Retrospect Blog

Frühjahrsputz

Mit Retrospect können Sie einen Datenschutzplan für Ihr Unternehmen aktualisieren, erstellen oder maßgeblich verbessern.

Die Daten sind das Herzblut eines Unternehmens, immer in Bewegung und ständigen Veränderungen ausgesetzt. Mit ihnen können Unternehmen erst richtig arbeiten. Für Unternehmen kann Datenverlust teuer werden und zahlreiche weitere negative Folgen nach sich ziehen. Um Ihr Unternehmen effektiv vor Datenverlust zu schützen, müssen Daten optimal gegen Computerviren, Diebstahl und Naturkatastrophen gesichert werden. Stellen Sie sich Ihren Unternehmensalltag einmal ohne Ihre Finanz- und Kundendaten, Verträge und ohne das geistige Eigentum Ihres Unternehmens wie Firmenlogos usw. vor. Ohne diese wichtigen Daten ist der Normalbetrieb in einem Unternehmen kaum möglich. Statistisch gesehen muss die Mehrheit der Unternehmen mit einem signifikanten Datenverlust innerhalb von 24 Monaten Konkurs anmelden, viele dieser Unternehmen bereits nach weniger als sechs Monaten.

Die Sicherungs- und Wiederherstellungssoftware Retrospect bietet optimalen Rundumschutz für die Daten Ihres Unternehmens gegen all diese Eventualitäten. So können die Geschäfte auch bei Eintritt dieser Probleme weiterhin normal laufen. Dank integrierter Datenschutzstrategien zum Schutz kompletter Computernetzwerke, einschließlich Servern und einzelner PCs, sorgt Retrospect dafür, dass Unternehmensdaten auch für unvorhersehbare Fälle optimal geschützt sind.

Setzen Sie Retrospect als wichtigen Bestandteil Ihres Plans zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs (Business Continuity-Plan) ein. Bei Berücksichtigung der folgenden allgemeinen Tipps zum Datenschutz können Sie sicher sein, dass Ihr Unternehmen und damit auch Ihre Mitarbeiter und Kunden mit dem besten Datenschutz ausgestattet sind.

  1. Redundanz ist alles andere als überflüssig (Einsatz von RAID-Systemen)

    Eine Datenspeicherung ohne redundante Anordnung der Speichermedien macht Ihr Unternehmen anfällig bei eventuellen Hardwareausfällen. Eine ausgefallene Festplatte kann zum Verlust der gesamten, seit dem letzten Backup erstellten Geschäftsdaten führen. Die Datenspeicherung in einem RAID-System (Redundant Array of Independent Disks) ist eine effiziente Methode zum Schutz vor Datenverlust. Bei Ausfall eines Laufwerks oder einer anderen Komponente arbeitet das entsprechende redundante Laufwerk ohne Unterbrechung weiter. Allerdings kann die Datenspeicherung auf einem RAID-System eine Datensicherung nicht ersetzen.

  2. Verwenden Sie gemeinsam genutzte Speichersysteme

    Gemeinsam genutzte Speichersysteme, wie ein NAS-Gerät (Network Attached Storage), sind eine effiziente und bequeme Speicherlösung. Mit NAS entfällt die konstante Überwachung von Speichermedien auf einzelnen Servern. Damit entfallen auch die Kosten und der Mehraufwand für die Beschaffung und Auslastung von Speicher auf mehreren Systemen. Mit Retrospect kann Speicher auf mehreren Computern zentral überwacht werden. Zudem kann Computern zentral und damit schnell und bequem Speicherkapazität zugewiesen werden, je nach individuellem Bedarf und ohne den Kauf neuer einzelner Festplatten.

  3. Verwenden Sie skalierbaren Speicher zur Anpassung an Ihre Anforderungen

    Wenn Ihr Unternehmen wächst, gilt das auch für die im Rahmen des täglichen Geschäfts benötigten Daten. Verfügen Sie über eine skalierbare Speicherlösung? Kann die Größe Ihrer Speicherlösung an das Wachstum Ihres Unternehmens angepasst werden? Bei gemeinsam genutzten Speichersystemen oder bei der Datensicherung sind Unternehmen auf eine schnelle und flexible Erweiterung von Festplattenspeicher angewiesen. Um Speicherkapazitäten zur Datensicherung für zusätzliche Server, Desktop-PCs oder Laptops bereitstellen zu können, sollten Sie sich für eine Speicherlösung entscheiden, bei der die Kapazität bei erhöhtem Speicherbedarf schnell und einfach erweitert werden kann.

  4. iSCSI- oder Fibre-Channel-System?

    Ob Sie sich bei gemeinsam genutzten Massenspeichergeräten für ein iSCSI- oder Fibre-Channel-System entscheiden, hängt von den Anforderungen Ihres Unternehmens ab. Bei kleinen Firmen kommt normalerweise ein iSCSI-System zum Einsatz. iSCSI-Systeme gelten als kostengünstig, da hierbei handelsübliche Kabel und Standard-GigE-Ports und -Switches verwendet werden, deren Einrichtung und Konfiguration außerdem einfacher ist. Fibre-Channel-Switches und -Kabel sind teurer in der Anschaffung und erfordern mehr Fachwissen hinsichtlich Installation und Verwaltung. Allerdings sind Fibre-Channel-Systeme die bessere Alternative bei Umgebungen mit kontinuierlich hohen Leistungsanforderungen.

  5. Schützen Sie das gesamte System

    Verwenden Sie eine speziell für Unternehmen konzipierte Backup-Software wie Retrospect. Eine Backup-Software sollte in der Lage sein, Ihre gesamten Computer zu schützen. Sie sollte ferner Unterstützung für Mac, Windows und Linux bieten und alle im Fall eines Systemausfalls zur vollständigen Wiederherstellung erforderlichen Daten sichern. Bei einigen Datensicherungssystemen werden nur Dateiserver und geschäftskritische Server-Anwendungen gesichert. Ein umfassendes Datensicherungssystem sichert Server, Desktop-PCs und Laptops, die oftmals nicht gesichert werden, da sie zu den Zeiten der täglich durchgeführten Backups häufig nicht mit dem Netzwerk verbunden sind. Auch Betriebssysteme, Laufwerktreiber, Anwendungen sowie Anwendungs- und Benutzereinstellungen sollten in die Sicherung einbezogen sein. Nach einem Computerausfall sollten das Herunterladen und die Installation von Anwendungen und Laufwerktreibern sowie die erneute Konfiguration der Einstellungen nicht Stunden in Anspruch nehmen. Ihre Sicherungs- und Wiederherstellungssoftware sollte eine einfache und schnelle Wiederherstellung von Anwendungen und Einstellungen ermöglichen.

  6. Entscheiden Sie sich für eine Software, mit der Datensicherung und -wiederherstellung einfach ist

    Eine zuverlässige Datensicherung muss nicht besonders kompliziert sein. Mit bedienerfreundlichen Assistenten zur Installation, zur Planung von Backups sowie zur Wiederherstellung ist Retrospect einfach in der Einrichtung und Verwaltung. Laufende Backups erfordern nur ein Mindestmaß an Kontrolle. Über die integrierte E-Mail-Benachrichtigungsfunktion wird bei Bedarf eine entsprechende Meldung gesendet. Mit der patentierten dynamischen Planungsfunktion werden nicht gesicherte Computer erkannt und automatisch für die Sicherung priorisiert. Somit wird die Sicherung aller Computer gewährleistet. Retrospect erstellt übersichtliche und leicht verständliche Backup-Berichte, die auf einen Blick überprüft werden können.

  7. Verwenden Sie Festplatten für schnelle Datensicherung und -wiederherstellung

    Die tägliche Datensicherung auf lokalen Festplatten ist immer noch die schnellste Lösung, auch um Daten zur schnellen Wiederherstellung direkt verfügbar zu haben. Zur standortfernen Speicherung und Notfall-Wiederherstellung sollten Sie eine sekundäre Festplatte verwenden, die an einem anderen Standort aufbewahrt und regelmäßig aktualisiert wird. Auch an einem anderen Standort aufbewahrte Bandlaufwerke sind bei der Systemwiederherstellung effizienter als Cloud-basierte Systeme.

  8. Ermöglichen Sie Benutzern die Wiederherstellung ihrer eigenen Daten

    Im Alltag muss eine Datenwiederherstellung oftmals nur erfolgen, weil ein Benutzer eine einzelne, wichtige Datei versehentlich löscht oder diese aus anderen Gründen nicht mehr verfügbar ist und umgehend wiederherstellt werden muss. Gestalten Sie solche simplen Dateiwiederherstellungen effizienter durch Verwendung einer Sicherungssoftware, mit der Benutzer selbst eine Dateiwiederherstellung veranlassen können. Dies eignet sich insbesondere bei Unternehmen mit einer hohen Computeranzahl.

  9. Bewahren Sie gesicherte Daten auch außerhalb des Unternehmens auf

    Erstellen Sie mindestens zwei Kopien Ihres Speichermediums und bewahren Sie eine der Kopien an einem sicheren Ort außerhalb des Unternehmens auf. So verfügen Sie über eine Kopie für den Fall, dass die im Unternehmen aufbewahrte Kopie durch Brand, Wasserschaden, Erdbeben usw. zerstört wird. Tauschen Sie die im und außerhalb des Unternehmens aufbewahrten Speichermedien regelmäßig aus und aktualisieren Sie die außerhalb aufbewahrte Kopie dann im Unternehmen oder erstellen Sie eine Kopie der gesicherten Daten in einem Cloud-basierten Speichersystem. Verwenden Sie eine Backup-Software wie Retrospect, mit der keine komplizierten Sicherungsstrategien mithilfe von Speichermedienrotation erforderlich sind, da zum System gehörende Medien automatisch bei Verbindung mit dem Unternehmensnetzwerk aktualisiert werden. Ein Speichermedium sollte immer im Unternehmen für Datensicherungen und -wiederherstellungen aufbewahrt werden. Aus Sicherheitsgründen sollte das zweite Speichermedium außerhalb des Unternehmens aufbewahrt werden.

  10. Schützen Sie vertrauliche Daten mit starker AES-Verschlüsselung

    Schützen Sie Ihre wichtigsten Daten mit einer 128- oder 256-Bit-AES-Verschlüsselung, um den Zugriff Unbefugter auf vertrauliche Daten im Fall von Diebstahl oder Verlust des Speichermediums zu verhindern. Die AES-Verschlüsselung entspricht auch der wachsenden Anzahl von Verordnungen bei Behörden und der Industrie zum Schutz privater Informationen und vor Identitätsdiebstahl. Diese Verordnungen haben weit reichende Konsequenzen und sehen bei Nichteinhaltung drastische Strafen vor. Die Notwendigkeit der AES-Verschlüsselung gesicherter Daten beschränkt sich nicht nur auf große Unternehmen oder Regierungsbehörden, die persönliche Daten speichern. Auch kleine Unternehmen sind betroffen, da viele Firmen von Partnern, Auftragnehmern und andere Geschäftspartnern oftmals einen angemessenen Schutz gesicherter Daten verlangen.

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Kristin Goedert

Kristin Goedert is Director of Marketing and has been with Retrospect for more than a decade.