Legacy-Client

Client-Einstellungen

Nach der Installation der Client-Software können die Benutzer der Client-Computer einige Aspekte der Netzwerk-Backup-Vorgänge mit dem Kontrollfeld Retrospect Client steuern. Zum Ausführen von Backups müssen keine Einstellungen geändert werden. Die vorhandenen Einstellungen sind in den meisten Fällen angemessen. Zum Öffnen des Kontrollfelds Retrospect Client führen Sie die folgenden Schritte aus:

Mac OS X: Öffnen Sie Retrospect Client im Ordner Programme.

Windows: Wählen Sie im Startmenü Alle Programme > Retrospect > Retrospect Client.

Linux: Führen Sie im Ordner des installierten Clients „RetroClient.sh“ aus.

Im Kontrollfeld Retrospect Client werden Informationen über den Client-Computer angezeigt, auf dem die Software installiert ist. Dazu gehören unter anderem der Benutzer- oder Computername, der Zugriffsstatus des Clients und ein Bericht über die letzten Backups.

Der Mac-Client sieht folgendermaßen aus:

04fig16.tiff

Der Windows-Client sieht folgendermaßen aus (der Linux-Client ist ähnlich):

04fig17.tif

Hinweis: Linux-Clients können nicht nur über die Java-basierte grafische Benutzeroberfläche, sondern auch über die Befehlszeile gesteuert werden. Zur Anzeige der Befehlszeilenargumente geben Sie Folgendes ein:
$retrocpl --help

Master-Zugriffskontrolle

Mit den Optionsfeldern Ein und Aus können Sie den Netzwerkzugriff des Backup-Computers auf den Client zulassen oder verweigern. Bei der Installation der Client-Software sowie bei jedem Start des Client-Computers ist die Steuerung aktiviert und der Zugriff ist möglich. Wenn die Steuerung deaktiviert ist, kann von Retrospect nicht über das Netzwerk auf die Daten auf dem Client-Computer zugegriffen werden.

Allgemeine Einstellungen

Das Kontrollfeld Retrospect Client enthält Benutzereinstellungen für die Verwaltung von Client-Vorgängen. Das Verfahren zum Aufrufen der Einstellungen hängt jeweils vom Betriebssystem ab.

Mac OS X: Klicken Sie auf die Schaltfläche Voreinstellungen.

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Windows oder Linux: Klicken Sie oben im Kontrollfeld auf die Registerkarte Voreinstellungen. Es gibt insgesamt vier Registerkarten (Status, Voreinstellungen, Zugriff, Proactive Backup).

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Benachrichtigungseinstellungen

Mit diesen Einstellungen können Client-Benutzer festlegen, wie sie über Retrospect-Netzwerkvorgänge informiert werden.

Nach Backup benachrichtigen: Vom Client wird eine Meldung angezeigt, sobald ein Backup oder ein anderer Vorgang abgeschlossen ist. Der Benutzer des Clients kann die Meldung durch Klicken auf OK ausblenden.

Falls kein Backup in n days Tagen benachrichtigen: Vom Client wird eine Meldung angezeigt, wenn innerhalb der im Eingabefeld angegebenen Anzahl von Tagen kein Backup für den Client ausgeführt wurde. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert, und der Zeitraum beträgt sieben Tage.

Fehler bei HP Compaq SMART-Festplatte melden: Diese Option steht nur für Windows-Clients zur Verfügung. Wenn Retrospect über Fehler bei den HP Compaq SMART-Festplatten-Volumes informiert wird, wird von dem proaktiven Backup-System ein sofortiges Backup angefordert (sofern zutreffend). Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.

Prioritätseinstellung

Mit der Prioritätseinstellung kann der Client-Benutzer den Client-Computer anweisen, entweder die gegenwärtige Benutzeraufgabe oder den vom Backup-Computer angeforderten Vorgang vorrangig zu bearbeiten.

Hinweis: Diese Einstellung ist für den Mac OS X-Client nicht erforderlich.

Ziehen Sie den Schieberegler an eine beliebige Stelle zwischen Benutzer und Backup. Je näher Sie den Regler in Richtung Benutzer ziehen, desto mehr Priorität wird dem Benutzer eingeräumt und desto langsamer laufen Retrospect-Client-Vorgänge ab. Je näher Sie den Regler in Richtung Backup ziehen, desto mehr Priorität wird den Client-Vorgängen eingeräumt und desto verhaltener fällt die Reaktion des Client-Computers auf Anforderungen vom Benutzer aus.

Diese Einstellung wirkt sich nur während einer aktiven Kommunikation zwischen Client und Retrospect-Server auf den Client aus.

Einstellungen für Zugriffsbeschränkungen

Mit diesen Einstellungen können Client-Benutzer den Zugriff auf die Dateien und Ordner auf ihrem Computer steuern. Auf dem Mac OS X-Client befinden sich diese Einstellungen oben im Dialogfeld Einstellungen von Retrospect Client. Auf Windows- und Linux-Clients stehen sie auf der Registerkarte Zugriff.

Nur Lesezugriff: Der Client-Computer kann über das Netzwerk gesichert werden, aber der Backup-Computer hat keinen Schreibzugriff. Es können also weder Dateien von Retrospect auf dem Client-Computer wiederhergestellt, verschoben oder gelöscht werden, noch können Volumes von Retrospect umbenannt werden. Die Skriptoptionen Backup-Zeit der Quell-Volumes einstellen, Quelldateien nach dem Kopieren und Überprüfen löschen und Uhr synchronisieren können nicht auf dem Client eingesetzt werden. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.

Private Dateien/Ordner/Volumes: Wenn diese Einstellung aktiviert ist, hat der Backup-Computer keinen Zugriff auf die als privat gekennzeichneten Dateien, Ordner oder Volumes. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, und kennzeichnen Sie die gewünschten Elemente wie nachfolgend beschrieben als private Elemente.

Wenn Sie ein Element unter Windows oder Linux als privat kennzeichnen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen. Wechseln Sie zum gewünschten Element, markieren Sie es, und klicken Sie auf OK oder Ausschließen. Klicken Sie erneut auf Hinzufügen, falls Sie weitere Volumes, Ordner oder einzelne Dateien ausschließen möchten. Bei dieser Version wird der exakte Wortlaut der von Ihnen eingegebenen Pfadnamen verwendet. Wenn Sie eine Datei oder einen Ordner verschieben oder umbenennen, ist sie bzw. er möglicherweise nicht mehr privat. Wenn Sie ein Volume an einem anderen Ort mounten, sind die zugehörigen Dateien und Ordner möglicherweise nicht mehr privat.

Zur Kennzeichnung eines Elements unter Mac OS X als privat geben Sie am Anfang oder Ende des Namens ein Punktsymbol ein („•“, mit Wahltaste+8). Wenn das Punktsymbol am Ende steht, behält das Element seine Sortierfolge im Finder bei. Wenn Sie beispielsweise den Ordner „Persönlich“ als privat kennzeichnen möchten, benennen Sie ihn in „Persönlich•“ um.

Beeinflussen proaktiver Backups

Es gibt zwei Möglichkeiten, proaktive Backup-Skripte vom Client-Computer aus zu beeinflussen:

  • Festlegen einer Planung auf einem Client
  • Aufschieben der Ausführung

Festlegen einer Planung auf einem Client

Wenn ein Client in einem proaktiven Backup-Skript enthalten ist, können Sie mit dem Client-Kontrollfeld Einfluss darauf nehmen, wann der Client gesichert wird.

Hinweis: „Proaktives Backup“ wird in der Mac OS X Client-Software als „Backup-Server“ bezeichnet.

Mac OS X: Die Einstellungen für den Backup-Server werden im Einstellungsfenster von Retrospect Client angezeigt.

Windows/Linux: Klicken Sie auf die Registerkarte Proactive Backup.

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Über die Steuerungen auf dieser Registerkarte kann ein Benutzer (mit einem proaktiven Backup-Skript) festlegen, wann der Client-Computer vom Backup-Computer gesichert wird. Die Registerkarte dient primär dazu, ein Backup anzufordern oder zu verschieben. Der Benutzer hat aber auch die Möglichkeit, zur normalen Backup-Planung für diesen Client zurückzukehren. Die Optionen für Proaktives Backup lauten:

Sobald wie möglich: Der Client-Computer wird vom Retrospect-Server gesichert, sobald das proaktive Backup verfügbar ist.

Gemäß normaler Planung: Der Client-Computer wird vom Retrospect-Server regelmäßig zu den im proaktiven Backup-Skript festgelegten Zeiten gesichert. (Dies ist die Standardeinstellung.)

Nach : Der Backup-Computer wird daran gehindert, den Client-Computer vor dem angegebenen Termin zu sichern. Dieser Termin darf maximal eine Woche nach dem aktuellen Zeitpunkt liegen. (Zum Ändern des Termins klicken Sie auf das Datum und die Uhrzeit, und geben Sie die gewünschten Werte ein, oder klicken Sie auf die Pfeile.)

Klicken Sie zum Akzeptieren der Einstellungen auf OK.

Aufschieben der Ausführung

Kurz bevor ein Client von dem proaktiven Backup-System gesichert wird, wird auf dem Client-Computer ein Dialogfeld mit einer Count-down-Angabe angezeigt (diese ist auf der Registerkarte Optionen des proaktiven Backup-Skripts standardmäßig auf 20 Sekunden eingestellt). Die Benutzer haben in diesem Dialogfeld drei Möglichkeiten zur Steuerung der Ausführung des anstehenden proaktiven Backup-Vorgangs:

Sie können bis zum Ende des Count-downs warten und so die Ausführung des proaktiven Backups zulassen.

Sie können auf Backup klicken, damit das Backup sofort ausgeführt wird.

Sie können auf Verschieben klicken und angeben, wann das Backup ausgeführt werden soll.

Wenn die Benutzer die Ausführung verschieben, wird in dem Protokoll des Retrospect-Servers eine entsprechende Anmerkung hinzugefügt.

Einstellungen des Client-Benutzers

Nachdem die Client-Software installiert wurde, kann der Benutzer eines Client-Computers einige Aspekte des Netzwerk-Backups im Client-Kontrollfeld einstellen.

Im Allgemeinen ist es nicht nötig, die Einstellungen für Backups zu ändern. Die vorhandenen Einstellungen passen für die meisten Fälle. Befolgen Sie zum Öffnen des Retrospect Client-Kontrollfelds folgende Anweisung:

Windows: Wählen Sie im Startmenü „Programme>Retrospect>Retrospect Client“.

UNIX: Starten Sie RetroClient.sh im installierten Client-Ordner.

Mac OS X: Öffnen Sie „Retrospect Client“ im Ordner „Programme“.

Das Retrospect Client-Kontrollfeld zeigt Informationen über den Client-Computer an, auf dem es installiert ist. Dazu gehören der Name des Client-Computers, sein Zugriffsstatus und ein Bericht über die letzten Backups.

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Das Kontrollfeld eines Windows-Clients mit dem Register „Status“ (Das UNIX-Client-Kontrollfeld sieht ähnlich aus.)

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Das Mac OS X-Client-Programm.

Neben der Java-basierten grafischen Benutzeroberfläche können Sie auch die Befehlszeile verwenden, um UNIX-Clients zu steuern. Zum Anzeigen der Befehlszeilenargumente geben Sie folgenden Befehl ein:

$retrocpl --help

Generelle Zugriffssteuerung

Mit den Optionen „Ein“ und „Aus“ können Sie festlegen, ob der Backup-Computer auf Ihren Client-Computer zugreifen darf oder nicht. Nach der Installation der Client-Software und nach jedem Start des Client-Computers ist der Client-Zugriff auf „Ein“ gestellt. Wenn der Client-Zugriff auf „Aus“ gestellt ist, kann Retrospect nicht über das Netzwerk auf die Daten des Client-Computers zugreifen.

Um den Zugriff auf den Client-Computer immer zu verhindern, deinstallieren Sie die Client-Software wie unter Client-Computer und seine Software deinstallieren beschrieben.

Allgemeine Voreinstellungen

Das Retrospect Client-Kontrollfeld enthält zusätzliche Benutzervoreinstellungen zur Verwaltung von Client-Vorgängen. Die Einstellungen werden unter Windows, UNIX und Mac OS unterschiedlich aufgerufen.

Windows/UNIX: Klicken Sie auf das Register „Voreinstellungen“ im Kontrollfeld.

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Die Voreinstellungen im Retrospect Client-Kontrollfeld unter Windows

Mac OS: Klicken Sie auf „Voreinstellungen“.

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Die Voreinstellungen im Retrospect Client-Kontrollfeld in Mac OS X

Warten beim Ausschalten legt fest, was beim Ausschalten des Client-Computers (mit dem Befehl „Ausschalten“ im Finder-Menü „Spezial“) passiert. Wenn diese Option aktiviert ist und der Client-Computer ausgeschaltet wird, wird das Dialogfeld „Auf Backup warten“ so lange angezeigt, bis ein Backup durchgeführt wurde. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.

Wenn dieses Dialogfeld am Client-Macintosh angezeigt wird, kann der Client-Benutzer entweder auf „Neustart“ klicken, um den Client-Macintosh neu zu starten, oder auf „Ausschalten“, um den Macintosh auszuschalten, oder gar nichts tun, damit ein unbeaufsichtigter Vorgang stattfinden kann. Wenn am Client-Computer 30 Sekunden lang keine Aktion stattgefunden hat, wird ein Bildschirmschoner angezeigt, bis der Benutzer eine Taste drückt oder die Maus bewegt. Dann erscheint wieder das Dialogfeld. Nachdem der Backup-Computer den Vorgang auf diesem Client-Computer beendet hat, wird der Client-Macintosh ausgeschaltet.

Im Hintergrund ermöglicht dem Backup-Computer, einen Vorgang durchzuführen, während der Client-Benutzer am Client-Computer arbeitet. Wenn die Option nicht aktiviert ist, wird bei jedem vom Backup-Computer auf dem Client-Computer durchgeführten Vorgang ein Dialogfeld angezeigt. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.

Der Benutzer am Client-Macintosh kann dann entweder den Netzwerkvorgang abbrechen und seine Arbeit fortsetzen oder warten, bis der Vorgang beendet ist. Wenn „Im Hintergrund“ aktiviert ist, wird das Dialogfeld bei Backups nicht angezeigt und der Client-Benutzer kann Prioritäten für lokale und Netzwerkvorgänge angeben. Weitere Informationen dazu finden Sie weiter unten.

Voreinstellung „Priorität“

Mit der Voreinstellung „Priorität“ kann der Benutzer des Client-Computers entweder für lokale Anwendungen oder für den Zugriff des Backup-Computers Prozessorzeit reservieren. Unter Mac OS kann diese Voreinstellung nur vorgenommen werden, wenn die Option „Im Hintergrund“ aktiviert ist.

Diese Voreinstellung ist nicht für Mac OS X-Clients verfügbar.

Ziehen Sie den Regler auf eine beliebige Stellung zwischen „Benutzer“ und „Backup“. Wenn der Regler ganz links bei „Benutzer“ steht, erhalten Vordergrund-Operationen die höchste Priorität und Retrospect Client-Operationen laufen langsamer. Wenn der Regler ganz rechts bei „Backup“ steht, erhalten die Operationen des Backup-Computers höchste Priorität. Operationen im Vordergrund laufen dann langsamer.

Diese Einstellung wirkt sich erst dann aus, wenn der Client-Computer aktiv mit dem Backup-Computer „kommuniziert“.

Wenn unter Mac OS das Dialogfeld „Auf Backup warten“ angezeigt wird, wird die Einstellung für die Priorität nicht berücksichtigt.

Voreinstellungen „Zugriffseinschränkung“

Mit diesen Optionen können Client-Benutzer den Zugriff auf Dateien und Ordner auf ihren Computern steuern.

Nur Lesezugriff ermöglicht, dass der Client-Computer über das Netzwerk gesichert werden kann. Der Backup-Computer kann aber keine Schreibvorgänge auf dem Client-Computer ausführen. Das bedeutet, dass Retrospect vom Backup-Computer aus keine Dateien auf dem Client-Computer wiederherstellen, verschieben oder löschen kann. Ebensowenig kann Retrospect dazu verwendet werden, Volumes umzubenennen. Die Optionen „Backup-Zeit für Quellvolume setzen“, „Dateien verschieben“ und „Uhr synchronisieren“ können nicht auf dem Client-Computer verwendet werden. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert.

Private Dateien/Ordner/Volumes bewirkt, dass alle Dateien, Ordner und Volumes, die als privat gekennzeichnet sind, nicht für den Backup-Computer zur Verfügung stehen. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert. Aktivieren Sie die Option und kennzeichnen Sie die Objekte wie unten beschrieben als privat.

Um ein Objekt unter Windows oder Unix als privat zu kennzeichnen, klicken Sie auf „Hinzufügen“, wählen Sie das gewünschte Objekt aus und klicken Sie auf „OK“ bzw. „Ausschließen“. Klicken Sie erneut auf „Hinzufügen“, wenn Sie weitere Volumes, Ordner oder einzelne Dateien ausschließen möchten. Die Funktion für private Objekte verwendet die Pfadnamen, die Sie angeben. Wenn Sie eine Datei oder einen Ordner verschieben oder umbenennen, ist sie/er daher möglicherweise nicht länger privat. Wenn Sie einem Volume einen anderen Ablageort zuordnen, sind Dateien und Ordner möglicherweise nicht länger privat.

Wenn Sie ein Objekt unter Mac OS als privat kennzeichnen möchten, geben Sie „•“ (Wahltaste-ü) am Anfang oder Ende des Namens ein (wenn Sie das Zeichen am Ende eingeben, bleibt die Sortierfolge im Finder erhalten). Der Ordner „Persönlich“ wird z. B. zu einem privaten Ordner, wenn Sie ihn in „Persönlich•“ umbenennen.

Hinweis für Client-Benutzer

Mit diesen beiden Optionen können Client-Benutzer festlegen, wie sie über Retrospect-Operationen im Netzwerk informiert werden möchten.

Hinweis nach dem Backup weist den Client-Computer an, nach dem Backup oder einer anderen Operation einen Hinweis anzuzeigen. Der Client-Benutzer kann auf „OK“ klicken, um die Meldung auszublenden.

Hinweis, wenn kein Backup seit n Tagen weist den Client-Computer an, nach 9:01 Uhr einen Hinweis anzuzeigen, wenn der Client-Computer innerhalb der angegebenen Anzahl von Tagen nicht gesichert wurde. Diese Option ist standardmäßig aktiviert, die vorgegebene Anzahl der Tage beträgt 7.

HP Compaq S.M.A.R.T.-Festplattenfehler melden (nur Windows-Clients) fordert ein manuelles Backup von Proactive Backup (falls vorhanden) an, wenn Retrospect Fehler auf den HP Compaq S.M.A.R.T.-Festplattenvolumes der Clients erkennt. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert.

Einstellen von Proactive Backups

Es gibt zwei Optionen, mit denen Proactive Backup-Skripts vom Client-Computer aus gesteuert werden können:

Backup vom Client aus planen

Wenn ein Client in einem Proactive Backup-Skript enthalten ist, können Sie mit dem Client-Kontrollfeld steuern, wann der Client-Computer gesichert wird.

In der Mac OS Client-Software wurde die Bezeichnung „Backup Server“ anstelle von „Proactive Backup“ verwendet.

Mac OS X: Die Backup Server-Optionen erscheinen im Voreinstellungsfenster von Retrospect Client.

Windows/UNIX: Klicken Sie auf das Register „Proactive Backup“, um seine Optionen anzuzeigen.

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Mit diesen Optionen kann der Benutzer einstellen, wann der Client-Computer vom Backup-Computer gesichert werden soll (mit einem Proactive Backup-Skript). Normalerweise verwendet der Benutzer dieses Dialogfeld, um ein Backup anzufordern oder zurückzustellen, aber er kann darin auch wieder den normalen Proactive Backup-Plan für diesen Client-Computer aktivieren. Es stehen folgende Proactive Backup-Optionen zur Auswahl:

  • So bald wie möglich bewirkt, dass der Backup-Computer den Client-Computer sichert, sobald Proactive Backup für eine Sicherung zur Verfügung steht.
  • Nach normalem Backup-Plan bewirkt, dass der Backup-Computer den Client-Computer zu den im Proactive Backup-Skript festgelegten Zeiten sichert. (Dies ist die Standardeinstellung.)
  • Nach ______ bewirkt, dass der Backup-Computer den Client-Computer nicht vor der angegebenen Zeit und dem angegebenen Datum sichert, und zwar bis zu einer Woche vom aktuellen Datum an gerechnet. (Klicken Sie auf die Zeit und das Datum und geben Sie neue Werte ein oder klicken Sie auf die Pfeile, um die Werte zu ändern.)

Klicken Sie auf „OK“, um die Einstellungen zu speichern.

Ausführung verschieben

Bevor Proactive Backup ein Backup startet, wird ein Dialogfeld am Client-Computer angezeigt.

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Proactive Backup-Countdown für Windows/UNIX-Client.

272

Backup Server-Countdown für Macintosh-Client

Der Client-Benutzer hat darin drei Möglichkeiten, um auf die bevorstehende Ausführung zu reagieren:

  • Wenn er wartet, bis der Countdown bei Null angelangt ist, wird das Proactive Client Backup danach gestartet.
  • Wenn er auf Backup klickt, startet das Backup sofort.
  • Mit Verschieben kann er für das Backup einen späteren Zeitpunkt angeben.

273

Proactive Client Backup vom Windows- oder UNIX-Client aus verschieben

274

Proactive Client Backup vom Macintosh-Client aus verschieben

Wenn ein Benutzer ein Backup verschiebt, wird dies im Retrospect-Protokoll des Backup-Computers vermerkt.