Wechsellaufwerk wird nicht in der Volume-Datenbank oder im Fenster für die Medien-Anforderung angezeigt.

Auf Wechsellaufwerke, wie z. B. DVD-RAM- oder MO-Laufwerke, müssen Sie über einen Laufwerksbuchstaben im Windows Explorer zugreifen können.

Ein Band- oder CD/DVD-Laufwerk wird nicht im Fenster „Speichergeräte“ oder im Fenster für die Medien-Anforderung angezeigt.

Gehen Sie zu „Einstellung>Geräte“ und klicken Sie auf das Register „Umgebung“. Wenn der für Ihr Gerät angezeigte Treibername nicht in Fettschrift erscheint, hat eine andere Software einen Treiber geladen und verhindert, dass Retrospect seinen eigenen Treiber verwendet. Ermitteln Sie, welcher andere Gerätetreiber geladen ist, und deaktivieren Sie ihn.

Achten Sie darauf, dass alle Geräte angeschlossen sind, bevor Sie Retrospect starten. Prüfen Sie, ob das Laufwerk richtig angeschlossen ist, über den korrekten Abschlusswiderstand verfügt und angeschaltet ist. Sind andere Geräte am Kommunikationsbus ausgeschaltet, schalten Sie sie ein und starten Sie neu. Verwenden Sie zum Überprüfen der ID-Einstellungen in Retrospect das Register „Umgebung“ (unter „Einstellung>Geräte“). Vergewissern Sie sich, dass jedes SCSI-Gerät eine eindeutige ID besitzt.

Auf Windows-Systemen verwendet Retrospect standardmäßig NT-Passthrough, um auf Geräte zuzugreifen. Wenn anstelle von Passthrough ASPI verwendet wird und der ATAPI-Miniport-Treiber deaktiviert ist, erkennt Retrospect den ATAPI-Bus nicht. Aktivieren Sie den Miniport-Treiber, indem Sie den Registrierungsschlüssel unter folgendem Pfad bearbeiten:

\\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\
CurrentControlSet\Services\Aspi32\
Parameters

Achten Sie darauf, dass der Wert „ExcludeMiniports“ nicht gesetzt ist, damit Retrospect alle Busse erkennt.

Wenn Sie ein neues Gerätemodell besitzen, kann es vorkommen, dass dieses von der verwendeten Retrospect-Version nicht unterstützt wird. Informationen darüber, ob für ein Laufwerk eine neuere Retrospect-Version benötigt wird, finden Sie auf der Retrospect-Website .

Retrospect meldet, dass das Laufwerk nicht verwendet werden kann, weil ihm kein Laufwerksbuchstabe zugeordnet sei, obwohl dem CD/DVD-Laufwerk ein Laufwerksbuchstabe zugeordnet ist.

Unter Windows erscheint diese Meldung, wenn der ATAPI-Miniport-Treiber deaktiviert ist.

Aktivieren Sie den Miniport-Treiber, indem Sie den Registrierungsschlüssel unter folgendem Pfad bearbeiten:

\\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\
CurrentControlSet\Services\Aspi32\
Parameters

Achten Sie darauf, dass der Wert „ExcludeMiniports“ nicht gesetzt ist, damit Retrospect alle Busse erkennt.

Retrospect kann das eingelegte Medium nicht verwenden, da es „beschäftigt“ ist.

Hierfür gibt es einige mögliche Gründe.

  • Sie haben den Katalog des Platten-Backup-Sets auf einem Medium gespeichert, das ein Segment des Backup-Sets ist. Kataloge müssen auf einem anderen Volume gespeichert werden. Verschieben Sie den Katalog auf Ihre Festplatte und doppelklicken Sie darauf, damit Retrospect ihn erkennt.
  • Sie verwenden das Medium gleichzeitig als Quelle und Ziel. Dies ist unlogisch und nicht zulässig. Sie versuchen beispielsweise, das Volume „2-Dokumente“ in das Backup-Set „Dokumente“ zu sichern, wobei „2-Dokumente“ ein Segment dieses Backup-Sets ist.
  • Andere Software erstellt oder verwendet unter Umständen Dateien auf Ihrer Backup-Platte, die möglicherweise unsichtbar sind. Das könnten beispielsweise Komprimierprogramme sein. In der neuesten Readme-Datei finden Sie Informationen zu möglichen Konflikten und zu Lösungen.
  • Das Laufwerk funktioniert nicht. Wenden Sie sich an Ihren Händler.
  • Das Medium ist möglicherweise beschädigt. Geben Sie an, dass das Medium fehlt, und verwenden Sie ein neues.

Retrospect weigert sich, das eingelegte Medium zu verwenden.

Retrospect erkennt Medien nach einem bestimmten System, um sie Backup-Sets hinzuzufügen. Verwendet Retrospect nicht automatisch das Medium, das es Ihrer Ansicht nach verwenden sollte, lesen Sie die im Fenster „Medien-Anforderung“ angezeigte Meldung sorgfältig. Dort wird erklärt, welches Medium Retrospect benötigt.

Sie haben nicht genau das Medium eingelegt, das Retrospect benötigt. Prüfen Sie, ob der Name des Mediums, das Sie einlegen, mit dem angeforderten Namen genau übereinstimmt. Stimmen die Namen überein und setzt Retrospect den Vorgang nicht fort, wenn Sie das Medium einlegen, existieren wahrscheinlich zwei Medien mit demselben Namen und Sie haben das falsche eingelegt. Dies kann beim Wechseln von Medien geschehen, wenn Sie ein Recycling-Backup in ein bestimmtes Backup-Set ausführen.

Aktivieren Sie die Voreinstellung „Benannte Medien automatisch wiederverwenden“, um einen solchen Fall zu vermeiden. Siehe Voreinstellung „Löschung“.

Retrospect benötigt neue Medien. Legen Sie das gewünschte Band oder die Disc ein, warten Sie, bis das Medium im Fenster angezeigt wird, oder klicken Sie auf „Hinzufügen“, um Speicherplatz auf der Festplatte zu nutzen, und klicken Sie anschließend auf „Weiter“. Retrospect verwendet, wie im Folgenden beschrieben, keine Medien, die Teil eines bekannten Backup-Sets sind. Es verwendet automatisch Medien, die gelöscht sind oder die korrekte Bezeichnung tragen.

Retrospect fragt nach einem neuen Medium, zeigt aber anschließend die Meldung an: „Sie können '1-Backup-Set' nicht verwenden, da es bereits zu einem Backup-Set gehört!“

Dadurch soll ein versehentliches Löschen verhindert werden. Wenn Sie sicher sind, dass Sie dieses Medium löschen und für das aktuelle Backup verwenden möchten, klicken Sie auf „Löschen“ in der Symbolleiste und anschließend auf „Weiter“. Durch das Löschen des Mediums wird der Eintrag für dieses Segment aus dem Backup-Set gelöscht, zu dem es zuvor gehört hat.

Retrospect fordert ein bestimmtes Medium an und gibt dann folgende Meldung aus: „'2-Backup-Set' ist kein Segment dieses Backup-Sets. Obwohl der Name richtig ist, hat es ein anderes Erstellungsdatum“.

Diese Meldung weist darauf hin, dass Sie mehrere Medien mit demselben Namen verwenden. Dies ist dann der Fall, wenn Sie ein Recycling-Backup auf ein neues Medium ausgeführt haben und später versuchen, ein normales Backup mit älteren Medien durchzuführen. Verwenden Sie zum Wiederherstellen, wenn möglich, das ursprüngliche Medium.

Versuchen Sie es mit anderen Medien, um festzustellen, ob ein Medium zum Katalog passt, den Sie verwenden.

Wenn Sie sicher sind, dass dieses Medium die gewünschten Dateien enthält, bauen Sie den Katalog neu auf. Klicken Sie auf „Werkzeuge>Katalog reparieren“ und wählen Sie die entsprechende Funktion zum Neuaufbau des Katalogs aus. Siehe Katalog neu aufbauen.

Retrospect fordert ein bestimmtes Medium an, über das Sie jedoch nicht verfügen.

Wenn Sie wissen, wo es sich befindet, es zurzeit aber nicht verfügbar ist und Sie dringend ein Backup ausführen müssen, befolgen Sie diese Anweisungen. Klicken Sie auf „Auswahl“ und anschließend auf „Übergehen“. Retrospect behandelt das angeforderte Segment so, als sei es voll, und erstellt auf einem neuen Medium ein inkrementelles Backup. Von Dateien, die bereits auf das angeforderte Segment gesichert wurden, wird kein weiteres Backup erstellt. Bei zukünftigen Backups wird das neue Segment benötigt und bei Wiederherstellungen müssen Sie später beide Segmente verwenden.

Wenn Sie auf „Übergehen“ geklickt haben, können Sie den eventuell noch vorhandenen Speicherplatz auf dem Segment nicht mehr nutzen.

Wenn Sie wissen, dass das Medium fehlt, beschädigt ist oder gelöscht wurde, befolgen Sie diese Anweisungen. Handelt es sich um das erste Segment des Backup-Sets, ist es am einfachsten, ein neues Backup-Set zu beginnen oder ein Recycling-Backup in dieses Backup-Set zu erstellen. Retrospect fordert in beiden Fällen ein neues Medium an, welches das neue erste Backup-Set-Segment wird. Handelt es sich nicht um das erste Segment und möchten Sie das inkrementelle Backup auf die vorhandenen Segmente fortsetzen, klicken Sie auf „Auswahl“ und anschließend auf „Fehlt“. Retrospect beginnt das Backup auf ein neues Medium. Dateien, von denen bereits ein Backup auf das fehlende Segment erstellt wurde, werden – wenn möglich – beim nächsten inkrementellen Backup erneut gesichert.

Retrospect meldet beim Backup-Start, dass ein Katalog nicht synchron mit dem Backup-Set ist.

Aktualisieren Sie Ihren Katalog anhand der Medien.

Siehe Katalog aktualisieren.

Retrospect meldet einen Fehler der Chunk-Prüfsumme.

Tritt dieser Fehler nur bei einem bestimmten Backup-Set auf, reparieren Sie den zugehörigen Katalog und versuchen Sie es erneut.

Siehe Katalog aktualisieren.

Retrospect meldet Fehler bei der Überprüfung.

Abhängig von der verwendeten Überprüfungsmethode meldet Retrospect unterschiedliche Fehlerarten.

Gründliche Überprüfung vergleicht die Dateien auf dem Zielmedium mit den Dateien auf dem Quellmedium. Wenn Retrospect meldet, dass eine bestimmte Datei ein anderes Änderungsdatum oder eine andere Änderungszeit hat, ist die Datei wahrscheinlich während des Backups geändert worden. In diesem Fall müssen Sie nichts unternehmen. Beim nächsten Backup kopiert Retrospect die Datei neu.

Fehlermeldungen, die besagen, dass eine Datei an einer bestimmten Position ungleich ist, weisen in der Regel auf ein Problem mit dem Kommunikationsbus (wie z. B. SCSI oder ATAPI) hin. Erstellen Sie ein weiteres Backup, um die Datei erneut zu kopieren.

Solche Fehlermeldungen weisen normalerweise auf eine schwere Datenbeschädigung hin. Übergehen Sie diese Meldungen daher nicht leichtfertig. Wenn der Fehler bei mehreren oder allen Quellen (einschließlich Clients) oder bei einer an den Backup-Computer angeschlossenen Quelle auftritt, liegt das Problem beim Kommunikationsbus. Tritt der Fehler nur bei einer bestimmten Quelle auf, die über das Netzwerk gesichert wird, suchen Sie das Problem beim Kommunikationsbus dieses Computers und möglicherweise bei der Netzwerkverbindung zu diesem Computer.

Siehe Probleme mit FireWire- und USB-Geräten, SCSI-Probleme und Techniken zur Problemlösung bei Netzwerken. Sie sollten die betroffenen Volumes mit einem Diagnoseprogramm überprüfen.

Medienüberprüfung vergleicht die MD5-Prüfsummen der Dateien auf dem Zielmedium mit den MD5-Prüfsummen, die beim Kopieren der Dateien von der Quelle erzeugt wurden.

Wenn Retrospect meldet, dass diese MD5-Prüfsummen nicht übereinstimmen, liegt in den meisten Fällen ein Problem mit dem Zielmedium zugrunde (beispielsweise kann das Medium beschädigt sein oder die Daten wurden in einen beschädigten Sektor geschrieben). Prüfen Sie, ob das Backup-Set-Medium Fehler aufweist. Wenn sich die Probleme nicht beheben lassen, sollten Sie das Backup auf einem neuen Medium wiederholen. Dateien, die Medienüberprüfungsfehler erzeugen, stimmen per Definition nicht mit den Dateien im Ziel-Backup-Set überein. Daher werden sie beim nächsten Backup erneut auf das Ziel kopiert.

Unter bestimmten Umständen wurden während der Sicherung keine MD5-Prüfsummen generiert. Dies gilt für alle Backups, die mit einer älteren Retrospect-Version als 16.0 durchgeführt wurden, sowie für Backups, bei denen die Voreinstellung „Während Backup-Vorgängen MD5-Prüfsummen generieren“ nicht aktiv war. Weitere Informationen finden Sie unter Voreinstellungen „Überprüfung“. In diesen Fällen prüft Retrospect nur noch die Lesbarkeit aller Dateien auf den Backup-Set-Medien.

Nach Beendigung eines Vorgangs wird Retrospect nicht beendet bzw. der Computer nicht abgemeldet, neu gestartet oder heruntergefahren (je nach der Einstellung unter „Unbeaufsichtigt“).

Retrospect wird nur dann automatisch beendet, abgemeldet oder neu gestartet, bzw. Retrospect schaltet den Computer nur dann automatisch aus, wenn es im unbeaufsichtigten Modus arbeitet und innerhalb der Vorschauzeit (siehe Voreinstellungen „Planung“) keine zusätzlichen Vorgänge geplant sind.

Retrospect wechselt automatisch in den interaktiven Modus, sobald Sie einen manuellen Vorgang starten, und in den unbeaufsichtigten Modus, sobald Sie ein Skript starten. Verwenden Sie das Menü „Steuerung“, um zwischen den Modi zu wechseln, während Retrospect kopiert.

Retrospect sichert ein bestimmtes Client-Volume nicht.

Überprüfen Sie auch, ob Ihr Backup-Skript das Volume als Quelle enthält.

Vergewissern Sie sich, dass das Client-Volume nicht als privat (siehe Voreinstellungen „Zugriffseinschränkung“) gekennzeichnet ist.

Stellen Sie sicher, dass das Volume des Client-Computers aktiviert ist. (Unter Mac OS befindet sich das Symbol des Volumes auf dem Desktop. Unter Windows können Sie auf den Laufwerksbuchstaben zugreifen.)

Wenn Sie alle an den Client-Computer angeschlossenen Volumes auswählen möchten, verwenden Sie als Quelle den Client-Container anstelle von bestimmten Client-Volumes. Wählen Sie „Einstellung>Clients“, zeigen Sie die Eigenschaften des Clients an, klicken Sie auf das Register „Volumes“ des Eigenschaftenfensters und wählen Sie „Client-Schreibtisch“ im Listenfeld.

Weitere Informationen über Client-Container finden Sie unter Clients konfigurieren.

Der Client stürzt während des Backups ab.

Ein Systemabsturz des Client-Computers kann durch fehlerhafte Netzwerkhardware, einen Virus oder einen Softwarekonflikt verursacht werden. Verwenden Sie Diagnoseprogramme, um Ihren Computer auf Viren und Festplattenprobleme zu überprüfen.

Proactive Backup-Probleme

Proactive Backup meldet, dass kein Medium vorhanden ist, es befindet sich aber ein Medium im Laufwerk.

Proactive Backup zeigt an, dass er für das Backup einer Quelle ein bestimmtes Mediensegment benötigt. Um festzustellen, welches Backup-Set weitere Medien benötigt, klicken Sie auf das Register „Backup-Sets“ im Proactive Backup-Statusfenster und suchen Sie nach den Backup-Sets, bei denen als Status „Medien“ angezeigt ist.

Haben Sie in das Backup-Set, das Medien benötigt, noch nie ein Backup erstellt, nimmt Retrospect jedes neue oder gelöschte Medium. Halten Sie Proactive Backup an, löschen Sie das gewünschte Medium unter „Einstellung > Geräte“ und starten Sie dann Proactive Backup erneut.

Wenn Sie nicht feststellen konnten, warum Proactive Backup das Medium nicht annimmt, sichern Sie die Quelle mit „Manuell>Backup“ in dieses Backup-Set. Retrospect zeigt ein Fenster an, in dem das angeforderte Medium aufgeführt ist.

Retrospect schaltet sich nicht ab, wenn Proactive Backup die Backups abgeschlossen hat.

Proactive Backup ist so optimiert, dass es ununterbrochen läuft. Wenn andere Arten anstehender Skripts vorhanden sind, werden diese zu ihren geplanten Zeiten gestartet, auch wenn Proactive Backup noch läuft.

Wenn Sie Proactive Client Backup so planen, dass es nur einen Teil des Tages läuft (z. B. von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr täglich), können Sie Retrospect nach der Stoppzeit beenden, ohne dass sich das auf Proactive Backup auswirkt. Retrospect startet zur Startzeit des nächsten geplanten Skripts automatisch.

Beim Proactive Backup-Plan des Retrospect Client-Kontrollfelds ist „So bald wie möglich“ eingestellt, aber der Client wurde nicht sofort gesichert.

Die Option „So bald wie möglich“ weist Proactive Backup an, den Client-Computer abzufragen. Der Client-Computer stellt den Kontakt nicht selbst her. In der Zwischenzeit ist Proactive Backup möglicherweise damit beschäftigt, andere Quellen abzufragen oder andere Client-Computer zu sichern. Es kann aber auch inaktiv sein, dies hängt von der Planung ab. Wenn Retrospect den Client-Computer abfragt, der auf „Baldmöglichst“ eingestellt ist, sichert es diesen Computer.

Siehe Vorzeitige Backups zulassen.

Probleme bei der Wiederherstellung

Bei einer Wiederherstellung müssen Sie zunächst das Backup-Set auswählen, von dem Sie wiederherstellen möchten. Retrospect durchläuft dann folgende Stufen: Auswählen eines Volumes (Sie geben hier an, wo die Dateien abgelegt werden sollen), Abgleichen oder Auswählen von Dateien, Anfordern von Medien, Kopieren und bei Bedarf Einrichten der Zugriffsrechte.

Sie haben beim Auswählen eines Backup-Sets Probleme.

Klicken Sie auf „Andere“, wenn das gewünschte Backup-Set nicht aufgeführt ist. Klicken Sie auf „Öffnen“, wenn der Katalog für Ihr Backup-Set verfügbar ist, oder klicken Sie auf „Neu aufbauen“, um ihn anhand der Medien neu aufzubauen.

Wenn Retrospect nach der Auswahl eines Backup-Sets einen Chunk-Prüfsummenfehler meldet, lesen Sie –641 (Chunk-Prüfsumme stimmt nicht überein).

Sie möchten von einem Medium Daten wiederherstellen, seine Backup-Sets werden aber nicht im Backup-Set-Auswahlfenster angezeigt.

Suchen Sie mit Hilfe von Windows Explorer auf Ihrer Festplatte nach der Backup-Set-Katalogdatei. Sie hat denselben Namen wie das Medium im Retrospect-Fenster „Speichergeräte“. Wenn ein Band beispielsweise die Bezeichnung „1-Backup-Set A“ trägt, suchen Sie nach einer Katalogdatei mit dem Namen „Backup-Set A“. Doppelklicken Sie auf die Katalogdatei, um Retrospect den Pfad zu ihr zu weisen.

Können Sie die Katalogdatei nicht auf Ihrer Festplatte finden, klicken Sie auf „Werkzeuge>Katalog reparieren“ und wählen Sie die Funktion zum Neuaufbau des Katalogs (siehe Katalog neu aufbauen).

Sie können die Dateien, die Sie wiederherstellen möchten, nicht finden.

Wenn Sie die Option zum Wiederherstellen ausgewählter Dateien verwenden, stellen Sie sicher, dass der ausgewählte Snapshot auch der richtige für das Volume ist. Standardmäßig zeigt der Betrachter für die ausgewählten Dateien Ihre Dateien und Ordner in alphabetischer Reihenfolge an, so wie sie auf der gesicherten Festplatte angeordnet waren. Wenn Sie die gewünschte Datei gefunden haben, doppelklicken Sie darauf, um sie für eine Wiederherstellung zu markieren. Können Sie Ihre Datei nicht finden, wählen Sie „Suchen“ im Menü „Bearbeiten“, um eine Suche nach Namen oder anderen Attributen durchzuführen. Das Prüfsymbol gibt an, dass die Datei ein fehlendes Segment des Backup-Sets ist.

Wenn Sie ältere Dateiversionen wiederherstellen, verwenden Sie „Wiederherstellen>Dateien suchen“. Weisen Sie Retrospect an, nach einem bestimmten Datei- oder Ordnernamen zu suchen, und klicken Sie wenn nötig auf „Mehr Optionen“, um anhand von Selektoren Dateien zu suchen.

Siehe Wiederherstellen und Verwenden von Selektoren.

Beim Laden eines älteren Snapshot von einem Medium meldet Retrospect, dass kein Snapshot verfügbar ist.

Es gibt es zwei mögliche Gründe:

  • Sie haben „Quell-Snapshots zur Wiederherstellung sichern“ deaktiviert (siehe Optionskategorie „Katalogdatei“).
  • Sie haben das Backup abgebrochen, bevor es abgeschlossen war. Retrospect speichert ein Snapshot für ein Volume erst, wenn das Backup abgeschlossen ist.

Retrospect weigert sich, das eingelegte Medium zu verwenden, obwohl es die korrekte Bezeichnung trägt, jedoch ein anderes Erstellungsdatum hat.

Diese Meldung weist darauf hin, dass Sie mehrere Medien mit demselben Namen verwenden. Dies ist dann der Fall, wenn Sie ein Recycling-Backup auf ein neues Medium ausgeführt haben und später versuchen, eine Wiederherstellung mit älteren Medien durchzuführen. Verwenden Sie zum Wiederherstellen, wenn möglich, das ursprüngliche Medium.

Versuchen Sie es mit anderen Medien, um festzustellen, ob ein Medium zum Katalog passt, den Sie verwenden.

Wenn Sie sicher sind, dass dieses Medium die gewünschten Dateien enthält, bauen Sie den Katalog neu auf. Klicken Sie auf „Werkzeuge>Katalog reparieren“ und wählen Sie die entsprechende Funktion zum Neuaufbau des Katalogs aus. (Siehe Katalog neu aufbauen.)

Retrospect meldet beim Kopieren, dass das Volume voll ist.

Auf dem Volume, auf das Sie wiederherstellen, ist nicht genügend Platz für die wiederherzustellenden Dateien. Sie müssen Ihren Plattenplatz nun durch Verschieben oder Löschen von Dateien erhöhen oder das Problem umgehen, indem Sie weniger Dateien für die Wiederherstellung auswählen. Wenn Sie ein Volume wiederherstellen, das komprimiert wurde, müssen Sie Ihre Dateien unter Umständen in mehreren Schritten wiederherstellen und die Daten zwischen den Wiederherstellungen komprimieren, um für den nächsten Schritt Platz zu schaffen.

Nach der Wiederherstellung sind die NTFS-Zugriffsrechte nicht eingerichtet.

Stellen Sie die Daten von einem Snapshot wieder her und lassen Sie die Option für das Kopieren von Sicherheitsinformationen aktiviert. Siehe Windows-Sicherheitsoptionen und Wiederherstellung von einem vollständigen Backup.

Nach einer Wiederherstellung sind die File Sharing-Zugriffsrechte unter Mac OS nicht eingerichtet.

Bevor Sie unter Mac OS X eine Wiederherstellung auf ein anderes Volume als das aktuelle Systemvolume ausführen, wählen Sie den Finder-Befehl „Information einblenden“ auf dem Volume. Wählen Sie „Zugriffsrechte“ im Einblendmenü des Informationsfensters und deaktivieren Sie „Rechte auf dem Volume ignorieren“.

Siehe Mac OS File Server wiederherstellen.

Nach der Wiederherstellung auf eine neue Festplatte ist das Volume-Symbol auf dem Finder-Schreibtisch nicht mehr benutzerdefiniert. Es ist nun generisch.

Starten Sie den Computer neu.

Nach der Wiederherstellung sind die Subvolume-Definitionen für den Macintosh-Client falsch.

Die Subvolume-Definitionen können sich durch die Wiederherstellung einer großen Anzahl von Ordnern ändern. Die Subvolumes haben im Fenster „Volume auswählen“ und in den Browsern von Retrospect möglicherweise falsche Namen (da sie falschen Ordnern zugewiesen wurden). Die Ursache liegt in den nicht sichtbaren Verzeichnis-Kennnummern der Ordner.

Damit dieses seltene Problem nicht auftritt, löschen oder formatieren Sie das Zielvolume, bevor Sie die Retrospect-Funktion zum Wiederherstellen des gesamten Volumes verwenden. Überprüfen Sie nach der Wiederherstellung großer Datenmengen (wie z. B. einer Festplatte) die Namen aller Subvolumes, um Probleme mit den Subvolumes zu vermeiden. Nach der Wiederherstellung eines Volumes müssen Sie jedes Subvolume des Volumes neu definieren.

Sie können Daten eines Client-Computers nicht wiederherstellen.

Führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Versuchen Sie, auf den Client zuzugreifen. Wählen Sie den Client-Computer im Fenster mit der Client-Datenbank aus und klicken Sie auf „Eigenschaften“ in der Symbolleiste. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Aktualisieren“, um zu überprüfen, ob Retrospect eine Verbindung zum Client herstellen kann.
  2. Klicken Sie auf „Einstellung>Volumes“, wählen Sie das Volume aus, auf das Sie Daten wiederherstellen möchten, und wählen Sie „Eigenschaften“ in der Symbolleiste. Vergewissern Sie sich, dass auf dem Volume genügend Platz für die wiederherzustellenden Dateien ist und sich in der Zeile „Attribute“ kein Geschützt-Symbol befindet. (Wenn die Zeile „Attribute“ nicht vorhanden ist, ist das Volume auch nicht geschützt.)

Wenn Sie sicher sind, dass das Volume, auf das Sie Daten wiederherstellen möchten, nicht geschützt ist und genügend Platz frei hat, Sie aber die Daten immer noch nicht wiederherstellen können, lesen Sie Notfall-Wiederherstellung.

Probleme mit FireWire- und USB-Geräten

Bei Problemen mit FireWire- und USB-Geräten kommen verschiedene Ursachen in Frage.

Hardware-Probleme

  • Isolieren Sie das Gerät. Möglicherweise stört ein anderes Gerät in der Kette die Kommunikation mit dem Backup-Gerät. Wenn das Backup-Gerät über einen Hub oder ein anderes FireWire/USB-Gerät mit dem Computer verbunden ist, schließen Sie es direkt an den Computer an. Falls es direkt an den Computer angeschlossen ist, verwenden Sie einen anderen Port. Wenn das Problem weiterhin auftritt, gehen Sie die Checkliste durch, ohne die anderen Geräte wieder anzuschließen.
  • Möglicherweise ist ein Kabel defekt. Tauschen Sie das Kabel zwischen dem Gerät und dem Computer aus.
  • Die Systemplatine oder der FireWire/USB-Adapter sind möglicherweise defekt. Installieren Sie Retrospect auf einem anderen Computer, sofern verfügbar, und verwenden Sie nur dieses eine Gerät.

Medien-Probleme

  • Verwenden Sie ein neues Mediensegment, um auszuschließen, dass das Problem von einem falschen oder beschädigten Medium verursacht wird. Verwenden Sie gegebenenfalls andere Marken. Laufwerke sind diesbezüglich oft empfindlich. Beachten Sie die Herstellerhinweise zu empfohlenen Markenprodukten.
  • Reinigen Sie die Leseköpfe von Bandlaufwerken mit einer Reinigungskassette.

Firmware/Software-Probleme

  • Stellen Sie sicher, dass Sie die neueste USB- bzw. FireWire-Firmware-Version für Ihren Computer verwenden. Hardware-Hersteller stellen regelmäßig Firmware-Aktualisierungen bereit, mit denen bestimmte USB- bzw. FireWire-Probleme nicht mehr auftreten. Suchen Sie die benötigten Aktualisierungen auf der Website des Herstellers. Retrospect zeigt Ihre aktuelle Firmware-Version in der Spalte „Version“ im Fenster „Gerätestatus“ (oder „Umgebung“) an. Informationen über bekannte Probleme bei bestimmten Firmware-Versionen finden Sie auf der Retrospect-Website.
  • Aktualisieren Sie die FireWire- und USB-Adapter-Treiber bzw. installieren Sie sie neu. Defekte Treiber können zu unerwarteten Problemen führen. Treiber-Updates finden Sie auf den Hersteller- oder Händler-Websites.
  • Deinstallieren Sie gegebenenfalls andere Backup-Software, die sich auf Ihrem Computer befindet, einschließlich der von ihr installierten Treiber.

Wenn Sie alle Anweisungen zur Fehlersuche befolgt haben und immer noch Probleme mit neuen Medien auftreten, ist das Backup-Gerät möglicherweise defekt. Wenden Sie sich an den Hersteller für weitere Diagnoseverfahren und Tests bzw. für eine Reparatur oder einen Austausch des Geräts.

SCSI-Probleme

Wenn die SCSI-Kette nicht korrekt eingerichtet ist, können Kommunikationsfehler während des Kopiervorgangs Daten beschädigen oder Systemabstürze hervorrufen. Die folgenden Informationen sollen Ihnen bei SCSI-Problemen helfen.

Weitere Angaben hierzu finden Sie unter USB/USB 2.0/USB 3.0, in der Dokumentation zu Ihrer SCSI-Karte sowie im Handbuch zu Ihrem Hardware-Gerät.

Die Fehler in diesen Beispielen können auf Kommunikationsfehler bei einem SCSI-Bus hinweisen:

  • Datei „ABC“: Ungleich an Position 3.253
  • Probleme beim Lesen: „1-Büro-Backup 2“ (0), Fehler –102 (Probleme bei der Kommunikation)
  • Probleme beim Schreiben: „1-Backup-Set“ (0), Fehler –205 (Zugriff auf Speichermedium verloren)

Diese Fehlermeldungen lassen sich gewöhnlich auf einen Fehler in der SCSI-Konfiguration zurückführen, wobei es sich um einen fehlerhaften Abschlusswiderstand, einen Fehler bei einem bestimmten Gerät, fehlerhafte Kabel oder eine falsche Gerätereihenfolge handeln kann. Die häufigste Ursache von SCSI-Bus-Kommunikationsproblemen liegt bei falschen Abschlusswiderständen oder fehlerhaften SCSI-Kabeln. Wechseln Sie die Abschlusswiderstände aus (verwenden Sie versuchsweise einen Widerstand mit eigener Stromversorgung), wechseln Sie die Kabel aus, isolieren Sie das Gerät in der SCSI-Kette oder schließen Sie es an einen anderen Computer an. Wenn es sich um ein Bandlaufwerk handelt, reinigen Sie die Lese-/Schreibköpfe. Wenn das nichts hilft, verwenden Sie versuchsweise andere Bandtypen.

Abschluss

Eine allgemeine Regel für den Abschluss ist, dass sich an einem SCSI-Bus nur zwei Abschlusswiderstände befinden dürfen, nämlich einer am Anfang und einer am Ende. Wenn an Ihren SCSI-Bus nur ein Gerät angeschlossen ist, wird auch nur ein Abschlusswiderstand benötigt, da SCSI-Karten über einen integrierten Abschlusswiderstand verfügen sollten. Auch einige SCSI-Peripheriegeräte haben einen internen Abschlusswiderstand und müssen deshalb an das Ende der SCSI-Kette gesetzt werden.

Schlagen Sie im Benutzerhandbuch Ihrer Hardware nach, welche speziellen Abschlusswiderstände benötigt werden.

SCSI-Kabel

Kommunikationsprobleme können auch durch beschädigte oder lose SCSI-Kabel verursacht werden. Überprüfen Sie, ob alle Kabel richtig mit dem Anschluss verbunden sind. Die Gesamtlänge Ihres SCSI-Busses sollte 6 Meter nicht überschreiten. Verwenden Sie, wenn möglich, kurze Kabel (30 bis 100 cm) und keine Kabel, die länger als 2 Meter sind.

Geräteanordnung und Gerätekonflikte

Um durch die Geräteanordnung oder durch Gerätekonflikte verursachte Probleme zu umgehen, überprüfen Sie, ob jedes Gerät eine eindeutige SCSI-Adresse hat. Um die SCSI-Adresse jedes Geräts anzuzeigen, klicken Sie auf „Einstellung>Geräte“. Klicken Sie dann auf das Register „Umgebung“, um alle Ihre Geräte zu sehen. Sie können dieses Fenster zu Referenzzwecken ausdrucken. Treten Probleme auf (z. B. ein Gerät, das eingeschaltet und angeschlossen ist, erscheint nicht in der Liste), ändern Sie die Reihenfolge der SCSI-Geräte oder entfernen Sie nicht benötigte Geräte vorübergehend. Prüfen Sie erneut, ob jedes Gerät über eine eindeutige SCSI-Gerätenummer verfügt.

Verschiedene Geräte wie Scanner und Laufwerke für Wechselmedien können im SCSI-Bus Kommunikationsfehler verursachen, besonders wenn sie ausgeschaltet sind. Treten bei Ihnen SCSI-Kommunikationsprobleme auf, achten Sie darauf, dass alle SCSI-Geräte angeschaltet sind, wenn Sie mit dem Computer arbeiten. Auch wenn keine SCSI-Probleme auftreten, wird empfohlen, alle SCSI-Peripheriegeräte einzuschalten, bevor Sie den Computer starten. Schalten Sie sie erst aus, wenn Sie den Computer heruntergefahren haben.

Ungelöste SCSI-Probleme

Ist in der SCSI-Kette alles korrekt eingerichtet, kann immer noch das unvorhergesehene „SCSI-Voodoo“ auftreten, das Probleme hervorruft, die theoretisch nicht auftreten dürften, da die SCSI-Regeln eingehalten wurden. Aufgrund des SCSI-Voodoos müssen Sie eventuell die Reihenfolge der Geräte in der Kette ändern, den Abschlusswiderstand wechseln, neue IDs zuordnen oder SCSI-Kabel austauschen. (Kurze Kabel verursachen weniger Probleme als lange.) Theoretisch verfügt SCSI über genau definierte Regeln und liefert erwartungsgemäße Ergebnisse, in der Praxis jedoch hat SCSI ein gewisses Eigenleben.

Techniken zur Problemlösung bei Netzwerken

Tests durchführen, um die TCP/IP-Kommunikation zu überprüfen

Mit Hilfe der Schaltfläche „Test“ im Fenster „Live-Netzwerk“ können Sie prüfen, ob Retrospect eine TCP/IP-Verbindung zu einem Computer im Netzwerk herstellen und mit der Client-Software kommunizieren kann. Klicken Sie auf „Test“ und geben Sie die IP-Adresse und den DNS- bzw. WINS-Namen ein. Wenn Retrospect den Fehler –541 meldet, hat es an der IP-Adresse einen Client-Computer gefunden, aber die Client-Software antwortet nicht. Wird der Fehler –530 angezeigt, konnte Retrospect keine Verbindung zum Computer herstellen. Andere Fehler weisen auf Probleme mit der Netzwerk- und TCP/IP-Konfiguration hin. Führen Sie von anderen Computern einen Ping-Test mit dem Backup- und dem Client-Computer durch, um die Kommunikation über TCP/IP zu prüfen.

Verwenden Sie die integrierten Ping-Befehle von Windows-Computern, die für TCP/IP konfiguriert sind. Gehen Sie hierfür auf dem Windows-Computer zur MS-DOS-Eingabeaufforderung und geben Sie „ping“ gefolgt von einem Leerzeichen und der IP-Adresse ein.

Klicken Sie in Mac OS X auf das Register „Ping“ im Netzwerkdienstprogramm (unter
/Applications/Utilities).

Gehen Sie zum fehlerhaften Client-Computer und überprüfen Sie mit dem Ping-Programm die IP-Adresse des Backup-Computers. Sie erhalten daraufhin eine Meldung, derzufolge die TCP/IP-Konfiguration des überprüften Computers einsatzbereit ist. Wenn bei diesem Test das Zeitlimit überschritten wird oder der Computer nicht erreicht werden kann, weist dies auf ein Problem mit der TCP/IP-Konfiguration, der Netzwerkschnittstellen-Hardware oder dem Netzwerk selbst hin.

Wenn der Test des Backup-Computers erfolgreich verlaufen ist, überprüfen Sie mit dem Ping-Programm von einem anderen Computer aus die IP-Adresse des fehlerhaften Client-Computers.

Problemlösung bei Netzwerken

Wenn Sie Netzwerkprobleme mit Retrospect oder Client-Computern haben, versuchen Sie, das Muster des Problems herauszufinden. Wenn das Problem nur bei einem bestimmten Client-Computer auftritt, untersuchen Sie zuerst diesen. Wenn das Problem bei mehreren Client-Computern auftritt, stellen Sie fest, ob diese Computer gemeinsame Hubs, Router, Brücken oder Gateways verwenden. Durch dieses Vorgehen können Sie eventuell die beschädigte Netzwerkkomponente identifizieren, die repariert oder ausgetauscht werden muss. Wenn Sie Probleme bei mehreren Client-Computern haben, aber kein Muster feststellen können, untersuchen Sie die Netzwerkhardware auf dem Backup-Computer.

Fragen und Antworten

In diesem Abschnitt finden Sie Antworten auf allgemeine Fragen zur Konfiguration von Retrospect-Clients, zum lokalen Backup von Dateien und zum Backup über das Netzwerk sowie zu Backup-Sets, Katalogen, Geräten und Medien.

Fragen zur Konfiguration von Clients

Wie finde ich die IP-Adresse eines Client-Computers heraus, so dass ich direkt auf ihn zugreifen kann?

Dies hängt vom Betriebssystem ab und davon, wie der Client-Computer konfiguriert ist. Wenn der Client über eine feste IP-Adresse verfügt, können Sie die direkte Zugriffsmethode anwenden. Wenn der Client-Computer automatisch eine IP-Adresse vom DHCP-Server erhält, sollten Sie diese Methode nicht verwenden. Dynamische IP-Adressen können sich ändern, so dass Retrospect möglicherweise an einer bestimmten Adresse einen anderen Computer findet, wenn Sie die dynamische IP-Adresse direkt hinzufügen. Verwenden Sie stattdessen Multicast oder die Teilnetz-Rundsendung.

So stellen Sie die IP-Adresse eines Computers fest und finden heraus, ob es sich um eine feste oder eine dynamische Adresse handelt:

Mac OS: Öffnen Sie das Netzwerkvoreinstellungen (Mac OS X) auf dem Client. Es zeigt die IP-Adresse an, die Ihr Computer zurzeit verwendet. Über der IP-Adresse befindet sich das Menü „Konfigurationsmethode“. Wenn dieses Menü „DHCP Server“ anzeigt, handelt es sich um eine dynamische Adresse. Wenn es „Manuell“ anzeigt, handelt es sich um eine feste Adresse.

Windows: Wechseln Sie zur DOS-Eingabeaufforderung und geben Sie „IPconfig -All“ ein, um die vollständige IP-Konfiguration anzuzeigen.

Alle Windows-Systeme: Die IP-Konfigurationsinformationen zeigen die IP-Adresse, die der Computer zurzeit verwendet. Außerdem ist zu sehen, ob der Computer einen DHCP-Server verwendet. Ist dies der Fall, werden auch die Lease-Daten der automatisch zugewiesenen IP-Adresse angezeigt. Wenn der DHCP-Server und die Lease-Informationen nicht angezeigt werden, wurde die IP-Adresse manuell angegeben (d. h. es handelt sich um eine feste Adresse).

Fragen zur Konfiguration von Clients

Wie ändere ich den Namen eines Client-Computers?

Der Client-Computer erhält seinen Namen, wenn zum ersten Mal vom Backup-Computer aus auf ihn zugegriffen wird.

Wenn ein Client-Computer bereits angemeldet wurde und Sie seinen Namen ändern möchten, klicken Sie auf „Einstellung>Clients“. Doppelklicken Sie auf den Client-Computer, dessen Name geändert werden soll, und klicken Sie dann auf das Register „Werkzeuge“ im Fenster für die Client-Eigenschaften. Klicken Sie auf „Umbenennen“ und geben Sie einen neuen Namen ein.

Die Namensänderung wirkt sich nicht auf die bisher gesicherten Dateien aus – sie bleiben unter dem alten Namen des Client-Computers abgelegt. Neue Dateien und Snapshots werden unter dem neuen Namen abgelegt.

Wie kann ich einen Client-Computer anmelden, wenn ich sein Kennwort vergessen habe?

Sie müssen die Client-Software deinstallieren, den Client-Computer neu starten und anschließend die Client-Software mit einem neuen Kennwort erneut installieren.

Wie kann ich ein Client-Volume zurückholen, nachdem ich versehentlich auf „Entfernen“ geklickt habe?

Wenn Sie das Volume eines Client-Computers entfernen, können Sie es wieder in die Volume-Liste von Retrospect aufnehmen, indem Sie den Client-Computer in Retrospect konfigurieren (siehe Clients konfigurieren). Vergessen Sie nicht, das Volume, wenn nötig, zu den jeweiligen Skripts hinzuzufügen.

Fragen zum Backup

Wie kann ich auf ein Festplattenlaufwerk sichern?

Verwenden Sie ein Platten- oder ein Datei-Backup-Set auf der Festplatte. Siehe Backup-Sets und ihre Komponenten und Festplattenlaufwerke.

Wie kann ich einen Snap Server oder ein anderes NAS-Gerät sichern? Wie kann ich es als Backup-Gerät einsetzen?

Retrospect und NAS-Geräte (Network Attached Storage) können auf verschiedene Art zusammenarbeiten. Sie können Retrospect oder die Retrospect Client-Software auf dem NAS-Gerät installieren oder das NAS-Gerät als Backup-Ziel zum Speichern von Daten in Datei- und Platten-Backup-Sets verwenden.

Weitere Informationen finden Sie unter NAS-Geräte (Network Attached Storage).

Wie kann ich nur die Dateien sichern, die sich geändert haben?

Retrospect macht das automatisch. Wenn Sie zum ersten Mal ein Backup erstellen, kopiert Retrospect alle ausgewählten Dateien. Bei nachfolgenden normalen Backups werden nur die ausgewählten Dateien kopiert, die neu sind oder sich geändert haben.

Wie gebe ich volle Backups oder inkrementelle Backups an?

Retrospect führt standardmäßig inkrementelle Backups durch. Dabei werden nur die neuen und geänderten Dateien gesichert. Zum Ändern der Standardeinstellung müssen Sie eine Backup-Art festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter Arten von Backups.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Backup-Aktion zu ändern:

Wie kann ich mehrere Volumes auf dasselbe Medium sichern?

Verwenden Sie dasselbe Ziel-Backup-Set. Um die Volumes gleichzeitig zu sichern, wählen Sie im Fenster „Quelle auswählen“ jedes zu sichernde Volume aus. Sie können mit der Strg-Taste eine nicht-zusammenhängende Auswahl treffen oder mit der Umschalttaste einen Volume-Bereich auswählen. Wenn Sie das Backup ausführen, sichert Retrospect die ausgewählten Volumes nacheinander.

Sie können später auch normale Backups anderer Volumes in dasselbe Backup-Set erstellen. Retrospect fügt sie dem Medium hinzu, bis es voll ist.

Wie kann ich schnell ein Backup starten?

Erstellen Sie in Retrospect zunächst ein Skript und speichern Sie es als Skript-Starter-Dokument (siehe So erstellen Sie einen Skript-Starter:). Verwenden Sie dann das Skript-Starter-Dokument, um dieses Skript direkt vom Windows Explorer aus zu starten.

Wie kann ich Dateien mit bestimmten Attributen ein- oder ausschließen?

Sie können mit Hilfe von Selektoren bestimmen, welche Dateien von Retrospect gesichert werden sollen. Auf diese Weise können Sie Dateien anhand der Größe, der Art, der Datumsangabe und vielen anderen Attributen ein- oder ausschließen. Siehe Verwenden von Selektoren.

Fragen zum Netzwerk-Backup

Wie kann ich sehen, was gestern Abend gesichert wurde? Wie kann ich feststellen, ob jedes Gerät von Proactive Backup gesichert wurde?

Im Backup-Bericht wird für jedes Volume ein Überblick über die Backup-Vorgänge angezeigt. Zum Anzeigen des Berichts klicken Sie auf „Berichte>Backup-Bericht“. Siehe Backup-Bericht anzeigen.

Im Protokoll wird nach Datum und Uhrzeit geordnet angezeigt, welche Volumes gesichert wurden, wie viele Daten kopiert worden sind und ob das Backup erfolgreich beendet wurde. Zum Anzeigen des Protokolls klicken Sie auf „Berichte > Protokoll“. Im Protokoll werden außerdem alle aufgetretenen Fehler aufgeführt. Siehe Protokoll anzeigen.

Um Dateien anzuzeigen, die beim letzten Backup gesichert wurden, klicken Sie auf „Berichte>Backup-Inhalt“. Wählen Sie in der oberen Liste des Inhaltsfensters das entsprechende Backup-Set und in der unteren Liste einen oder mehrere Läufe aus. Klicken Sie dann auf „Durchsuchen“. Es wird ein Betrachter angezeigt, in dem die Dateien in der Reihenfolge aufgeführt werden, in der sie gesichert wurden. Siehe Backup-Inhalt anzeigen.

Wenn Sie alle Dateien eines Volumes zum Zeitpunkt eines bestimmten Backups sehen möchten, öffnen Sie die Eigenschaften des Backup-Sets und lassen Sie das Register „Snapshots“ anzeigen. Siehe Register „Snapshots“.

Können in einem Netzwerk zur gleichen Zeit mehrere Backup-Computer laufen?

Ja, Sie können problemlos mehrere Backup-Computer gleichzeitig im selben Netzwerk betreiben, allerdings kann es sein, dass die Backups langsamer werden, wenn beide Computer gleichzeitig Daten übertragen. Wenn die Backups allerdings in unterschiedlichen physischen Netzwerksegmenten laufen, beeinträchtigt der Netzwerkverkehr in einem Segment die anderen Segmente nicht.

Ich möchte einen Computer in einem anderen Netzwerksegment als Backup-Computer definieren. Wie mache ich das?

Detaillierte Informationen zum Wechseln des Backup-Computers finden Sie im Abschnitt Verschieben von RetroSpect.

Wie kann ich mehrere Netzwerkkarten auf dem Backup-Computer verwenden?

Mit Retrospect Multi Server können Sie auf alle Clients in verschiedenen Teilnetzen zugreifen, ohne über den Netzwerk-Backbone zu gehen. Schließen Sie jede Netzwerkkarte an ein eigenes Netzwerksegment an und verwenden Sie die erweiterten Netzwerkfunktionen von Retrospect (siehe Erweiterte Netzwerkfunktionen), um eine separate Schnittstelle für jede Karten-/Teilnetzkombination zu konfigurieren.

Welche Netzwerkanschlussnummer hat Retrospect?

Retrospect verwendet den Anschluss 497, zugewiesen von der Internet Assigned Number Authority (IANA), für TCP und UDP.

Wie viele Client-Computer kann ich von einem Backup-Computer aus sichern?

Es gibt keine feste Grenze für die Anzahl der Client-Computer, auf die Sie von einem Backup-Computer aus zugreifen können. Dies ist eher eine Frage der Ressourcen als eine Frage der Anzahl. Mit einem schnelleren Backup-Computer, einem schnelleren Backup-Gerät, dessen Medien eine höhere Kapazität haben, und mehr Zeit für die Backups können Sie mehr Client-Computer sichern.

Wenn der Backup-Computer die Backups nicht in den festgelegten Zeiträumen durchführen kann oder Sie bestimmte Volumes häufiger sichern möchten, benötigen Sie einen schnelleren Backup-Computer oder ein schnelleres Backup-Gerät oder beides.

Warum dauern meine Netzwerk-Backups so lange?

Informationen zur Geschwindigkeit von Backups und Richtlinien zum Schätzen der Backup-Geschwindigkeit finden Sie unter Tipps für Netzwerk-Backups und Auswahl des Backup-Computers.

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Backups plötzlich langsamer geworden sind oder ein bestimmter Client langsamer gesichert wird als ein anderer mit einer vergleichbaren Konfiguration, liegt wahrscheinlich ein Problem vor. Dafür kann es folgende Ursachen geben:

• Der Umfang der Aktivitäten auf dem Backup- und dem Client-Computer während des Backups.

Andere Programme (wie Antivirus-Software), die auf den beiden Computern laufen, entziehen Retrospect Verarbeitungszeit. Um eine optimale Leistung zu erreichen, führen Sie ein Backup durch, während auf dem Backup-Computer kein anderes Programm außer Retrospect gestartet ist.

• Die Menge der kopierten Daten.

Recycling-Backups haben oft einen höheren Durchsatz als inkrementelle Backups. Retrospect muss bei jedem Backup das gesamte Volume prüfen, um festzustellen, welche Dateien gesichert werden müssen, unabhängig von der Menge der zu sichernden Daten. Der Anteil dieser Vorbereitungszeit im Verhältnis zur gesamten Backup-Zeit ist bei kleinen Datenmengen (inkrementelles Backup) höher als bei großen Datenmengen (Recycling-Backup oder wenn ein leeres Backup-Set das erste Mal in einem normalen Backup verwendet wird). Backups von kleinen Datenmengen scheinen deshalb langsamer zu sein als Backups von großen Datenmengen.

Beispielwerte für das Backup eines Clients in einem Ethernet-Netzwerk zeigt die Beispieldaten mehrerer Backups. Die Durchsatzwerte für das Recycling-Backup sind viel höher als für die nachfolgenden Backups desselben Clients. Der Grund dafür ist der kleinere Anteil der Vorbereitungszeit im Verhältnis zur Menge der tatsächlich gesicherten Daten.

• Die Gesamtzahl der Backup-Läufe, für die ein Backup-Set verwendet wurde.

Je höher die Anzahl der erstellten Backup-Läufe ist, desto länger braucht Retrospect für den Abgleich der Backup-Läufe, bei dem ermittelt wird, welche Dateien gesichert werden müssen. Wenn Sie ein Backup-Set regelmäßig „zurücksetzen“, indem Sie ein Recycling-Backup erstellen oder mit einem „Backup in ein neues Backup-Set“ neue Medien zur Ihrem Rotationsschema hinzufügen, werden die Anzahl der Backup-Läufe in Ihrem Backup-Set begrenzt und dadurch sowohl die Backup- als auch die Wiederherstellungsvorgänge beschleunigt.

• File Sharing.

Die Dateifreigabe bzw. File Sharing verlangsamt das Kopieren auf den Client-Computern und dem Backup-Computer. Wenn Sie File Sharing nicht benötigen, können Sie es deaktivieren und so die Netzwerkleistung möglicherweise optimieren.

• Backups über Netzwerksegmente hinweg.

Der Backup-Computer und der Client-Computer können sich in zwei physisch voneinander getrennten Netzwerken befinden, die durch eine Brücke oder einen Router verbunden sind. Dadurch kann der Datenfluss von einem Computer zum anderen verlangsamt werden. Die Geschwindigkeit des Backups kann auch leiden, wenn die beiden Netzwerke in Bezug auf ihre relative Netzwerkaktivität oder Leistung sehr unterschiedlich sind. Sie können die Geschwindigkeit der Verbindung zwischen dem Backup-Computer und dem Client-Computer feststellen, indem Sie auf „Einstellung>Clients“ klicken, um die Eigenschaften anzuzeigen. Wenn die Antwortzeit höher als unter normalen Umständen (z. B. ständig über 0,3) oder der Durchsatz (KB/Sekunde) niedriger als normal erscheint, kann ein Netzwerkproblem vorliegen. Zeigen Sie die Leistungswerte für verschiedene Client-Computer mit Hilfe der Eigenschaften an und vergleichen Sie sie, um die aktuelle Netzwerkleistung zu bestimmen.

• Die Leistung des Backup- und/oder Client-Computers.

Probleme mit einem Backup- oder Client-Computer wirken sich auf die Geschwindigkeit des Backups aus. Überprüfen Sie speziell auf Festplattenfragmentierung, Probleme beim SCSI-Bus und Netzwerkprobleme.

• Die Geschwindigkeit des Backup-Computers.

Verschiedene Computer-Modelle haben unterschiedliche CPUs (z. B. der relativ langsame Pentium oder der relativ schnelle Pentium III), von denen abhängt, wie schnell die Verarbeitung ist. Auch die Leistung von vergleichbaren CPUs variiert, abhängig von ihren Taktfrequenzen (in Megahertz angegeben). Und schließlich variiert auch die Geschwindigkeit der verschiedenen Erweiterungskarten und damit die Datenübertragungsgeschwindigkeit der SCSI-Busse bei verschiedenen Computern. Um eine optimale Backup-Leistung zu erzielen, sollten Sie Retrospect auf einem relativ schnellen Computer installieren.

• Verwendung von Verschlüsselung oder Software-Komprimierung.

Wenn möglich, sollten Sie keine Verschlüsselung beim Backup-Medium und keine Verbindungsverschlüsselung bei den Client-Computern verwenden. Die Verschlüsselung benötigt zusätzliche Verarbeitungszeit, die dem Backup-Computer ansonsten zur Erhöhung der Backup-Leistung zur Verfügung stehen würde. Verwenden Sie, wann immer möglich, eine Hardware-Komprimierung (wenn Ihr Bandlaufwerk eine Hardware-Komprimierung bietet), da sie schneller ist als die Software-Komprimierung. Da sich die Backup-Geschwindigkeit auch auf die Bandkapazität auswirkt, passen bei der Hardware-Komprimierung mehr Daten auf das Band.

Wie ermittele ich die Mindestgeschwindigkeit für die Option „Client-Ausführung“?

Zeigen Sie die Eigenschaften im Datenbankfenster verschiedener Clients an. Beobachten Sie die Geschwindigkeit des jeweiligen Clients.

Kann Retrospect einen Windows-Client nach dem Beenden eines Backups ausschalten?

Nein. Die Retrospect Client-Software für Windows unterstützt das automatische Herunterfahren nicht, da die meisten PCs manuell ausgeschaltet werden müssen.

Kann ich das System von einem Windows-Computer auf einen anderen duplizieren?

Nein. Ein zu großer Teil der Systeminformationen eines Windows-Computers sind für diesen Computer spezifisch. Erweiterungssteckkarte, Peripheriegeräte und Softwareprogramme erfordern spezifische Einstellungen und es ist unwahrscheinlich, dass diese von einem PC auf den anderen übertragen werden können, selbst wenn die Modelle und Konfigurationen identisch sind.

Muss ich meine Clients auf die neueste Version aktualisieren?

Es wird dringend empfohlen, dass Sie die neueste Version der Retrospect Client-Software auf Clients verwenden, auf die mit der neuesten Version von Retrospect zugegriffen wird.

Wie kann ich verhindern, dass das Fenster „Auf Backup warten“ in solchen Nächten auf Macintosh-Computern angezeigt wird, in denen kein Backup geplant ist?

Das Retrospect Client-Kontrollfeld kann nicht wissen, für wann ein Backup geplant ist. Deshalb wartet es beim Ausschalten, wenn diese Option im Optionsfenster des Retrospect Client-Kontrollfelds aktiviert ist. Wenn nicht jede Nacht Backups erstellt werden, können Sie das mit einer der folgenden Methoden umgehen:

Planen Sie ein Skript mit dem Selektor „Keine Dateien“ für Nächte, in denen kein Backup erstellt wird. Damit werden in diesen Nächten alle im Skript angegebenen Macintosh-Quellen ausgeschaltet.

Sagen Sie den Benutzern, an welchen Tagen sie vor dem Arbeitsende im Fenster „Auf Backup warten“ auf „Ausschalten“ klicken sollen.

Installieren Sie auf den Client-Computern das AppleScript-Skript „Warten beim Ausschalten“, das Sie im Ordner „Retrospect Client AppleScripts“ finden. Bearbeiten Sie das Skript mit dem AppleScript-Skripteditor und passen Sie es an Ihren Plan an. Informationen dazu finden Sie im Skript selbst.

Fragen zum Wiederherstellen

Ich dachte, ich hätte einige Dateien wiederhergestellt. Wo sind sie? Ich kann sie nicht finden.

Suchen Sie in der Hauptebene der Festplatte nach einem Ordner, der den gleichen Namen hat wie das Backup-Set, von dem Dateien wiederhergestellt wurden.

Stellt Retrospect leere Ordner wieder her?

Ja. Leere Ordner werden wiederhergestellt, wenn Sie eine Wiederherstellung von einem Snapshot mit der Option „Wiederherstellen>Gesamtes Volume“ durchführen und eine beliebige Option außer „Nur Dateien wiederherstellen“ wählen.

Ich habe mehrere Volumes mit einem Backup-Skript gesichert. Wie stelle ich alle Volumes in einem Vorgang wieder her?

Erstellen und planen Sie ein Wiederherstellungsskript für den ersten wiederherzustellenden Snapshot. Kopieren Sie das Skript. Bearbeiten Sie die Kopie und passen Sie die Quelle und das Ziel an den nächsten wiederherzustellenden Snapshot an. Wiederholen Sie diesen Schritt für jedes Volume, das Sie wiederherstellen möchten. Retrospect führt die einzelnen Skripts nacheinander in alphabetischer Reihenfolge zu der von Ihnen festgelegten Startzeit aus.

Fragen zum Backup-Set und Katalog

Was passiert, wenn ich den Katalog entferne?

Wenn Sie einen Backup-Set-Katalog aus Retrospect entfernen, bleibt die Katalogdatei auf Ihrer Festplatte so lange bestehen, bis Sie sie löschen. Wenn Sie in Retrospect versehentlich einen Katalog entfernen, können Sie die Katalogdatei von Retrospect oder vom Windows Explorer aus öffnen. Wenn Sie einen Katalog entfernt haben, müssen Sie das Backup-Set Ihren Skripts wieder hinzufügen, da Retrospect es beim Entfernen des Katalogs aus den Skripts löscht.

Was passiert, wenn ich den Katalog verliere?

Wenn Sie Ihren Backup-Set-Katalog verlieren (z. B. weil er gelöscht oder beschädigt wurde), kann Retrospect den Katalog für Sie neu aufbauen, indem es das letzte Segment im Backup-Set absucht. Siehe Katalog neu aufbauen.

Wenn die Option „Schneller Katalogdatei-Neuaufbau“ deaktiviert war, muss Retrospect alle Segmente des Backup-Sets durchsuchen. Wenn dies der Fall ist und wenn sich im Backup-Set eine große Datenmenge befindet, kann der Neuaufbau eines Katalogs mehrere Stunden dauern.

Kann ich Dateien aus einem Backup-Set löschen?

Sie können Dateien nicht aus einem Backup-Set löschen, da die meisten Speichergeräte dies nicht gestatten. Wenn Sie nur bestimmte Dateien aus einem Backup-Set behalten möchten, können Sie diese Dateien mit Hilfe der in Retrospect möglichen Backup-Set-Übertragung in ein anderes Backup-Set kopieren. Siehe Backup-Sets übertragen.

Kann ich ein Backup-Set umbenennen?

Retrospect stellt keine eigene Funktion für das Umbenennen von Backup-Sets bereit. Sie können Datei-Backup-Sets im Windows Explorer umbenennen. (Andere Arten von Backup-Sets können nicht umbenannt werden.) Öffnen Sie das Backup-Set, nachdem Sie es umbenannt haben, damit Retrospect die Änderung erkennt.

Kann ich mehrere Backup-Sets auf demselben Medium ablegen?

Auf einem Band oder einer CD/DVD können nicht mehrere Backup-Sets abgelegt werden. Sie können allerdings mehrere Datei- oder Platten-Backup-Sets auf demselben Medium ablegen. Wenn Sie einem Backup-Set ein Wechselmedium hinzufügen, reserviert Retrospect das gesamte Medium für dieses Backup-Set.

Sie können auf einem einzigen Backup-Set jedoch beliebig viele Volumes sichern.

Wie gehe ich am besten mit Katalogdateien um?

Kataloge benötigen normalerweise ca. 4 MB pro 10.000 gesicherte Dateien. Legen Sie regelmäßig benötigte Kataloge auf Ihrer Festplatte ab. Wenn Sie nur wenig Platz haben, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Legen Sie selten benötigte Kataloge auf einem Datei-Server ab.
  • Archivieren Sie alte Kataloge in eigene Backup-Sets.
  • Komprimieren Sie die Kataloge. Siehe Backup-Sets konfigurieren.

Es ist zu empfehlen, Katalogdateien zu duplizieren, für den Fall, dass sie beschädigt werden.

Ich schließe ein Bandgerät an verschiedene Computer an, um Backups zu erstellen. Wie gehe ich am besten vor?

Wenn Sie für jede Workstation ein anderes Band verwenden möchten, müssen Sie für jeden Computer ein eigenes Backup-Set erstellen, ansonsten ist dies nicht nötig. Wenn Sie für alle Ihre Computer dasselbe Backup-Set verwenden, erstellen Sie nicht von jeder Workstation ein Recycling-Backup; verwenden Sie nur das normale Backup und, wenn ein Medienwechsel erforderlich ist, ein Backup in ein neues Backup-Set.

Kopieren Sie nach jedem Backup den Backup-Set-Katalog auf einen Server oder ein Wechselmedium und anschließend, wenn Sie zum nächsten Computer gegangen sind, den Katalog auf dessen Festplatte. Verwenden Sie die Retrospect-Option zur Komprimierung des Katalogs (siehe Register „Optionen“), damit der Katalog möglichst wenig Platz beansprucht.

Sie können den Katalog auch auf einem Server ablegen, auf den von jedem Computer aus zugegriffen werden kann. Hierbei wird jedoch vorausgesetzt, dass alle Computer über ein Netzwerk verbunden sind. In diesem Fall ist es einfacher, wenn Sie ein Retrospect Client-Paket erwerben. Für einen geringen Betrag pro Computer erhalten Sie das „Retrospect Client-Paket“, das Retrospect ermöglicht, alle Ihre Windows- und Mac OS-Computer über ein Netzwerk zu sichern, ohne dass das Backup-Gerät an verschiedene Computer angeschlossen werden muss.

Was sind die Folgen, wenn ich keine Snapshots speichere, um Zeit und Speicherplatz zu sparen?

Wenn Sie die Option „Quell-Snapshots zur Wiederherstellung sichern“ (siehe Optionskategorie „Katalogdatei“) deaktivieren, wird es vor allem schwieriger, die Ordnerhierarchie eines Volumes anzuzeigen und wiederherzustellen.

Ohne Snapshot können Sie folgende Aktionen nicht durchführen:

  • Volumes (z. B. nach einem Systemabsturz) in exakt dem Zustand wiederherstellen, in dem sie zum Zeitpunkt eines bestimmten Backups waren
  • Windows-Registrierung wiederherstellen (dies ist z. B. bei der Wiederherstellung der gesamten Festplatte erforderlich)
  • NTFS-Sicherheitsinformationen wiederherstellen
  • Leere Ordner wiederherstellen
  • Volume-Backups für die Wiederherstellung durchsuchen

Wenn Sie in diesem Fall Dateien wiederherstellen möchten, müssen Sie einen Selektor verwenden (und/oder Dateien ohne Hierarchie durchsuchen), um die gewünschten Dateien auszuwählen, was viel Zeit kostet.

Fragen zu Geräten und Medien

ID ignorieren

Wenn Sie ein Upgrade von einer früheren Retrospect-Version durchgeführt haben, werden auch die Backup-Geräte, deren ID bislang ignoriert wurde, im Fenster "Speichergeräte" angezeigt. Um sie erneut zu ignorieren, wählen Sie in der Navigationsleiste von Retrospect den Befehl Einstellung > Geräte. Klicken Sie im Fenster "Speichergeräte" auf das Register "Umgebung", wählen Sie die zu ignorierende ID aus und klicken Sie auf "ID ignorieren" in der Symbolleiste. Starten Sie Retrospect neu, damit die Änderung wirksam wird.

Aktivierte beschreibbare Discs

Retrospect unterstützt keine beschreibbaren Discs (CD-R, CD-RW, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVR+R DL oder DVD+RW), die für die Verwendung mit Software formatiert wurden, mit der die Discs in Windows Explorer aktiviert und wie Disketten verwendet werden können. Außerdem kann es zu Konflikten kommen, wenn die Disc-Mounting-Software und Retrospect auf dem Backup-Computer laufen.

So verwenden Sie Disc-Mounting-Software, wenn Retrospect aktiv ist:

  1. Öffnen Sie Retrospect.
  2. Wählen Sie Einstellung > Geräte.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Umgebung.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk für beschreibbare Datenträger und wählen Sie ID ignorieren.
  5. Beenden Sie Retrospect und öffnen Sie es wieder.

So verwenden Sie Retrospect, wenn Disc-Mounting-Software aktiv ist:

  1. Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk leer ist.
  2. Öffnen Sie Retrospect und stellen Sie sicher, dass "ID nicht ignorieren" für die Laufwerk-ID ausgewählt ist ("Einstellung > Geräte > Umgebung").
  3. Legen Sie eine leere CD ein oder eine CD, die bereits mit Retrospect verwendet wurde. Sie können das Laufwerk auch leer lassen, bis Retrospect eine CD anfordert.
  4. Brechen Sie alle Versuche der Disc-Mounting-Software ab, die CD zu formatieren.

Warum sind meine DAT-Bänder schneller voll als erwartet?

Laufwerke, die mit dem DDS-1-Format arbeiten, unterstützen 60- und 90-m-Bänder mit einer Kapazität von ca. 1,3 GB bzw. 1,9 GB (unkomprimierte Daten). Laufwerke, die mit dem DDS-2-Format arbeiten, unterstützen 120-m-Bänder mit einer Kapazität von ca. 4 GB (unkomprimierte Daten). Laufwerke, die mit dem DDS-3-Format arbeiten, unterstützen 125-m-Bänder mit einer Kapazität von ca. 12 GB (unkomprimierte Daten). Laufwerke, die mit dem DDS-4-Format arbeiten, unterstützen 150-m-Bänder mit einer Kapazität von ca. 20 GB (unkomprimierte Daten).

Im Normalfall liegt die tatsächliche Speicherkapazität bis zu 30% unter dem angegebenen Höchstwert.

Wenn Sie ein Gerät mit Hardware-Komprimierung besitzen, können Sie die Kapazität Ihrer Bänder beträchtlich erhöhen. Die tatsächliche Kapazität eines Bandes hängt hauptsächlich davon ab, wie gut sich die kopierten Daten komprimieren lassen (Text wird beispielsweise gut komprimiert, Programme nicht).

Wenn Sie viele kleine Dateien oder Dateien über ein Netzwerk sichern, verringert sich die tatsächliche Kapazität des Bandes.

Retrospect fragt aus einem der folgenden Gründe nach einem neuen Band:

  • Das Bandgerät meldet, dass das aktuelle Band voll ist.
  • Beim Schreiben auf das Band ist ein Fehler aufgetreten. Öffnen Sie das Protokoll, um den Fehler zu sehen.
  • Sie haben bei der Konfiguration eines Backup-Sets „Übergehen“ oder „Fehlt“ gewählt oder Sie führen ein Backup in ein neues Backup-Set durch.

Wie viel Platz ist auf dem Band noch vorhanden?

Retrospect schätzt die Kapazität Ihres Bandes, um Ihnen bei der Organisation Ihres Backups zu helfen. Zum Anzeigen dieser Schätzung klicken Sie auf „Einstellung>Backup-Sets“. Wählen Sie im Fenster „Backup-Sets“ das gewünschte Backup-Set aus und klicken Sie auf „Eigenschaften“. Im geöffneten Fenster wird der geschätzte verfügbare Speicherplatz auf dem aktuellen Segment dieses Backup-Sets angezeigt.

Diese Schätzung dient nur dazu, dass Sie besser voraussehen können, wann Retrospect neue Medien anfordert. Unabhängig vom geschätzten verfügbaren Speicherplatz verwendet Retrospect ein Segment so lange, bis das Bandgerät meldet, dass das Band voll ist.

Da viele Bandlaufwerke die Kapazität eines Bandes nicht dynamisch melden, sind die Schätzungen von Retrospect unter Umständen ungenau. Um die Schätzung an die (auf Ihren Erfahrungen basierende) tatsächliche Kapazität des Bandes anzupassen, verwenden Sie die Option „Kapazität“. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Register „Optionen“.

Was mache ich, wenn ich weiß, dass das Band oder die Platte beim heutigen Backup voll wird?

Wenn Sie annehmen, dass auf dem aktuellen Band oder der aktuellen Platte Ihres Backup-Sets nicht genügend Platz für das nächste Backup vorhanden ist, können Sie Retrospect anweisen, ein neues Medium anzufordern.

Wenn Sie ein Segment übergehen möchten, verwenden Sie die Schaltfläche „Medium: Aktion“, beschrieben im Abschnitt Register „Optionen“. Wenn Retrospect das nächste Mal diesem Backup-Set Dateien hinzufügt, fragt es nach einem neuen Medium. Es übergeht somit den verbleibenden freien Speicherplatz des aktuellen Segments.

Tritt diese Situation häufiger auf, können Sie möglicherweise von der Retrospect-Einstellung „Immer leeres Medium verwenden“ Gebrauch machen. Ist diese Einstellung aktiviert, verwendet Retrospect automatisch ein beliebiges gelöschtes Medium, wenn das aktuelle Segment nicht verfügbar ist.

Sie sollten außerdem den Erwerb einer Bandbibliothek – ein Backup-Gerät mit einem Magazin für mehrere Bänder – in Erwägung ziehen. Ist ein Band voll, verwendet Retrospect ein leeres Band aus dem Magazin.

Wenn ich versuche, ein Band oder eine Platte zu löschen, fragt Retrospect nach der Katalogdatei, die ich nicht mehr habe. Wie kann ich das Band löschen?

Beim Löschen einer Platte oder eines Bandes versucht Retrospect, den Segmentinhalt aus dem Katalog dieses Backup-Sets zu entfernen. Fehlt der Katalog, fragt Retrospect Sie danach. Sie müssen Retrospect anweisen, den Katalog zu entfernen. Danach können Sie das Band löschen. Wählen Sie dazu „Einstellung>Backup-Sets“, entfernen Sie das Backup-Set; wählen Sie dann „Einstellung>Geräte“ und löschen Sie das Band.

Verwendet Retrospect, wenn zwei Bandgeräte angeschlossen sind, bei unbeaufsichtigten Backups beide Geräte?

Ja, aber nur, wenn es sich um ähnliche Geräte handelt, die den gleichen Mechanismus verwenden. Ist ein Band voll, sucht Retrospect in jedem verfügbaren Laufwerk nach einem neuen oder gelöschten Band oder nach einem Band mit korrektem Namen.

Wenn Sie das Zusatzprodukt „Advanced Tape Support“ verwenden, können Vorgänge auf beiden Laufwerken gleichzeitig ausgeführt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig.

Wie überschreibe ich Bänder?

Legen Sie das Band ein und klicken Sie auf „Einstellung>Geräte“. Im Fenster „Speichergeräte“ wird der Name des Bandes angezeigt. Wählen Sie das Band aus und wählen Sie „Löschen“ in der Symbolleiste.

Wenn Sie ein Band löschen, das ein Segment eines Backup-Sets ist, werden die gesicherten Dateien gelöscht.

Wie kann ich Bänder von alten Backup-Sets wiederverwenden?

Um ein Band von einem Backup-Set wiederzuverwenden, das Sie nicht mehr benötigen, legen Sie das Band ein und klicken Sie auf „Einstellung>Geräte“. Im Fenster „Speichergeräte“ wird der Name des Bandes angezeigt. Wählen Sie das Band aus und wählen Sie „Löschen“ in der Symbolleiste. Wenn Retrospect das nächste Mal für ein Backup-Set ein neues Segment anfordert, verwendet es automatisch dieses oder jedes andere gelöschte Band im Backup-Gerät.

Löschen Sie außerdem den alten Backup-Set-Katalog. Klicken Sie auf „Einstellung>Backup-Sets“. Wählen Sie im Fenster „Backup-Sets“ das zu entfernende Backup-Set aus und klicken Sie auf „Entfernen“ in der Symbolleiste. Löschen Sie die alte Backup-Set-Katalogdatei.

Wie stelle ich den Namen eines bestimmten Bandes fest?

Um den Namen eines Bandes anzuzeigen, klicken Sie auf „Einstellung>Geräte“. Retrospect sucht nach verfügbaren Bandgeräten. Das Fenster „Speichergeräte“ erscheint, in dem alle Bandgeräte mit Status, Ort sowie dem Namen des eingelegten Bandes aufgeführt sind. Legen Sie das Band ein, wenn Sie dies nicht bereits getan haben.

Schreiben Sie den Namen des Bandes mit einem Filzstift auf die mit der Band-Cartridge mitgelieferten Etiketten.

Kann ich Audio-DAT- oder DV-Kamera-Recorder für Backups verwenden?

Nein.

Kann ich DAT-Tonbänder in einem DAT-Laufwerk verwenden?

Nein. Obwohl einige Computer-DAT-Laufwerke mit für DAT-Recorder bestimmten Bändern arbeiten können, wird empfohlen, für die Datenaufzeichnung speziell dafür bestimmte Medien zu verwenden. Bänder für die Datenaufzeichnung müssen umfangreichere Tests durchlaufen als Bänder für Tonaufnahmen. Neuere Computer-DAT-Laufwerke erkennen nur MRS-Bänder (Media Recognition System) für die Datenaufzeichnung.

Fragen zu verschiedenen Themenbereichen

Warum weichen die in Überblicksfenstern und Betrachtern von Retrospect angezeigten Dateigrößen von den im Windows Explorer angezeigten Dateigrößen ab?

Die Abweichung beruht auf dem Unterschied zwischen der logischen und der physischen Größe einer Datei. Die logische Größe einer Datei gibt die Anzahl der in der Datei enthaltenen Bytes an. Die physische Größe gibt den Speicherplatz an, den die Datei auf der Festplatte oder einem anderen Volume belegt. Die physische Größe variiert, je nachdem, auf welchem Medium (z. B. Diskette oder Festplatte) die Datei gespeichert ist. Die von Retrospect angegebene konstante Wert basiert auf der physischen Größe der Datei und ist unabhängig vom Speichermedium.

Wie lösche ich ein Backup-Set, das ich nicht mehr benötige?

Klicken Sie auf „Einstellung>Backup-Sets“. Wählen Sie im Fenster „Backup-Sets“ das zu entfernende Backup-Set aus und klicken Sie auf „Entfernen“ in der Symbolleiste. Hierdurch wird das Backup-Set aus den Ziellisten aller Ihrer Skripts gelöscht. Um ein Backup-Set vollständig zu entfernen, müssen Sie außerdem die Backup-Set-Katalogdatei im Windows Explorer löschen.

Wie entferne ich ein Volume, das nicht mehr vorhanden ist?

Klicken Sie auf „Einstellung>Volumes“. Wählen Sie im Fenster „Volume-Datenbank“ das zu entfernende Volume aus und klicken Sie auf „Entfernen“ in der Symbolleiste. Hierdurch wird das Volume aus den Quellenlisten aller Ihrer Skripts gelöscht.

Wie kann ich verhindern, dass beim Beenden von Retrospect angezeigt wird, wann Retrospect das nächste Mal ausgeführt wird?

Klicken Sie auf „Einstellung>Voreinstellungen“. Wählen Sie die Kategorie „Voreinstellungen „Warnmeldungen““ und deaktivieren Sie „Gültigkeit des nächsten Skripts überprüfen“.

Wo werden meine Skripts abgelegt?

Ihre Retrospect-Skripts werden in der Datei Config77.dat gespeichert. Sie befindet sich entweder im selben Ordner wie Retrospect oder unter ../Dokumente und Einstellungen/All Users/Anwendungsdaten/Retrospect .

Außerdem werden dort noch viele andere benutzerdefinierte Einstellungen für Retrospect gespeichert.

Retrospect-Fehlermeldungen

Wenn Retrospect bei einem Backup einen Vergleichsfehler, beim Wiederherstellen einen Schreibfehler oder beim Wiederherstellen bzw. Überprüfen einen Lesefehler entdeckt, öffnet es ein Betrachter-Fenster, in dem die betroffenen Dateien angezeigt werden. Der Betrachter „Fehler beim Ausführen“ kann ausgedruckt oder kopiert und in einen anderen Betrachter eingefügt werden. Im Protokoll finden Sie die mit den verschiedenen Dateien verknüpften Fehlermeldungen. Befolgen Sie die Anweisungen.

Wenn Retrospect Operationen im Netzwerk durchführt, kann es sowohl auf dem Client- als auch auf dem Backup-Computer zu Fehlern kommen. Diese werden von Retrospect auf dem Backup-Computer gemeldet. Im Allgemeinen treten Fehler beim Client-Computer auf, wenn die Retrospect Client-Software das System überwacht und feststellt, dass sie von Retrospect über das Netzwerk nicht verwendet werden kann.

Katalog nicht synchron mit Backup-Set

Retrospect konnte beim letzten Kopieren von Daten in dieses Backup-Set den Katalog nicht aktualisieren.

Die Ursache kann ein Gerätefehler, ein Stromausfall, eine volle Platte oder zu wenig Arbeitsspeicher sein.

Wenn das Aktualisieren des Katalogs den Fehler „Katalog nicht synchron mit Backup-Set“ nicht behebt, kann Retrospect diesem Band keine Dateien hinzufügen. Sie haben drei Möglichkeiten:

  • Führen Sie ein Recycling-Backup durch, bei dem der Katalog zurückgesetzt und das Medium gelöscht wird. Hierdurch werden auch die vorhandenen Backup-Dateien gelöscht.
  • Wechseln Sie mit Hilfe der Option „Übergehen“ unter „Medium: Aktion“ (Register „Optionen“) zu einem neuen Medium. Retrospect wird hiermit gezwungen, für das nächste Backup ein neues Mediensegment zu benutzen.
  • Erstellen Sie ein neues Backup-Set und nehmen Sie ein Backup auf ein neues Medium vor.

Neu synchronisieren (langsam)

Wenn diese Meldung während der Aktualisierung eines Katalogs oder des Neuaufbaus eines Backup-Sets erscheint, ist das verwendete Medium möglicherweise beschädigt.

Wenn diese Meldung länger als ca. 15 Minuten angezeigt wird, beenden Sie die Neukatalogisierung bzw. den Neuaufbau und speichern Sie das bisherige Ergebnis. Sie können keine weiteren Daten zum Medium hinzufügen. Wenn Sie das nächste Backup mit diesem Backup-Set durchführen, müssen Sie ein neues oder gelöschtes Medium verwenden.

Dieser Fehler kann auf Gerätekommunikationsprobleme hinweisen. Siehe Probleme mit FireWire- und USB-Geräten und SCSI-Probleme.

Fehlerhafter Backup-Set-Vorspann

Retrospect hat einen fehlenden oder beschädigten Dateivorspann (enthält Angaben zum Dateinamen und der Größe) entdeckt.

Dieser Fehler kann auf Gerätekommunikationsprobleme hinweisen. Siehe USB/USB 2.0/USB 3.0 und SCSI-Probleme.

Inhalt wurde nicht erkannt

Retrospect findet zwar Daten auf dem Medium, erkennt sie aber nicht als von Retrospect formatierte Daten. Bei einer wechselbaren Cartridge handelt es sich bei nicht erkanntem Inhalt wahrscheinlich um andere Dateien, die Sie nicht verlieren möchten.

Wenn bei einer Diskette oder einem DVD-RAM- oder MO-Medium die Information „Inhalt wurde nicht erkannt“ angezeigt wird, sollten Sie bei der Verwendung des Mediums Vorsicht walten lassen. Dateien auf dem Medium werden gelöscht, wenn Retrospect es für einen Platten-Backup-Set-Vorgang verwendet.

Bei Bändern bedeutet das normalerweise, dass das Band beschädigt ist oder von einem nicht kompatiblen Backup-Programm oder Laufwerk verwendet wurde. Dies tritt häufig bei Bändern auf, die zuerst mit Laufwerken mit Hardware-Komprimierung und anschließend mit Laufwerken verwendet werden, die nicht dieselbe Hardware-Komprimierung unterstützen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Problem zu beheben:

  • Stellen Sie sicher, dass die eingelegte Bandkassette mit dem Bandlaufwerk kompatibel ist. So können beispielsweise 150-Meter-Bänder im DDS-4-Format nicht von einem DDS-1-, DDS-2- oder DDS-3-Laufwerk gelesen werden. Auf der Retrospect-Website finden Sie die neuesten Informationen zu den von den verschiedenen Bandlaufwerken unterstützten Bändern.
  • Reinigen Sie Ihr Bandlaufwerk gemäß den Anweisungen des Herstellers. Bandlaufwerke müssen regelmäßig mit speziellen Reinigungsbändern gereinigt werden (siehe Reinigung von Bandlaufwerken).
  • Überprüfen Sie, ob bei anderen Bändern ebenfalls die Information „Inhalt wurde nicht erkannt“ angezeigt wird. Wenn dies nur bei einem Band der Fall ist, ist es entweder beschädigt, wurde durch andere Backup-Software oder mit einem anderen, inkompatiblen Bandlaufwerk beschrieben. Wenn der Inhalt aller Bänder nicht erkannt wird, wurden diese entweder alle mit einem anderen Bandlaufwerk beschrieben oder Sie haben Probleme mit Ihrer SCSI-Konfiguration oder das Bandlaufwerk ist beschädigt. Unter SCSI-Probleme finden Sie detaillierte Anweisungen zur Behebung von Problemen mit Ihrem SCSI-Bus.
  • Wenn möglich, versuchen Sie das Band bzw. die Bänder mit einem kompatiblen Bandlaufwerk zu lesen. Wenn ein Band von einem Laufwerk nicht erkannt wird, von einem anderen Laufwerk des gleichen Typs jedoch gelesen werden kann, ist möglicherweise das erste Laufwerk beschädigt. Wenden Sie sich an Ihren Laufwerks-Distributor, um herauszufinden, ob das Laufwerk repariert werden muss.

Zu viele Unterschiede zu anderen Medien im Backup-Set

Retrospect bringt diese Meldung in zwei Fällen:

  • Sie versuchen, etwas zu einem beschädigten Band-Backup-Set hinzuzufügen. Wenn beim letzten Beschreiben des Bandes ein Systemabsturz oder ein Stromausfall aufgetreten ist und Sie beim Hinzufügen diese Fehlermeldung erhalten, ist das Backup-Set beschädigt. Sie können zu diesem Backup-Set nichts hinzufügen, aber Sie können alle darin enthaltenen Dateien wiederherstellen. Erstellen Sie ein neues Set oder erstellen Sie ein Recycling-Backup in dieses Set, wenn Sie von vorn beginnen möchten. Das Medium ist intakt, doch das Backup-Set ist derart beschädigt, dass Retrospect keine Dateien hinzufügen kann.
  • Sie versuchen, etwas zu einem Band-Backup-Set hinzuzufügen, und verwenden dazu ein Bandlaufwerk eines anderen Typs. Verwenden Sie ähnliche Laufwerke, wenn Sie Backup-Sets mit verschiedenen Laufwerken erstellen möchten.

Fehler bei der Überprüfung

Die folgenden Meldungen zeigen einen Fehler beim Dateivergleich mit der gründlichen Überprüfung an:

  • Datei „Meine Datei“: Änderungsdatum/-zeit unterschiedlich
  • Datei „Meine Datei“: Ungleich an Position 263.078

Fehler bei der gründlichen Überprüfung treten auf, wenn Retrospect feststellt, dass die kopierte Datei nicht mit der Quelldatei übereinstimmt. Die betreffende Datei auf dem Ziel wird als nicht gültig angesehen. Wenn dieser Fehler beispielsweise während eines Backups auftritt, versucht Retrospect, die Datei während des nächsten normalen Backups in das Backup-Set zu kopieren.

Wenn Sie wissen, dass die Datei während des Backups in Gebrauch war, müssen Sie sich über den Überprüfungsfehler keine Gedanken machen. Er bedeutet dann nur, dass die Datei in der Zeit zwischen Backup und Überprüfung geändert wurde. Überprüfungsfehler, die Positionen angeben, weisen meist auf ein Problem mit dem Kommunikationsbus hin. Siehe SCSI-Probleme.

Fehler bei der Medienüberprüfung treten auf, wenn Retrospect feststellt, dass die MD5-Prüfsummen der Dateien auf dem Zielmedium nicht mit den MD5-Prüfsummen übereinstimmen, die beim Kopieren der Dateien von der Quelle erzeugt wurden.

In diesem Fall liegt meist ein Problem mit dem Zielmedium zugrunde (beispielsweise kann das Medium beschädigt sein oder die Daten wurden in einen beschädigten Sektor geschrieben). Prüfen Sie, ob das Backup-Set-Medium Fehler aufweist. Wenn sich die Probleme nicht beheben lassen, sollten Sie das Backup auf einem neuen Medium wiederholen. Dateien, die Medienüberprüfungsfehler erzeugen, stimmen per Definition nicht mit den Dateien im Ziel-Backup-Set überein. Daher werden sie beim nächsten Backup erneut auf das Ziel kopiert.

Unter bestimmten Umständen wurden während der Sicherung keine MD5-Prüfsummen generiert. Dies gilt für alle Backups, die mit einer älteren Retrospect-Version als 16.0 durchgeführt wurden, sowie für Backups, bei denen die Voreinstellung „Während Backup-Vorgängen MD5-Prüfsummen generieren“ nicht aktiv war. Weitere Informationen finden Sie unter Voreinstellungen „Überprüfung“. In diesen Fällen prüft Retrospect nur noch die Lesbarkeit aller Dateien auf den Backup-Set-Medien.

Die maximale Wartezeit auf ein Medium wurde überschritten

Auf diese Art wird der Fehler –1204 (keine Benutzerreaktion) im Protokoll erfasst.

Benachrichtigung bei Fehlfunktion

Retrospect hat ein größeres Problem entdeckt, das nicht auf einen normalen Fehler oder Umstand zurückzuführen ist. In diesem Fall erstellt Retrospect das Fehlerprotokoll „assert_log.utx“ im Retrospect-Ordner.

Wenn ein solcher Fehler auftritt, starten Sie Ihren Computer neu und versuchen Sie noch einmal, den Vorgang auszuführen, den Sie beim Auftreten des Fehlers gerade ausgeführt haben.

Retrospect-Fehlernummern

Wenn ein Vorgang fehlschlägt, zeigt Retrospect einen Warnhinweis mit einer Fehlernummer an. In diesem Abschnitt werden die Codes einiger allgemeiner Fehler detailliert beschrieben.

–102 (Probleme bei der Kommunikation)

Der Backup-Computer hat die Verbindung zum Backup-Gerät verloren.

Überprüfen Sie den Kommunikationsbus, die Geräteverbindungen, die Abschlusswiderstände und die Einstellungen. Siehe Probleme mit FireWire- und USB-Geräten und SCSI-Probleme.

–107 (kein Arbeitsspeicher verfügbar)

Im Grunde genommen derselbe Fehler wie Fehler –625.

–203 (Hardware-Fehler)

Das Backup-Gerät hat ein Problem, verursacht durch ein beschädigtes Medium, ein Kommunikationsproblem oder einen mechanischen Fehler.

Wenn der Fehler nur bei einem bestimmten Medium auftritt, ist dieses Medium wahrscheinlich beschädigt. Verwenden Sie ein neues Medium. Wenn der Fehler bei allen Medien auftritt, kann ein Problem beim Kommunikationsbus oder Gerät vorliegen. Schalten Sie das Backup-Gerät und den Computer für zwei Minuten aus und dann wieder ein.

Siehe Probleme mit FireWire- und USB-Geräten und SCSI-Probleme.

–204 (Gerät ist beschäftigt)

Dieser Fehler tritt wahrscheinlich dann auf, wenn Sie den Katalog eines Platten-Backup-Sets auf einem Medium speichern, das zum Backup-Set gehört. Legen Sie den Katalog auf Ihrer Festplatte ab.

–205 (Zugriff auf Speichermedium verloren)

Diese Meldung bedeutet normalerweise, dass der Kommunikationsbus während eines Backups zurückgesetzt wurde, wodurch Retrospect die Verbindung zum Medium verloren hat.

Dieser Fehler zeigt gewöhnlich ein Problem mit dem Kommunikationsbus an und kann in Verbindung mit Fehler –102 (Probleme bei der Kommunikation) auftreten. Wenn Fehler –102 zusammen mit Fehler –205 auftritt, siehe Probleme mit FireWire- und USB-Geräten und SCSI-Probleme.

Wenn Fehler –102 alleine auftritt und SCSI-Kommunikationsprobleme als Fehlerursache ausgeschlossen wurden, überprüfen Sie als Nächstes, ob beim Quellvolume ein Problem mit den Medien vorliegt.

Einige Festplatten setzen den Bus zurück, wenn sie merken, dass es zu einem Medienproblem kommt. Testen Sie die Platte mit der Software, mit der sie ursprünglich formatiert wurde.

206 (Laufwerksprobleme, verschmutzte Laufwerksköpfe, defekte Medien usw.)

Es treten Probleme beim Lesen vom oder Schreiben auf ein Backup-Set-Medium auf. Dieser Fehler wird stets vom Backup-Gerät verursacht und hat gewöhnlich eine der folgenden vier Ursachen.

  • Das Medium ist beschädigt und muss ersetzt werden. Verwenden Sie ein anderes Medium.
  • Die Köpfe des Bandgeräts sind verschmutzt und müssen gereinigt werden. Reinigungshinweise erhalten Sie entweder in der Dokumentation zu Ihrem Bandgerät oder direkt beim Hersteller des Geräts.
  • Ein anderes Gerät verursacht Störungen. Wenn Sie ein Laufwerk direkt neben einem anderen elektronischen Gerät aufgestellt haben, platzieren Sie die Geräte weiter entfernt voneinander. Entfernen Sie vorübergehend ein oder mehrere Geräte, um zu prüfen, ob weitere Gerätekonflikte vorhanden sind. Schließen Sie Ihr Backup-Gerät an einen anderen Computer an, um festzustellen, ob die Störung durch Ihren Bildschirm oder ein anderes, in der Nähe befindliches elektronisches Gerät verursacht wird. Siehe auch Probleme mit FireWire- und USB-Geräten und SCSI-Probleme.
  • Der Fehler –206 kann auch auftreten, wenn ein Backup-Computer oder Bandlaufwerk durch einen Absturz oder Stromausfall ausfällt. Einige Bandgeräte benötigen eine Datenende-Markierung auf dem Band, um Daten anzuhängen. Wenn diese Markierung fehlt und das Gerät versucht, Daten anzuhängen, wird möglicherweise der Fehler –206 gemeldet. Es kann vorkommen, dass die Datenende-Markierung, die in der Regel vom Bandgerät gesetzt wird, fehlt, weil beispielsweise der Backup-Computer frühzeitig heruntergefahren bzw. neu gestartet wurde oder der Strom ausgefallen ist. Wenn Sie später versuchen, Daten mit Hilfe von Retrospect an ein solches Band anzuhängen (Daten zu schreiben), tritt Fehler –206 auf.

Durch folgende Maßnahmen können Sie das Problem vermeiden: Lassen Sie die Option „Überprüfung“ in Skripts und bei manuellen Operationen aktiviert. Achten Sie darauf, dass das Band vollständig zurückgespult bzw. ausgeworfen wird, bevor Sie den Computer abschalten oder neu starten. Werfen Sie im Fall eines Systemabsturzes das Band (mit Hilfe der Auswerftaste des Laufwerks) aus, bevor Sie den Computer abschalten oder neu starten.

Wenn Retrospect den Fehler –206 aufgrund einer fehlenden Datenende-Markierung meldet, können keine Daten angehängt werden. Das Band ist aber unbeschädigt und kann für die Wiederherstellung von Daten verwendet werden. Sie können diesen Fehler nicht mit der Reparaturfunktion von Retrospect beheben. Um das Band für weitere Backups und Archivierungen zu verwenden, müssen Sie das Backup-Set mit „Einstellung>Backup-Sets“ zurücksetzen oder das Band mit „Einstellung>Geräte“ löschen.

Wenn sich der Fehler bei mehreren Medien wiederholt und die oben genannten Ursachen ausgeschlossen sind, ist das Laufwerk möglicherweise beschädigt. Wenden Sie sich an den Hersteller.

–503 (Backup-Client ist ausgeschaltet)

Der Client-Computer wurde vor dem Start des Backups von dem Benutzer ausgeschaltet, der daran gearbeitet hat. Das Retrospect Client-Kontrollfeld wird automatisch aktiviert, sobald dieser Client-Computer neu gestartet wird.

–505 (Backup-Client ist reserviert)

Der Client-Computer wird von einem anderen Client-Computer verwendet. Ein Client-Computer kann immer nur von einem Backup-Computer gleichzeitig gesichert werden.

Der Fehler kann auch auftreten, wenn der Backup- oder Client-Computer während einer Operation abstürzt. Starten Sie beide Computer neu.

–507 (falsches Kennwort)

Vergewissern Sie sich, dass Sie das Kennwort richtig eingeben. Die Groß-/Kleinschreibung wird dabei berücksichtigt. Achten Sie auch darauf, dass Sie das Kennwort für den Client-Computer eingeben und nicht einen Lizenzcode.

Wenn Sie das Kennwort für einen Client vergessen haben, müssen Sie die Retrospect Client-Software deinstallieren, den Client-Computer neu starten und anschließend die Client-Software mit einem neuen Kennwort erneut installieren.

–508 (Zugriff wurde abgebrochen)

Der Benutzer am Client-Computer hat das Retrospect Client-Kontrollfeld während eines Backups deaktiviert. In diesem Fall protokolliert der Backup-Computer den Fehler und geht weiter zum nächsten Client-Computer.

–515 (Piton-Protokoll-Fehler)

Retrospect bemerkt, dass die Daten bei der Übertragung über das Netzwerk beschädigt werden. Meist ist ein Hardware-Fehler die Ursache dafür.

Versuchen Sie, bei diesen Fehlern ein Muster zu finden. Wenn der Fehler nur bei einem Client-Computer auftritt, gibt es wahrscheinlich ein Problem beim Netzwerkanschluss des Client-Computers oder bei seiner Verbindung zum Netzwerk. Wenn der Fehler bei mehreren Client-Computern auftritt und kein Muster zu erkennen ist, kann das Problem bei der Netzwerkkarte oder -verbindung des Backup-Computers liegen oder bei einem Gateway/Router, der für alle Netzwerkoperationen verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Techniken zur Problemlösung bei Netzwerken.

–519 (Fehler bei der Netzwerkverbindung)

Die Kommunikation zwischen dem Backup- und dem Client-Computer wurde abgebrochen, was verschiedene Ursachen und dementsprechend verschiedene Lösungen haben kann.

Ein Benutzer schaltet seinen Client-Computer während des Backups aus oder beim Client-Computer trat eine Fehlfunktion auf oder er wird während des Backups vom Netzwerk getrennt. Finden Sie heraus, warum beim Client-Computer eine Fehlfunktion oder bei welchem Teil der Netzwerkkommunikation ein Fehler aufgetreten ist (z. B. beim Router, bei der Brücke, beim Verteiler oder bei einem bestimmten Netzwerkanschluss). Wenn das Problem durch einen Software-Konflikt verursacht wird, lesen Sie den folgenden Absatz.

Ein Benutzer verwendet während des Backups zu viele Programme auf dem Client-Computer oder ein Programm nimmt zu viel Verarbeitungszeit in Anspruch. Planen Sie Backups für Zeiträume, in denen der Client-Computer nicht verwendet wird.

Ein Kommunikationsproblem im Netzwerk, das durch Hardware oder Software verursacht sein kann, macht die Netzwerkoperationen unzuverlässig. Ein fehlerhafter Netzwerkanschluss an einem Client-Computer verursacht dort Probleme. Um herauszufinden, ob das Problem an einem fehlerhaften Netzwerkanschluss liegt, tauschen Sie den Anschluss gegen den eines anderen Computers aus, der keine Probleme hat. Siehe Techniken zur Problemlösung bei Netzwerken.

Der Client-Computer hat eine beschädigte oder fehlerhafte Festplatte. Wenn die Kontrollampe an der Festplatte des Client-Computers ständig an ist, statt zu blinken, und der Client-Computer neu gestartet werden muss, damit er funktioniert, hat er eine fehlerhafte Festplatte oder einen Fehler in der Firmware oder Software der Festplatte. Aktualisieren Sie den Festplattentreiber der fehlerhaften Festplatte auf die neueste Treiberversion des Herstellers. Dann lassen Sie ein Plattenprüfprogramm laufen.

Ihre Netzwerksoftware ist nicht mit Ihrer Netzwerkhardware kompatibel. Verwenden Sie aktuelle Netzwerksoftware, die für Ihre Netzwerkhardware geeignet ist, da ältere Software zu Problemen führen kann.

–525 (Name/Anmelde-Konflikt)

Dieser Fehler tritt normalerweise auf, wenn ein Client-Computer deinstalliert und anschließend neu installiert oder durch Client-Software ersetzt worden ist, die nicht angemeldet wurde.

Klicken Sie am Backup-Computer auf „Einstellung>Clients“, wählen Sie den Client-Computer aus, bei dem das Problem auftritt, und entfernen Sie den Client. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um in das Fenster „Live-Netzwerk“ zu wechseln, und fügen Sie den Client-Computer mit demselben Namen hinzu. Fügen Sie den Client-Computer zu Ihren Skripts hinzu.

–527 (Backup-Client wurde umbenannt)

Ein Backup-Verwalter hat einen Client-Computer von einem anderen Backup-Computer aus umbenannt. Nehmen Sie die Einstellungen für den Client-Computer noch einmal vor, um seinen Namen in Ihrer eigenen Client-Datenbank zu aktualisieren.

–530 (Backup-Client nicht gefunden)

Retrospect kann den Client-Computer im Netzwerk nicht finden. Stellen Sie sicher, dass der Client-Computer an das Netzwerk angeschlossen und eingeschaltet ist und nicht durch eine Energiesparfunktion heruntergefahren wurde. Wenn es sich um einen tragbaren Computer handelt, stellen Sie sicher, dass dieser sich nicht im „Ruhezustand“ befindet. (Ist dies der Fall, müssen Sie ihn neu starten, damit er für Retrospect sichtbar wird.) Stellen Sie sicher, dass auf dem Client-Computer die aktuellste Version der Retrospect Client-Software installiert ist und die Client-Software beim Systemstart geladen wird.

Wenn dies nicht der Fall ist, befolgen Sie die Vorschläge für die Fehler Client-Service wurde beim Systemstart nicht geladen oder Retrospect Client wurde beim Systemstart nicht geladen.

Testen Sie die Verbindung zwischen dem Backup-Computer und dem Client-Computer, indem Sie auf „Einstellung>Volumes“ klicken und dann „Eigenschaften“ wählen. Wenn der Backup-Computer eine Verbindung mit dem Client-Computer herstellen kann, zeigt Retrospect die gemessene Übertragungsrate in Kilobytes pro Sekunde an. Führen Sie einen Ping-Test durch (siehe Tests durchführen, um die TCP/IP-Kommunikation zu überprüfen).

–540 (Probleme beim Erstellen des Service)

Retrospect konnte nicht auf den Windows-Client zugreifen.

–541 (Backup-Client ist nicht installiert oder läuft nicht)

Der Backup-Computer hat an der IP-Adresse einen Client-Computer gefunden, aber die Client-Software ist nicht aktiv.

Stellen Sie sicher, dass der Client-Computer eingeschaltet ist und nicht durch eine Energiesparfunktion heruntergefahren wurde. Wenn es sich um einen tragbaren Computer handelt, stellen Sie sicher, dass dieser sich nicht im „Ruhezustand“ befindet. Starten Sie ihn neu und wiederholen Sie den Vorgang.

Öffnen Sie das Client-Kontrollfeld und schauen Sie im Feld „Status“ nach, ob eine Fehlermeldung darauf hinweist, warum die Software nicht läuft. Sie müssen möglicherweise die Client-Software neu installieren.

Wenn der Backup-Computer mehrere Ethernet-Karten verwendet, kann dies auch Probleme verursachen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Troubleshooting multiple ethernet cards on a Retrospect Client running Windows“ in der Retrospect Knowledgebase ( www.retrospect.com/de/knowledgebase) .

–594 (Verbindung zum Server verloren)

Dieser Fehler tritt auf, wenn die Retrospect-Voreinstellung „Automatisch nach verfügbaren Upates suchen“ aktiviert ist und Retrospect beim Herunterladen eines Updates die Verbindung zum Update-Server verliert.

–625 (nicht genügend Speicher)

Retrospect benötigt mehr Arbeitsspeicher, um den Vorgang fortzusetzen. Dieser Fehler tritt am häufigsten beim Durchsuchen von Volumes und Katalogen auf.

Retrospect meldet möglicherweise diesen Fehler, wenn andere Programme einen Großteil des Arbeitsspeichers nutzen oder auf Ihrem Computer nicht genügend RAM installiert ist.

Beenden Sie die anderen Programme, starten Sie Ihr System neu oder erhöhen Sie die Einstellung für den virtuellen Arbeitsspeicher, um Retrospect mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung zu stellen. Wiederholen Sie den Vorgang, der den Fehler verursacht hat.

Wenn Ihre Retrospect-Edition mehrere Vorgänge gleichzeitig ausführen kann, empfiehlt Retrospect, Inc. Folgendes:

  • 2 Ausführungseinheiten: 512 MB Arbeitsspeicher
  • 4 Ausführungseinheiten: 1 GB Arbeitsspeicher
  • 8 Ausführungseinheiten: 2 GB Arbeitsspeicher

Wenn Sie sich an diese Richtlinien gehalten haben, der Fehler -625 aber dennoch auftritt, versuchen Sie, die Anzahl der Ausführungseinheiten zu reduzieren. Siehe Allgemeine Voreinstellungen.

–641 (Chunk-Prüfsumme stimmt nicht überein)

Eine der Dateien von Retrospect, wahrscheinlich ein Katalog, ist beschädigt.

Um zu überprüfen, ob der Katalog beschädigt ist, starten Sie eine Wiederherstellung mit Suche und lassen Sie das Namensfeld leer, damit Retrospect alle Dateien im Katalog durchsucht. Wenn dieser Fehler erneut auftritt, ist der Katalog beschädigt.

Wenn der Fehler bei einem Backup oder einer Archivierung auftritt, müssen Sie den Katalog neu aufbauen (siehe Katalog neu aufbauen). Wählen Sie, nachdem der Katalog neu aufgebaut wurde, dieses Backup-Set in Ihren Skripts erneut aus. Wenn der Fehler beim Start von Retrospect auftritt, lesen Sie Retrospect stürzt beim Starten ab.

– 843 (Ressource wird von einem anderen Vorgang verwendet)

Die Ressource (Volume, Subvolume, Backup-Set usw.), auf die Sie zugreifen möchten, wird bereits verwendet. Dieser Fehler tritt zum Beispiel auf, wenn Sie versuchen, das Laufwerk C: zu durchsuchen, während ein Subvolume von C: gerade gesichert wird.

Warten Sie, bis die gewünschte Ressource verfügbar ist und versuchen Sie es erneut.

–1004 (Datei/Verzeichnis wurde nicht gefunden)

Die Datenbank-API hat einen Fehler gemeldet.

Im Protokoll wird in den Zeilen vor diesem Fehler erklärt, was die API gemeldet hat.

–1017 (Zugriffsrechte nicht ausreichend)

Dieser Fehler bedeutet, das Retrospect während eines Backup-Vorgangs nicht auf ein Volume zugreifen konnte.

Dies kann geschehen, wenn ein skriptgesteuertes Backup über Microsoft Netzwerkfunktionen statt über einen Retrospect-Client läuft.

Fehler bezüglich Zugriffsrechten können unter folgenden Bedingungen auftreten:

  • Als das Skript erstellt wurde, waren Sie als Benutzer X angemeldet. Als das Backup durchgeführt wurde, waren Sie unter dem Benutzernamen Y angemeldet, der kein Zugriffsrecht für die Verbindung mit dem Quellserver hatte.
  • Als das Skript erstellt wurde, waren Sie als Benutzer X angemeldet. Als das Backup durchgeführt wurde, waren Sie nicht angemeldet.

Dieser Fehler kann auch auftreten, wenn ein Backup von einem oder auf ein zugeordnetes Netzwerklaufwerk durchgeführt wird. Wenn dieser Fehler im Zusammenhang mit Skripts, die zugeordnete Netzwerklaufwerke verwenden, auftritt, muss der Dienst „Retrospect Launcher“ (der für den automatischen Start von Retrospect zuständig ist) so konfiguriert werden, dass er sich als Benutzer mit ausreichenden Zugriffsrechten anmelden kann.

Weitere Informationen darüber, wie Sie Fehler -1017 in all diesen Fällen vermeiden können, finden Sie in der Retrospect Knowledgebase ( www.retrospect.com/de/knowledgebase) .

–1020 (Sharing-Fehler)

Auf die Datei kann nicht zugegriffen werden, da sie in Gebrauch ist.

Ein anderes Programm oder das Betriebssystem haben die Dateien möglicherweise geöffnet und so Retrospect daran gehindert, auf sie zuzugreifen. Beenden Sie das Programm, das die Datei im Zugriff hat.

Manchmal wird dieser Fehler für nicht benötigte Dateien gemeldet und kann ignoriert werden.

–1101 (Datei/Verzeichnis wurde nicht gefunden)

Retrospect kann eine bestimmte Datei nicht finden.

Dies bedeutet, dass eine oder mehrere Dateien und Ordner verschoben oder gelöscht worden sind, während ein Vorgang ausgeführt wurde.

Wenn Sie die Katalogdatei eines Backup-Sets verschoben haben und Retrospect Sie nach dem neuen Ablageort fragt, wählen Sie ihn im Dateiauswahlfenster aus.

Führen Sie ein erneutes Backup durch. Tritt dieser Fehler weiterhin auf, verwenden Sie ein Plattenprüfprogramm, um die Platte auf eine mögliche Verzeichnisbeschädigung zu prüfen.

–1102 (Laufwerk fehlt/ist nicht verfügbar)

Retrospect kann das Laufwerk nicht finden.

Dieser Fehler tritt im Zusammenhang mit Subvolumes auf, wenn der Ordner verschoben oder gelöscht wurde.

–1110 (allgemeiner E/A-Fehler)

Bei einem Quellvolume ist ein Problem mit den Medien aufgetreten.

Überprüfen Sie die Quellplatte mit einem Plattenprüfprogramm oder dem Formatierprogramm, das Sie mit Ihrer Festplatte erhalten haben. Verwenden Sie auf Windows-Computern ScanDisk und auf Macintosh-Computern den Befehl „Test“ des Programms „Laufwerke konfigurieren“ und das Dienstprogramm „Erste Hilfe“.

–1111 (Konflikt in der Schutzrangfolge)

Eine Datei wurde von einem anderen Programm oder einem Dienst mit einer Schutzrangfolge geöffnet und so Retrospect daran gehindert, die Datei zu sichern.

Beenden Sie die Programm, bevor Sie den Backup-Vorgang starten, und rufen Sie es hinterher wieder auf. Verwenden Sie gegebenenfalls die Skriptfunktion von Retrospect (siehe Externe Skripts), um das Programm automatisch zu beenden und anschließend wieder zu starten.

–1115 (Platte ist voll)

Ein Volume hat wenig oder keinen freien Speicherplatz mehr.

Für diesen Fehler gibt es drei Ursachen:

  • Sie stellen mehr Dateien wieder her oder duplizieren mehr Dateien, als auf das Zielvolume passen.
  • Retrospect aktualisiert einen Backup-Set-Katalog und das Volume, auf dem sich der Katalog befindet, hat keinen freien Speicherplatz mehr.
  • Sie sichern in ein Datei-Backup-Set und das Zielvolume hat keinen freien Speicherplatz mehr.

Wechseln Sie zum Windows Explorer und machen Sie Platz auf der vollen Festplatte frei, indem Sie nicht mehr benötigte Dateien löschen und den Papierkorb leeren. Versuchen Sie, weniger Dateien wiederherzustellen bzw. zu duplizieren, oder wählen Sie ein größeres Zielvolume aus. Verwenden Sie die Katalogkomprimierung (siehe Register „Optionen“), damit für Kataloge weniger Speicherplatz benötigt wird.

–1204 (keine Benutzerreaktion)

Retrospect konnte das gewünschte Medium oder Band nicht finden, bevor die maximale Medien-Wartezeit abgelaufen war.

Wenn Sie die Einstellung „Maximale Medien-Wartezeit“ (siehe Voreinstellungen „Anforderung“) deaktivieren, wartet Retrospect so lange, bis Sie das angeforderte Medium einlegen.

–2241 (Katalog ungültig/beschädigt)

Im Grunde genommen derselbe Fehler wie Fehler –641.

–2247 (Snapshot nicht gefunden)

Retrospect konnte den angeforderten Snapshot auf dem Medium nicht finden. Weitere Informationen finden Sie auf Beim Laden eines älteren Snapshot von einem Medium meldet Retrospect, dass kein Snapshot verfügbar ist..

–3047 (Schwellenwert für Platteninaktivität nicht erreicht)

Dieser Fehler kann auftreten, wenn Sie das Zusatzprodukt „Open File Backup“ verwenden. Damit Open File Backup offene Dateien korrekt kopieren kann, muss der Datenträger des Quellvolumes eine Zeit lang inaktiv sein (Schwellenwert für die Platteninaktivität). Der Schwellenwert für die Platteninaktivität ist die Zeit in Sekunden, die Retrospect auf Platteninaktivität auf dem Quellvolume wartet, um Open File Backup fortzusetzen. Wenn der Schwellenwert erreicht ist, wartet Retrospect erneut, bis das Wiederholungszeitlimit erreicht ist. Der Standardschwellenwert ist 5000 Millisekunden.

Versuchen Sie zunächst, den Schwellenwert auf eine kleinere Zahl zu setzen. Siehe Optionen für offene Dateien (Windows).

Weitere Vorschläge finden Sie unter Tipps für Open File Backup.

Retrospect Client-Fehler

Beim Backup von Clients kann es auch Client-seitig zu Fehlern kommen. Die Fehlermeldungen werden im Client-Kontrollfeld auf dem Client-Computer angezeigt.

Fehlermeldungen im Kontrollfeld eines Windows-Clients

Wenn alles normal eingestellt und kein Fehler aufgetreten ist, sollte im Feld „Status“ des Kontrollfelds „Bereit“ oder „Auf ersten Zugriff warten“ stehen. Unter dem Feld „Status“ sehen Sie den Protokollbereich mit Informationen über den zuletzt durchgeführten Vorgang oder die letzte Fehlermeldung.

Client-Service wurde beim Systemstart nicht geladen

Wenn unter „Status“ dieser Fehler angezeigt wird, schauen Sie nach, ob unter „Protokoll“ eine der Fehlermeldungen aus der Fehler beim Starten des Windows-Client angezeigt wird. Gehen Sie dann wie beschrieben vor.

Es gibt nur wenige mögliche Gründe (zusätzlich zu den in der Tabelle genannten) dafür, dass die Client-Software beim Systemstart nicht geladen wird.

  • Die Dateien der Client-Software sind an der falschen Stelle abgelegt. Die Client-Software muss an der Stelle abgelegt sein, die Sie während der Installation angegeben haben. Verschieben Sie die Dateien an die richtige Stelle oder installieren Sie die Software neu. Melden Sie sich für die Installation der Software als Administrator bzw. mit voller Zugriffsberechtigung an.
  • Der Client-Service wurde beendet. Dies ist ungewöhnlich. Sie können möglicherweise die Datei „Retroclient.Exe“ ausführen, um den Service zu starten, doch da Sie nicht wissen, wodurch der Service beendet wurde, ist es am besten, den Client-Computer neu zu starten.

Fehlermeldungen im Kontrollfeld eines UNIX-Clients

Wenn alles normal eingestellt und kein Fehler aufgetreten ist, sollte im Feld „Status“ des Kontrollfelds „Bereit“ oder „Auf ersten Zugriff warten“ stehen. Unter dem Feld „Status“ sehen Sie den Protokollbereich mit Informationen über den zuletzt durchgeführten Vorgang oder die letzte Fehlermeldung.

Fehlermeldungen im Kontrollfeld eines Mac OS-Clients

Wenn alles normal eingestellt und kein Fehler aufgetreten ist, sollte im Feld „Status“ des Kontrollfelds „Bereit“ oder „Auf ersten Zugriff warten“ stehen. Unter dem Feld „Status“ sehen Sie den Protokollbereich mit Informationen über den zuletzt durchgeführten Vorgang oder die letzte Fehlermeldung.

Retrospect-Support

Retrospect bietet integrierten Zugriff auf verschiedene hilfreiche Ressourcen. Im Retrospect-Hilfemenü können Sie auf folgende Hilfsquellen zugreifen:

  • Retrospect-Updates. Wählen Sie diese Option, um die Retrospect-Website auf kostenlose Updates für Ihre aktuelle Retrospect-Version zu überprüfen. Weitere Informationen finden Sie unter Retrospect-Updates.
  • Retrospect-Website. Die Internet-Site von Retrospect. Über www.retrospect.com/de können Sie direkt auf die Retrospect-Website zugreifen.
  • Online-Kowledgebase. Durchsuchbare Datenbank mit Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Retrospect-spezifischen Begriffen, Fehlermeldungen und Problemen. Über www.retrospect.com/de/
    knowledgebase können Sie auch direkt auf die Knowledgebase zugreifen.
  • Supported Devices (Unterstützte Geräte). Durchsuchbare Datenbank zur Backup-Hardware-Kompatibilität zu den von Retrospect unterstützten Geräten. Über www.retrospect.com/de/supporteddevices können Sie auch direkt auf die Informationen zur Hardware-Kompatibilität zugreifen.
  • Retrospect-Support. Support-Bereich auf der Retrospect-Website. Enthält Links zu Anleitungen, Benutzerforen usw. Über www.retrospect.com/de/support können Sie direkt auf die Support-Seite zugreifen.

Alle diese Ressourcen sind kostenlos und unterstützen Sie bei der schnellen und effizienten Lösung von Problemen, damit Sie Retrospect optimal nutzen können.

Bei Problemen, die Sie nicht mit Hilfe dieser Ressourcen lösen können, wenden Sie sich bitte an den technischen Support von Retrospect. Informationen zu den verfügbaren Support-Optionen finden Sie in der Support-Übersicht von Retrospect unter www.retrospect.com/de/support_matrix .

Weitere Informationen zum internationalen technischen Support finden Sie unter www.retrospect.com/de/contactsupport .