Automatisierte Vorgänge

Im Manuelle Vorgänge haben Sie das Einrichten und Ausführen von Backups, Archivierungen, Wiederherstellungen, Duplizierungen und Übertragungen mit Retrospect gelernt. Dieses Kapitel zeigt Ihnen, wie Sie diese Vorgänge mit Hilfe von Skripts, wie den besonderen Proactive Backup-Skripts von Retrospect, automatisieren können.

Überblick über Skripts

Eine der zahlreichen Stärken von Retrospect liegt in der Möglichkeit, sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren. Mit Skripts können alle unter Manuelle Vorgänge beschriebenen Vorgänge automatisch ausgeführt werden:

  • Backup
  • Duplizierung
  • Archivierung
  • Wiederherstellung
  • Backup-Sets übertragen
  • Übertragung von Snapshots

Mit Proactive Backup können Sie intelligente Skripts erstellen, die anhand der von Ihnen festgelegten Kriterien die zu sichernden Computer kontinuierlich priorisieren. Mit Hilfe von Ausdünnungs-Skripts und Überprüfungs-Skripts lassen sich Vorgänge zur Verwaltung von Backup-Sets automatisieren.

Skripts spielen beim Entwickeln einer Backup-Strategie eine wichtige Rolle. Weitere Informationen zum Entwickeln einer wirksamen Backup-Strategie finden Sie unter Backup-Strategien.

Automatische Vorgänge erfordern die gleichen Informationen wie manuelle: eine Quelle, ein Ziel, Dateiauswahlkriterien und andere Optionen. Skripts umfassen zusätzlich einen Zeitplan für die Ausführung der Vorgänge.

Da Sie mit Retrospect Skripts planen können, die automatisch und unbeaufsichtigt ausgeführt werden, können Sie Ausführungszeiten wählen, die für Sie und andere Benutzer günstig sind. Mit dem Planen von mit Skripts ausgeführten Backups stellen Sie sicher, dass Daten kontinuierlich gesichert werden – Sie müssen nur darauf achten, dass der Backup-Computer eingeschaltet ist und die richtigen Medien im Backup-Gerät eingelegt sind. Retrospect startet zur Startzeit des nächsten geplanten Skripts automatisch und führt den Vorgang aus. Wenn kein weiteres Skript innerhalb der Vorschauzeit geplant ist und Sie in den Start-Einstellungen „Beenden“ gewählt haben, wird Retrospect nach Abschluss des Prozesses beendet.

„Automatische Vorgänge“ behandelt das Erstellen, Planen und Ausführen von Skripts sowie das Verwenden von Proactive Backup-Skripts. Informationen zum Verwalten von Skripts finden Sie unter Verwalten von Skripts.

Skripts erstellen

Es gibt zwei verschiedene Verfahren zum Erstellen von Skripts in Retrospect:

Mit diesen Verfahren können Sie jede Art von Skript erstellen, d. h. Skripts für Backups, Archivierungen, Wiederherstellungen, Duplizierungen und Übertragungen.

Proactive Backup-Skripts werden separat behandelt. Weitere Informationen finden Sie unter Proactive Backup-Skripts.

Skript für manuellen Vorgang erstellen

Das Überblicksfenster für alle manuellen Vorgänge (Backup, Duplizierung, Archivierung, Wiederherstellung und Übertragung) enthält die Schaltfläche „Planung“, mit der Sie anhand des jeweiligen Vorgangs ein Skript erstellen können.

Bei Backup-, Duplizierungs- und Wiederherstellungsvorgängen können Sie nur im erweiterten Modus auf die Schaltfläche „Planung“ zugreifen.

So erstellen Sie ein Skript für einen manuellen Vorgang:

  1. Klicken Sie im Überblicksfenster für einen manuellen Vorgang auf „Planung“.
  2. Geben Sie einen Namen für das Skript ein und klicken Sie auf „OK“.
  3. Überprüfen und ändern Sie gegebenenfalls die Informationen im Skript-Überblicksfenster.
  4. Klicken Sie auf „Plan“ und erstellen Sie einen Zeitplan für das Skript, wie unter Skripts planen beschrieben.
  5. Wenn alle Informationen im Skript-Überblicksfenster korrekt sind, klicken Sie auf das Symbol „Speichern“
  6. 126 in der Symbolleiste.

Sie können auch Backup-Skripts mit dem Backup-Assistenten und Duplizierungs-Skripts mit dem Duplizierungsassistenten erstellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Sichern mit Unterstützung des Assistenten und Duplizieren mit Unterstützung des Assistenten.

Den Befehl „Skripts verwalten“ verwenden

Verwenden Sie den Befehl „Skripts verwalten“, um ein neues Skript zu erstellen oder die Einstellungen eines vorhandenen Skripts zu ändern.

Weitere Informationen zum Ändern vorhandener Skripts finden Sie unter Verwalten von Skripts. Informationen zum Erstellen neuer Skripts finden Sie in den folgenden Abschnitten:

Informationen zu Skripts für die Wiederherstellung von Datenbanken und Postfächern finden Sie unter SQL Server Agent und Exchange Server Agent.

Backups mit Skripts

Sie haben zwei Möglichkeiten, ein skriptgesteuertes Backup mit Hilfe des Befehls „Skripts verwalten“ einzurichten: Lassen Sie sich vom Retrospect Backup-Assistenten durch das Einrichten des Backups führen, oder richten Sie das Backup im erweiterten Modus selbst ein. Der erweiterte Modus bietet Ihnen mehr Einstellungsmöglichkeiten als der Assistent. Weitere Informationen finden Sie unter:

Backup-Skript im Assistentenmodus erstellen

Mit dem Backup-Assistenten ist es leicht, Einstellungen für Backup-Skripts einzurichten oder zu ändern. Klicken Sie zum Starten des Backup-Assistenten auf „Automatisch“ in der Navigationsleiste und anschließend auf die Schaltfläche „Skripts verwalten“. Das Fenster zur Skript-Bearbeitung wird angezeigt.

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Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen. Das Fenster „Skript auswählen“ wird angezeigt.

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Wählen Sie „Backup“ in der Liste und klicken Sie auf „OK“. Geben Sie im Fenster zur Skriptbenennung einen Namen ein und klicken Sie auf „OK“. Das Begrüßungsfenster des Backup-Assistenten wird angezeigt.

Falls das Backup-Skript-Überblicksfenster des erweiterten Modus angezeigt wird, klicken Sie auf „Zum Assistenten wechseln“.

Begrüßungsfenster

Wenn Sie zum ersten Mal ein Backup-Skript einrichten, klicken Sie auf „Weiter“, um den Backup-Assistenten zu verwenden. Möchten Sie das Backup ohne die Unterstützung des Assistenten einrichten, klicken Sie auf „In den erweiterten Modus wechseln“. Weitere Informationen finden Sie unter Backup-Skript im erweiterten Modus erstellen.

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Wenn Sie bereits früher ein Backup-Skript eingerichtet hatten, zeigt das Begrüßungsfenster Ihre aktuellen Einstellungen an. Weitere Informationen finden Sie unter Backup-Skript-Einstellungen bearbeiten.

Zu sichernde Elemente auswählen

Klicken Sie auf die Option, die beschreibt, was Sie sichern möchten.

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  • Dokumente und Einstellungen (nur bei Retrospect Desktop) sichert den Ordner „Dokumente und Einstellungen“ mit den benutzerspezifischen Ordnern, z. B. „Eigene Dateien“, „Eigene Bilder“, „Eigene Musik“, „Favoriten“ und „Desktop“.
  • Arbeitsplatz sichert den lokalen Computer.
  • Arbeitsplatz und Computer aus der Netzwerkumgebung sichert den lokalen Computer und alle angemeldeten Retrospect Client-Computer.
  • Nur Computer aus der Netzwerkumgebung (nicht in Retrospect Desktop) sichert alle angemeldeten Retrospect Client-Computer.
  • Ich möchte auswählen erlaubt Ihnen, auf dem lokalen Computer, den angemeldeten Retrospect Client-Computern und den Netzwerk-Volumes die Laufwerke bzw. Ordner auszuwählen, die gesichert werden sollen.

Retrospect Clients hinzufügen

Wenn Sie „Arbeitsplatz und Computer aus der Netzwerkumgebung“ oder „Nur Computer aus der Netzwerkumgebung“ auswählen, werden die Daten aller Retrospect Client-Computer gesichert, die zur Zeit des Backups angemeldet sind.

Möchten Sie jetzt Retrospect Clients anmelden, klicken Sie auf „Clients hinzufügen“. Weitere Informationen zur Installation, Konfiguration und zum Anmelden von Client-Computern finden Sie in Vernetzte Client-Computer.

Bestimmte Laufwerke oder Ordner auswählen

Wenn Sie „Ich möchte auswählen“ im Fenster „Was soll gesichert werden“ aktiviert haben, haben Sie jetzt die Möglichkeit, bestimmte Laufwerke oder Ordner auszuwählen, die gesichert werden sollen.

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Klicken Sie auf ein Element (Laufwerk oder Ordner), um es auszuwählen. Dadurch wird die Auswahl anderer Laufwerke oder Ordner aufgehoben. Halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken Sie auf ein Element (Laufwerk oder Ordner), um es auszuwählen, ohne die Auswahl der bereits ausgewählten Laufwerke und Ordner aufzuheben. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie auf ein Element, um alle Elemente zwischen der aktuellen Auswahl und dem Element, auf das Sie bei gedrückter Umschalttaste geklickt haben, auszuwählen.

Sie können Laufwerke und Ordner aus jedem der im Fenster aufgeführten Container auswählen: Arbeitsplatz, Netzwerkumgebung, Backup-Clients und Quellgruppen. Es ist auch möglich, einen oder mehrere Container selbst auszuwählen, wenn deren gesamter Inhalt gesichert werden soll.

  • Wenn Sie dem Container „Backup-Clients“ Retrospect Clients hinzufügen möchten, klicken Sie auf „Clients hinzufügen“.
  • Soll der Container „Netzwerkumgebung“ weitere Netzwerk-Volumes aufnehmen, klicken Sie auf „Netzwerk-Volumes hinzufügen“.
  • Um die Ordner eines Laufwerks anzeigen zu lassen, müssen Sie das Laufwerk auswählen und auf „Ordner anzeigen“ klicken.

Weitere Informationen finden Sie unter Container.

Zu sichernde Dateitypen auswählen

Aktivieren Sie die Dateitypen, die gesichert werden sollen. Wenn Sie alle Optionen aktivieren, werden abgesehen von den Cache-Dateien alle Dateien gesichert.

Einige der Optionen wirken bei Windows-Computern anders als bei Mac OS-, und Linux-Computern. Die folgenden Erklärungen beziehen sich auf Windows-Computer. Was diese Optionen auf anderen Betriebssystemen bewirken, wird unter Integrierte Selektoren beschrieben.

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  • Dokumente und Einstellungen sichert den Ordner „Dokumente und Einstellungen“ mit den benutzerspezifischen Ordnern „Eigene Dateien“, „Favoriten“, „Anwendungsdaten“ und „Desktop“.
  • Bei Windows 9x-Systemen wird mit „Dokumente und Einstellungen“ auch der Ordner „Profiles“ gesichert.
  • Betriebssystem und Programme sichert Systemdateien, wie den Windows-Ordner und den Systemstatus. Außerdem werden Programmdateien gesichert. Dazu gehören der vollständige Ordner „Programme“ sowie Dateien mit bekannten Dateierweiterungen (.exe und .dll), die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können.
  • Wenn Sie „Betriebssystem und Programme“ nicht auswählen, ändert Retrospect einige der Standard-Ausführungsoptionen. Retrospect deaktiviert die Optionen „Backup des Systemstatus“ und „Ordnersicherheitsinformationen von Workstations sichern“. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Windows-System-Optionen und Windows-Sicherheitsoptionen.
  • Bilder sichert den Ordner „Eigene Dateien\Eigene Bilder“ für alle Benutzer. Zudem werden Dateien mit gebräuchlichen Bilddatei-Erweiterungen (z. B. .jpg) gesichert, die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können. Dateien in den Ordnern „Windows“ und „Programme“ werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Musik sichert den Ordner „Eigene Dateien\Eigene Musik“ für alle Benutzer. Zudem werden Dateien mit gebräuchlichen Musikdatei-Erweiterungen (.wma, .mp3 usw.) gesichert, die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können. Dateien in den Ordnern „Windows“ und „Programme“ werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Videos sichert den Ordner „Eigene Dateien\Eigene Videos“ für alle Benutzer. Zudem werden Dateien mit gebräuchlichen Videodatei-Erweiterungen (z. B. .mov) gesichert, die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können. Dateien in den Ordnern „Windows“ und „Programme“ werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Office-Dokumente sichert Microsoft Office-Dokumente, Microsoft Outlook-Daten und Adobe PDF-Dateien, die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können. Dateien in den Ordnern „Windows“ und „Programme“ werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Alle anderen Dateien sichert alle Dateien, die von den anderen Auswahlmöglichkeiten nicht erfasst werden.
  • Die Optionen „Dokumente und Einstellungen“ und „Betriebssystem und Programme“ stehen nicht zur Verfügung, wenn Sie einen Ordner sichern.

Backup-Ziel-Gerät wählen

Sie können Ihr Backup auf jedem von Retrospect unterstützten Gerät speichern. Dazu gehören Band- und CD/DVD-Laufwerke sowie Festplatten. Wählen Sie eine der folgenden Optionen:

  • Band, CD, DVD
  • Festplatten auf dem lokalen Computer oder im Netzwerk

Wählen Sie „Band“ oder „CD/DVD“, zeigt Retrospect Ihnen die entsprechenden verfügbaren Geräte an. Wählen Sie das Gerät, auf das Sie sichern möchten, und klicken Sie auf „Weiter“.

Haben Sie die Festplatten gewählt, listet Retrospect die lokalen Festplatten und alle Netzwerk-Volumes aus dem Container „Netzwerkumgebung“ auf.

Möchten Sie ein Netzwerk-Volume hinzufügen, doppelklicken Sie auf „Netzwerkumgebung“, navigieren zu dem gewünschten Volume, wählen es aus und klicken auf „Hinzufügen“. Geben Sie bei Bedarf einen Anmeldenamen und ein Kennwort für das Volume ein und klicken Sie auf „OK“.

Wenn Sie Retrospect so eingerichtet haben, dass es sich als Benutzer mit den für das Netzwerk-Volume erforderlichen Rechten anmeldet, werden Sie nicht mehr aufgefordert, sich anzumelden. Weitere Informationen finden Sie unter Voreinstellungen „Sicherheit“.

Um einen Ordner auf einem lokalen oder Netzwerk-Laufwerk anzugeben, wählen Sie das Laufwerk aus und klicken Sie auf „Durchsuchen“. Navigieren Sie zu dem Ordner, der gesichert werden soll, und klicken Sie auf „OK“.

Festlegen, ob ein Skript automatisch ausgeführt werden soll

Sie können festlegen, ob ein Skript automatisch oder manuell ausgeführt werden soll.

Wenn ein Skript nicht nach einem Plan ausgeführt werden soll, können Sie es jederzeit manuell ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Manuelle Skript-Ausführung. Sie können auch später jederzeit einen Plan für ein Skript einrichten.

Wählen Sie eine Option und klicken Sie auf „Weiter“.

Wenn Sie ein Skript bearbeiten, für das bereits ein Plan eingerichtet ist, wird zusätzlich die Option „Vorhandenen Plan beibehalten“ angezeigt.

Backup-Zeitpunkt wählen

Aktivieren Sie die Kontrollkästchen der Tage, an denen das Backup-Skript ausgeführt werden soll und geben Sie an, wann die Ausführung gestartet werden soll.

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Retrospect kann Computer im laufenden Betrieb sichern. Es wird dennoch empfohlen, Skripts außerhalb der Geschäftsstunden auszuführen, wenn die Computer weniger ausgelastet sind.

Ein oder mehrere Backup-Sets angeben

Legen Sie fest, ob immer nur in ein Backup-Set gesichert werden soll oder ob mehrere Backup-Sets verwendet werden sollen.

Durch die Sicherung mit mehreren Backup-Sets sind ihre Daten besser geschützt. Jedes Set enthält ein vollständiges Backup Ihrer Daten, so dass Ihre Daten auch im Fall eines Mediumfehlers vollständig erhalten bleiben. Ein weiterer Vorteil der Verwendung mehrerer Backup-Sets liegt darin, dass Sie die Medien eines momentan nicht benötigten Backup-Sets an einem externen Ort aufbewahren und so vor Diebstahl, Feuer oder anderen Katastrophen schützen können.

Wenn Sie festlegen, dass die Datensicherung nur an einem Tag in der Woche stattfinden soll, können Sie in diesem Fenster zwischen einem oder zwei Backup-Sets (wöchentlicher Wechsel der Backup-Sets) wählen.

Anzahl der Backup-Sets wählen

Wenn die Datensicherung auf mehrere Backup-Sets erfolgt, können Sie angeben, wie viele Backup-Sets verwendet werden sollen und wie oft zwischen diesen gewechselt werden soll.

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Wenn Sie die erste Option wählen, wird an jedem Tag ein anderes Backup-Set verwendet. Wenn Ihre Daten also täglich gesichert werden sollen, können Sie festlegen, dass sieben Backup-Sets verwendet werden. Retrospect sichert in diesem Fall die Daten an jedem Tag auf einem anderen Backup-Set. Wenn Sie festlegen, dass die Datensicherung montags, mittwochs und freitags erfolgen soll, können Sie wählen, ob drei Backup-Sets verwendet werden sollen, also bei jeder Sicherung ein anderes.

Wenn Sie die zweite Option wählen, werden immer zwei Backup-Sets verwendet, zwischen denen wöchentlich gewechselt wird. Wenn Ihre Daten beispielsweise täglich gesichert werden sollen, verwendet Retrospect in der einen Woche das eine Backup-Set und in der nächsten Woche das andere Backup-Set. Geben Sie bei Verwendung dieser Option im Listenfeld den Wochentag an, an dem zwischen den Backup-Sets gewechselt werden soll.

Backup-Sets benennen

Das Fenster variiert abhängig von der Anzahl der Backup-Sets.

Geben Sie so viele Backup-Set-Namen an, wie erforderlich, oder übernehmen Sie die von Retrospect vorgegebenen Namen. Wenn Sie bereits Backup-Sets erstellt haben, können Sie das Kontrollkästchen „Vorhandenes verwenden“ aktivieren und ein Backup-Set in der Liste wählen.

  • Wenn Sie mehrere Backup-Sets verwenden, sollten Sie diesen aussagekräftige Namen geben. Eine spätere Umbenennung der Backup-Sets ist nicht möglich.

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Das Kontrollkästchen „Vorhandenes verwenden“ erscheint nur, wenn Sie bereits über Backup-Sets verfügen.

Komprimierung einstellen

Klicken Sie auf „Ja“, um bei diesem Backup-Skript eine Datenkomprimierung durchzuführen.

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Mit der Datenkomprimierung sparen Sie Platz im Backup-Set, da die Dateien vor dem Kopieren in das Backup-Set komprimiert werden. Bei der Wiederherstellung werden die Dateien automatisch wieder dekomprimiert.

Wie viel Platz beim Komprimieren eingespart wird, ist abhängig von der Art der komprimierten Dateien. Textdateien können gut komprimiert werden, Programm- und Systemdateien dagegen nicht.

Backups mit Datenkomprimierung und Wiederherstellungen von komprimierten Backups benötigen mehr Zeit.

Wenn Ihr Bandgerät über eine eingebaute Hardware-Datenkomprimierung verfügt, schaltet Retrospect die Software-Komprimierung aus und nutzt immer die schnellere Hardware-Komprimierung.

Backup-Set-Sicherheitsoptionen festlegen

Dieses Fenster ermöglicht es Ihnen, ein Kennwort anzugeben, mit dem der Zugriff auf die Backup-Sets eingeschränkt werden kann. Außerdem können Sie die Backup-Set-Daten verschlüsseln und auf diese Weise eine höhere Sicherheit gewährleisten.

Die Datenverschlüsselung erhöht die Backup-Dauer.

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Wählen Sie eine Option im Listenfeld „Backup-Set-Sicherheit“.

  • Keine bietet keinen Kennwortschutz und verschlüsselt Backup-Set-Daten nicht.
  • Nur Kennwort bietet Kennwortschutz für die Backup-Sets. Gespeicherte Daten werden nicht verschlüsselt.
  • SimpleCrypt bietet Kennwortschutz und verschlüsselt Backup-Set-Daten im Retrospect-eigenen Verschlüsselungsformat.
  • DES bietet Kennwortschutz und verschlüsselt Backup-Set-Daten gemäß der DES-Spezifikation (Data Encryption Standard).
  • AES-128 bietet Kennwortschutz und verschlüsselt Backup-Set-Daten gemäß der AES-Spezifikation (Advanced Encryption Standard, 128 Bit).
  • AES-256 bietet Kennwortschutz und verschlüsselt Backup-Set-Daten gemäß der AES-Spezifikation (Advanced Encryption Standard, 256 Bit). AES-256 bietet die beste Kombination aus Sicherheit und Geschwindigkeit.
  • Bei einem kennwortgeschützten oder verschlüsselten Backup-Set können diese Einstellungen nicht mehr rückgängig gemacht werden. Wenn Sie Ihr Kennwort vergessen, können Sie nicht mehr auf das Backup-Set zugreifen.

Wenn Sie ein Kennwort eingegeben haben und Retrospect sich das Kennwort für bestimmte Zugriffe merken soll, wählen Sie die gewünschte Option im Listenfeld aus.

  • Kennwort für jeden Zugriff merken speichert das Kennwort für die Verwendung bei allen manuellen und automatisierten Vorgängen.
  • Kennwort für Skript-Zugriff merken (Standard) speichert das Kennwort nur für die Verwendung bei automatisierten Vorgängen. Wenn das Backup-Set beispielsweise als Ziel für über Nacht ausgeführte Backups-Skripts verwendet wird, muss das Kennwort nicht manuell eingegeben werden.
  • Kennwort nicht merken erfordert die Eingabe des Kennworts für jede Art von Zugriff auf das Backup-Set. Beispielsweise ist das Sichern von Daten in dieses Backup-Set oder die Anzeige seiner Eigenschaften nur möglich, wenn das Kennwort eingegeben wird. Sie müssen das Kennwort nur einmal eingeben. Es bleibt so lange gültig, bis Sie Retrospect beenden.
  • Sie können die Einstellungen zum Merken des Kennworts später ändern. Dazu müssen Sie die Eigenschaften des Backup-Sets ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Backup-Sets konfigurieren.

Recycling-Optionen für Backups auf Bandlaufwerke

Bei der Sicherung in Band-Backup-Sets können Sie Retrospect anweisen, vor einem Backup die Ziel-Backup-Sets zu „recyceln“. Recycling ermöglicht es Ihnen, die Bänder eines Backup-Sets wiederzuverwenden. Dabei gehen allerdings alle Daten auf diesen Bändern verloren.

Bevor Sie Band-Backup-Sets recyceln, stellen Sie sicher, dass die Daten auf den Bändern noch an anderer Stelle vorhanden sind bzw. dass Sie die Daten nicht mehr benötigen.

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  • Nein, ich möchte die vorhandenen Backup-Daten behalten: Wählen Sie diese Option, wenn Sie alle in den Band-Backup-Sets vorhandenen Daten aufbewahren möchten. Retrospect sichert nur Dateien, die seit dem letzten Backup erstellt oder geändert wurden. Ist auf einem Bandsegment kein Speicherplatz mehr frei, fragt Retrospect nach einem neuen Band.
  • Ja, die Daten können überschrieben werden: Wählen Sie diese Option, wenn Sie die Band-Backup-Sets vor der Sicherung recyceln möchten. Wenn Retrospect ein Recycling-Backup ausführt, löscht es den Inhalt der Backup-Set-Kataloge. Es scheint dann so, als seien noch keine Dateien gesichert worden. Retrospect sucht dann nach dem ersten Bandsegment des Backup-Sets und löscht dieses, wenn es verfügbar ist. Wenn das erste Segment nicht verfügbar ist, verwendet Retrospect ein verfügbares neues oder gelöschtes Band. Alle ausgewählten Dateien werden gesichert.
  • Im erweiterten Modus können Sie Band-Backup-Sets recyceln, indem Sie jeweils die Backup-Art „Recycling“ auswählen. Weitere Informationen finden Sie unter Skript-Plan erstellen.

Ausdünnungsoptionen für Festplatten-Backups

Diese Optionen stehen nur beim Backup auf Festplatten zur Verfügung. Mit Hilfe dieser Optionen können Sie festlegen, wie Retrospect vorgehen soll, wenn auf eine Festplatte nicht mehr gesichert werden kann, weil sie voll ist oder den gesamten von Ihnen zugewiesenen Speicherplatz nutzt.

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  • Nach einem neuen Datenträger fragen: Wenn der Backup-Datenträger voll ist, fragt Retrospect nach einem neuen Datenträger für die Sicherung. Alle Backups auf der Festplatte bleiben erhalten.
  • Nur die jüngsten n Backups behalten: Geben Sie die Anzahl der Backups an, die beibehalten werden soll, wenn der Backup-Datenträger voll ist. Retrospect dünnt den Datenträger dann aus, d. h. es löscht die alten Dateien, um Speicherplatz für neue Daten freizugeben.
  • Backups gemäß den Richtlinien von Retrospect aufbewahren: Wenn der Backup-Datenträger voll ist, löscht Retrospect alte Backups gemäß seiner eigenen Richtlinien. Es werden mindestens zwei Backups pro Quelle beibehalten. Dabei handelt es sich um die letzten Backups der jeweils beiden letzten Tage, an denen eine Quelle gesichert wurde. Wenn auf dem Datenträger ausreichend Platz vorhanden ist, speichert Retrospect pro Quelle jeweils ein Backup für die letzten sieben Tage, ein Backup für jede Woche des letzten Monats und ein Backup für den vorangegangenen Monat.

Backup-Skript-Einstellungen überprüfen

Das Fenster mit dem Backup-Überblick zeigt die Einstellungen an, die Sie im Assistenten angegeben haben.

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  • Quelle listet die zu sichernden Laufwerke/Ordner auf
  • Auswahl listet die zu sichernden Dateitypen auf
  • Ziel führt die Namen der Backup-Sets auf, in die die Daten kopiert werden sollen
  • Plan führt die Tage und Uhrzeiten der Backup-Skript-Ausführung auf
  • Einige der im Assistenten festgelegten Einstellungen sind kein Bestandteil des Backup-Überblicks (z. B. Komprimierung), sie werden jedoch während des Backups berücksichtigt.

Wenn Sie Backup-Skript-Einstellungen ändern möchten, klicken Sie auf „Zurück“.

Um die Skript-Einstellungen zu speichern, klicken Sie auf „Fertig“. Wenn Sie die Skript-Einstellungen speichern und das Skript sofort ausführen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Backup jetzt starten“ und klicken Sie auf „Fertig“.

Wenn Sie „Backup jetzt starten“ wählen und das Skript mehrere Ziel-Backup-Sets umfasst, wählen Sie im Dropdown-Menü das zu verwendende Backup-Set aus.

Backup-Skript-Einstellungen bearbeiten

Um ein Backup-Skript zu bearbeiten, wählen Sie in der Navigationsleiste „Automatisch>Skripts verwalten“. Wählen Sie im Fenster „Skripts“ das gewünschte Skript aus und klicken Sie auf „Bearbeiten“.

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Falls das Backup-Überblicksfenster des erweiterten Modus angezeigt wird, klicken Sie auf „Zum Assistenten wechseln“.

Sollen die Einstellungen geändert werden, wählen Sie „Diese Einstellungen ändern“ und klicken Sie auf „Weiter“. Beim Bearbeiten der Einstellungen im Assistentenmodus gehen Sie genauso vor wie beim ersten Einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter Backup-Skript im Assistentenmodus erstellen.

Wenn Sie anschließend ein Backup mit den angegebenen Skript-Einstellungen starten möchten, wählen Sie „Mit diesen Einstellungen jetzt ein Backup durchführen“ und klicken Sie auf „Jetzt starten“.

Wenn das Skript mehrere Ziel-Backup-Sets umfasst, wählen Sie im Dropdown-Menü das zu verwendende Backup-Set aus.

Möchten Sie die Einstellungen ohne die Unterstützung des Assistenten ändern, klicken Sie auf „In den erweiterten Modus wechseln“. Weitere Informationen finden Sie unter Vom Assistenten- in den erweiterten Modus wechseln.

Vom Assistenten- in den erweiterten Modus wechseln

Um auf zusätzliche Einstellungen zugreifen zu können, die im Assistentenmodus nicht zur Verfügung stehen, klicken Sie im Begrüßungsfenster auf „In den erweiterten Modus wechseln“.

Wenn Sie noch kein Backup-Skript eingerichtet haben, können Sie so fortfahren, wie unter Backup-Skript im erweiterten Modus erstellen beschrieben.

Wenn Sie bereits früher ein Backup-Skript eingerichtet hatten, merkt sich Retrospect Ihre Einstellungen und zeigt sie im Überblicksfenster des erweiterten Modus an.

  • Alle Optionen des Assistentenmodus sind auch im erweiterten Modus verfügbar. Wenn Sie vom Assistentenmodus in den erweiterten Modus wechseln, werden die Einstellungen aus dem Assistenten den entsprechenden Optionen des erweiterten Modus zugewiesen.

Backup-Skript im erweiterten Modus erstellen

Wenn Sie ein Backup-Skript im erweiterten Modus erstellen, haben Sie Zugriff auf einige besondere Retrospect-Optionen, die im Assistentenmodus nicht zur Verfügung stehen. Im erweiterten Modus können Sie:

  • Auf mehr integrierte Selektoren zugreifen
  • Eigene Selektoren erstellen und anwenden
  • Mehrere benutzerdefinierte Pläne mit unterschiedlichen Backup-Arten erstellen
  • Viele zusätzliche Einstellungen vornehmen, auf die im Assistentenmodus nicht zugegriffen werden kann

Dieser Abschnitt leitet Sie beim Erstellen eines Backup-Skripts an:

Die Schritte für das Planen und Speichern sind für alle Skripts gleich.

Backup-Skript erstellen

  1. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Automatisch“ und anschließend auf die Schaltfläche „Skripts verwalten“.

    Das Fenster zur Skript-Bearbeitung wird angezeigt.

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  2. Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen.

    Das Fenster „Skript auswählen“ wird angezeigt.

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  3. Wählen Sie „Backup“ in der Liste und klicken Sie auf „OK“.

    Das Fenster zur Skript-Benennung wird angezeigt.

  4. Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „OK“.

    Das Skript wird in einem eigenen Fenster angezeigt.

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    Falls der Backup-Assistent von Retrospect angezeigt wird, klicken Sie auf „In den erweiterten Modus wechseln“.

    Dieses Skript-Fenster ist dem Überblicksfenster für manuelle Backups mit Informationen zu den Quellvolumes, Ziel-Backup-Sets, Dateiauswahlkriterien und Optionen sehr ähnlich. Da es sich um ein Skript handelt, enthält das Fenster auch Informationen für die Planung.

  5. Um Informationen zu ändern, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche.

Quellen Hiermit können Sie Quellvolumes hinzufügen oder entfernen.

Ziele Hiermit wird die Auswahl eines oder mehrerer Ziel-Backup-Sets ermöglicht.

Auswahl Hiermit können Sie einen Selektor festlegen, eine Art Filter zum Auswählen von zu sichernden Dateien und Ordnern.

Optionen Hiermit wird das Optionsfenster angezeigt, in dem Sie die Überprüfung und Datenkomprimierung ein- und ausschalten können.

Plan Hiermit können Sie das Ausführen eines Skripts für bestimmte Zeitpunkte oder regelmäßige Zeitabstände planen.

Backup-Quelle festlegen

Beim Definieren eines Skripts wird als erstes die Quelle ausgewählt.

  1. Klicken Sie auf „Quellen“.

    Das Fenster „Quelle auswählen“ wird angezeigt.

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  2. Wählen Sie ein oder mehrere Volumes aus und klicken Sie auf „OK“.

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  3. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um weitere Quellen auszuwählen, oder wählen Sie eine Quelle aus und klicken Sie auf „Entfernen“, um sie aus der Liste zu löschen. Wenn die Liste der Quellen vollständig ist, klicken Sie auf „OK“.
  4. Die Quellen werden in der angegebenen Reihenfolge gesichert. Klicken und ziehen Sie, um die Reihenfolge zu ändern.

Backup-Ziel festlegen

Nachdem Sie die Quellen definiert haben, wählen Sie die Ziel-Backup-Sets aus.

  1. Klicken Sie auf „Ziele“.

    Wenn keine Backup-Sets definiert sind, wird der Assistent für das Erstellen eines Backup-Sets gestartet. Erstellen Sie ein neues Backup-Set, wie unter Backup-Sets erstellen beschrieben. Das neue Backup-Set wird im Fenster „Backup-Set auswählen“ angezeigt.

    Wenn Backup-Sets definiert sind, wird das Fenster „Backup-Set auswählen“ angezeigt.

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    Klicken Sie bei Bedarf auf „Andere“ oder auf „Neu“, um auf weitere Backup-Sets zuzugreifen bzw. neue zu erstellen.

  2. Wählen Sie ein oder mehrere Backup-Sets aus und klicken Sie auf „OK“.
  3. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um weitere Ziele auszuwählen, oder wählen Sie ein Backup-Set aus und klicken Sie auf „Entfernen“, um es aus der Liste zu löschen. Wenn die Liste der Ziele vollständig ist, klicken Sie auf „OK“.

Zu sichernde Dateien auswählen

Standardmäßig wählt Retrospect alle Dateien auf den angegebenen Quellen außer Cache-Dateien aus. Sie können einen anderen vordefinierten Selektor verwenden oder einen neuen erstellen, wenn Sie nur bestimmte Dateien auswählen möchten.

  1. Klicken Sie auf „Auswahl“.

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  2. Wählen Sie einen Selektor und klicken Sie auf „OK“.

    Sie können auch auf „Mehr Optionen“ klicken, um mit den Dateiauswahlkriterien von Retrospect einen eigenen Selektor zu erstellen. Weitere Informationen über Selektoren finden Sie im Abschnitt Verwenden von Selektoren.

  3. Mit Selektoren wird festgelegt, welche Dateien für das Backup vorgemerkt werden, und nicht, welche tatsächlich kopiert werden. Wenn Sie beispielsweise „Alle Dateien“ wählen, vergleicht Retrospect alle Quelldateien mit den Dateien, die sich bereits im Ziel-Backup-Set befinden. Anschließend werden nur die neuen und geänderten Dateien kopiert.

Ausführungsoptionen für das Backup festlegen

Klicken Sie auf „Optionen“, um das Optionsfenster aufzurufen, in dem Sie die Überprüfung und die Datenkomprimierung ein- und ausschalten und andere Einstellungen vornehmen können. Darauf wird im Abschnitt Ausführungsoptionen, genauer eingegangen.

Ausführungseinheit festlegen

Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie festlegen, welche Ausführungseinheit für diesen Vorgang verwendet werden soll (oder „Jede Ausführungseinheit“ wählen). Wählen Sie die gewünschte Option im Listenfeld des Überblicksfensters. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungseinheiten zuweisen.

Backup-Skript-Einstellungen bearbeiten

Um ein Backup-Skript zu bearbeiten, wählen Sie in der Navigationsleiste „Automatisch>Skripts verwalten“. Wählen Sie im Fenster „Skripts“ das gewünschte Skript aus und klicken Sie auf „Bearbeiten“.

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Wenn Retrospect die Skript-Einstellungen im Assistentenmodus anzeigt, klicken Sie auf „In den erweiterten Modus wechseln“, um die Einstellungen im erweiterten Modus anzuzeigen.

Wenn Sie die Einstellungen bearbeiten möchten, klicken Sie auf die Schaltflächen für Quellen, Ziele, Dateiauswahlkriterien, Optionen und Plan. Beim Bearbeiten der Einstellungen im erweiterten Modus gehen Sie genauso vor wie beim ersten Einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter Backup-Skript im erweiterten Modus erstellen.

Möchten Sie die Einstellungen mit der Unterstützung des Assistenten ändern, klicken Sie auf „Zum Assistenten wechseln“. Weitere Informationen finden Sie unter Vom erweiterten in den Assistentenmodus wechseln.

Vom erweiterten in den Assistentenmodus wechseln

Im Allgemeinen empfiehlt Retrospect, Inc., Backup-Skripts in dem Modus zu bearbeiten, in dem sie erstellt wurden. Selbstverständlich können Sie aber zwischen den Modi wechseln. In diesem Fall ist es wichtig zu wissen, wie Retrospect mit erweiterten Optionen umgeht, die im Assistentenmodus nicht zur Verfügung stehen.

Sie können jederzeit in den Assistentenmodus wechseln, wenn Sie im Überblicksfenster des erweiterten Modus auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken.

Vor dem Wechsel in den anderen Modus fragt Retrospect gegebenenfalls, ob bereits vorgenommene Änderungen gespeichert werden sollen.

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Wenn Sie noch nichts geändert hatten, zeigt Retrospect das Begrüßungsfenster des Assistenten mit einer Zusammenfassung der Einstellungen an.

Da der erweiterte Modus Optionen enthält, die im Assistentenmodus nicht zur Verfügung stehen, muss Retrospect diese Einstellungen entweder übernehmen oder verwerfen. Einige wichtige Optionen bedürfen einer näheren Betrachtung:

Selektoren

Der erweiterte Modus liefert eine Reihe integrierter Selektoren, die es im Assistentenmodus nicht gibt. Außerdem können Sie im erweiterten Modus eigene Selektoren erstellen und verwenden.

Wenn Sie einen solchen Selektor verwendet haben und auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, behält Retrospect diese Einstellung bei und wendet den Selektor an, wenn das Backup-Skript ausgeführt wird.

Das Begrüßungsfenster des Assistentenmodus enthält in diesem Fall im Feld „Auswahl“ den Text (Im erweiterten Modus erstellt).

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Außerdem erscheint eine neue Option im Fenster „Welche Dateitypen sollen gesichert werden?“, wenn Sie Ihre Backup-Einstellungen bearbeiten.

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  • Wählen Sie „Im erweiterten Modus getroffene Auswahl beibehalten“, wenn Sie den Selektor verwenden möchten, den Sie im erweiterten Modus ausgewählt hatten.
  • Soll der Selektor nicht verwendet werden, aktivieren Sie „Folgendes auswählen“ und wählen Sie die Dateitypen aus, die gesichert werden sollen.

Ausführungsoptionen

Der erweiterte Modus bietet viele Ausführungsoptionen, die im Assistentenmodus nicht verfügbar sind.

Die Ausführungsoption „Komprimierung“ ist im Assistentenmodus und im erweiterten Modus verfügbar. Änderungen an den Komprimierungseinstellungen in dem einen Modus werden in den anderen Modus übernommen.

Wenn Sie eine Ausführungsoption verwendet haben, die es im Assistentenmodus nicht gibt, und auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, behält Retrospect diese Einstellung bei und wendet sie an, wenn das Backup-Skript ausgeführt wird.

Das Begrüßungsfenster des Assistentenmodus enthält keinen Hinweis darauf, ob das Backup-Skript mit Ausführungsoptionen aus dem erweiterten Modus versehen ist oder nicht. Um das in Erfahrung zu bringen, müssen Sie in den erweiterten Modus wechseln und die Optionseinstellungen prüfen.

Backup-Sets

Im erweiterten Modus können Sie ein Datei-Backup-Set als Ziel wählen. Datei-Backup-Sets werden im Assistentenmodus nicht angeboten.

Eine sinnvolle Anwendung für ein Datei-Backup-Set ist die Sicherung einer einzelnen Datei. Andernfalls bieten Platten-Backup-Sets weitaus mehr Vorteile.

Wenn Sie ein Datei-Backup-Set als Ziel wählen und später auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, verwirft Retrospect das ausgewählte Ziel.

Das Begrüßungsfenster des Assistentenmodus enthält in diesem Fall im Feld „Ziel“ den Text (Kein Ziel ausgewählt).

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Wenn Sie die Arbeit mit dem Assistenten fortsetzen, müssen Sie ein neues Ziel auswählen. Klicken Sie auf „In den erweiterten Modus wechseln“, wenn Sie ein Datei-Backup-Set als Ziel beibehalten möchten.

Im erweiterten Modus können Sie auch unterschiedliche Typen von Ziel-Backup-Sets auswählen. Das Ziel kann beispielsweise ein Band-Backup-Set und ein CD/DVD-Backup-Set sein. Im Assistentenmodus müssen alle Ziel-Backup-Sets vom selben Typ sein.

Wenn Sie Backup-Sets unterschiedlicher Typen als Ziel wählen und dann auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, verwirft Retrospect alle Ziel-Backup-Sets außer dem ersten.

Pläne

Der erweiterte Modus bietet Planungsoptionen, die im Assistentenmodus nicht verfügbar sind. Sie können beispielsweise unterschiedliche Arten von Plänen oder mehrere Pläne für ein Skript erstellen und eine Backup-Art für einen Plan angeben. Weitere Informationen finden Sie unter Skripts planen.

Wenn Sie Planungsoptionen angeben, die im Assistentenmodus nicht verfügbar sind, und auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, werden die erweiterten Planungsoptionen beibehalten.

In solchen Fällen wird im Feld „Plan“ im Begrüßungsfenster des Assistentenmodus der Text (Im erweiterten Modus erstellt) angezeigt. Darüber hinaus wird die Meldung angezeigt, dass der Plan im erweiterten Modus nicht bearbeitet werden kann.

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Außerdem erscheint eine neue Option im Fenster „Wann soll gesichert werden?“, wenn Sie Ihre Backup-Einstellungen bearbeiten.

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  • Aktivieren Sie „Vorhandenen Plan beibehalten“, damit die erweiterten Planungsoptionen beibehalten werden.
  • Wählen Sie „Kein Plan“, wenn die erweiterten Planungseinstellungen verworfen und ein manuell auszuführendes Skript erstellt werden soll.
  • Wählen Sie „Aktuellen Plan ändern“, um die erweiterten Planungseinstellungen zu verwerfen und neue Einstellungen vorzunehmen.

Ausführungseinheit

Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie nur im erweiterten Modus festlegen, welche Ausführungseinheit für ein Backup-Skript verwendet werden soll.

Wenn Sie eine bestimmte Ausführungseinheit gewählt haben (nicht „Jede Ausführungseinheit) und auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, behält Retrospect diese Einstellung bei und wendet sie an, wenn das Backup-Skript ausgeführt wird.

Das Begrüßungsfenster des Assistentenmodus enthält keinen Hinweis darauf, ob für das Skript eine bestimmte Ausführungseinheit angegeben wurde. Um das in Erfahrung zu bringen, müssen Sie in den erweiterten Modus wechseln und die Einstellungen prüfen.

Duplizierungen mit Skripts

Mit Duplizierungs-Skripts können Sie im unbeaufsichtigten Modus Festplatten, Ordner oder Dateien von einem Volume auf ein anderes kopieren. Ein Duplizierungs-Skript ist beispielsweise nützlich, um am Ende der Woche einen Ordner von einer lokalen Festplatte auf einen Datei-Server zu kopieren.

Sie haben zwei Möglichkeiten, eine Duplizierung mit Skripts mit Hilfe des Befehls „Skripts verwalten“ einzurichten: Lassen Sie sich vom Retrospect Assistenten durch das Einrichten des Duplizierungs-Skripts führen, oder richten Sie die Duplizierung im erweiterten Modus selbst ein. Der erweiterte Modus bietet Ihnen mehr Einstellungsmöglichkeiten als der Assistent. Weitere Informationen finden Sie unter:

Duplizierungs-Skript im Assistentenmodus erstellen

Mit dem Duplizierungsassistenten ist es leicht, Einstellungen für Duplizierungs-Skripts einzurichten oder zu ändern. Klicken Sie zum Starten des Duplizierungsassistenten auf „Automatisch“ in der Navigationsleiste und anschließend auf die Schaltfläche „Skripts verwalten“. Das Fenster zur Skript-Bearbeitung wird angezeigt.

Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen. Das Fenster „Skript auswählen“ wird angezeigt.

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Wählen Sie „Duplizieren“ in der Liste und klicken Sie auf „OK“. Geben Sie im Fenster zur Skriptbenennung einen Namen ein und klicken Sie auf „OK“. Das Begrüßungsfenster des Duplizierungsassistenten wird angezeigt.

Falls das Duplizierungs-Skript-Überblicksfenster des erweiterten Modus angezeigt wird, klicken Sie auf „Zum Assistenten wechseln“.

Begrüßungsfenster

Wenn Sie zum ersten Mal ein Duplizierungs-Skript einrichten, klicken Sie auf „Weiter“, um den Duplizierungsassistenten zu verwenden. Möchten Sie den Duplizierungsvorgang ohne die Unterstützung des Assistenten einrichten, klicken Sie auf „In den erweiterten Modus wechseln“. Weitere Informationen finden Sie unter Duplizierungs-Skript im erweiterten Modus erstellen.

Wenn Sie bereits früher ein Duplizierungs-Skript eingerichtet hatten, zeigt das Begrüßungsfenster Ihre aktuellen Einstellungen an. Weitere Informationen finden Sie unter Duplizierungs-Skript-Einstellungen bearbeiten.

Zu duplizierende Elemente auswählen

Wählen Sie das zu duplizierende Laufwerk oder den Ordner aus.

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Klicken Sie auf ein Element (Laufwerk oder Ordner), um es auszuwählen. Dadurch wird die Auswahl anderer Laufwerke oder Ordner aufgehoben.

Sie können ein Laufwerk oder einen Ordner aus jedem der im Fenster aufgeführten Container auswählen: Arbeitsplatz, Netzwerkumgebung oder Backup-Clients.

  • Wenn Sie dem Container „Backup-Clients“ Retrospect Clients hinzufügen möchten, klicken Sie auf „Clients hinzufügen“.
  • Soll der Container „Netzwerkumgebung“ weitere Netzwerk-Volumes aufnehmen, klicken Sie auf „Netzwerk-Volumes hinzufügen“.
  • Um die Ordner eines Laufwerks anzeigen zu lassen, müssen Sie das Laufwerk auswählen und auf „Ordner anzeigen“ klicken.

Weitere Informationen finden Sie unter Container.

Zu duplizierende Dateitypen auswählen

Aktivieren Sie die Dateitypen, die dupliziert werden sollen. Wenn Sie alle Optionen aktivieren, werden abgesehen von den Cache-Dateien alle Dateien dupliziert.

Einige der Optionen wirken bei Windows-Computern anders als bei Mac OS-, und Linux-Computern. Die folgenden Erklärungen beziehen sich auf Windows-Computer. Was diese Optionen auf anderen Betriebssystemen bewirken, wird unter Integrierte Selektoren beschrieben.

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  • Dokumente und Einstellungen dupliziert den Ordner „Dokumente und Einstellungen“ mit den benutzerspezifischen Ordnern „Eigene Dateien“, „Favoriten“, „Anwendungsdaten“ und „Desktop“.
  • Bei Windows 9x-Systemen wird mit „Dokumente und Einstellungen“ auch der Ordner „Profiles“ dupliziert.
  • Betriebssystem und Programme dupliziert Systemdateien, wie den Windows-Ordner und den Systemstatus. Außerdem werden Programmdateien dupliziert. Dazu gehören der vollständige Ordner „Programme“, sowie Dateien mit bekannten Dateierweiterungen (.exe und .dll), die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können.
  • Wenn Sie „Betriebssystem und Programme“ nicht auswählen, ändert Retrospect einige der Standard-Ausführungsoptionen. Retrospect schaltet die Optionen „Duplizieren des Systemstatus“ und „Ordnersicherheitsinformationen von Workstations duplizieren“ aus. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Windows-System-Optionen und Windows-Sicherheitsoptionen.
  • Bilder dupliziert den Ordner „Eigene Dateien\Eigene Bilder“ für alle Benutzer. Zudem werden Dateien mit gebräuchlichen Bilddatei-Erweiterungen (z. B. .jpg) dupliziert, die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können. Dateien in den Ordnern „Windows“ und „Programme“ werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Musik dupliziert den Ordner „Eigene Dateien/Eigene Musik“ für alle Benutzer. Zudem werden Dateien mit gebräuchlichen Musikdatei-Erweiterungen (.wma, .mp3 usw.) dupliziert, die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können. Dateien in den Ordnern „Windows“ und „Programme“ werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Videos dupliziert den Ordner „Eigene Dateien\Eigene Videos“ für alle Benutzer. Zudem werden Dateien mit gebräuchlichen Videodatei-Erweiterungen (z. B. .mov) dupliziert, die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können. Dateien in den Ordnern „Windows“ und „Programme“ werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Office-Dokumente dupliziert Microsoft Office-Dokumente, Microsoft Outlook-Daten und Adobe PDF-Dateien, die sich an einem beliebigen Speicherort auf der Quelle befinden können. Dateien in den Ordnern „Windows“ und „Programme“ werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Alle anderen Dateien dupliziert alle Dateien, die von den anderen Auswahlmöglichkeiten nicht erfasst werden.
  • Die Optionen „Dokumente und Einstellungen“ und „Betriebssystem und Programme“ stehen nicht zur Verfügung, wenn Sie einen Ordner duplizieren.

Ziel auswählen

Wählen Sie das Laufwerk oder den Ordner, auf das bzw. in den die Dateien kopiert werden sollen.

  • Beim Ziellaufwerk oder Zielordner darf es sich nicht um das Quelllaufwerk bzw. den Quellordner handeln. Sie können allerdings in andere Ordner auf demselben Laufwerk bzw. in gleichnamige Ordner auf andere Laufwerke duplizieren.

Die Schaltflächen „Clients hinzufügen“, „Netzwerk-Volumes hinzufügen“ und „Ordner anzeigen“ in diesem Fenster funktionieren auf dieselbe Weise wie im Fenster „Was soll dupliziert werden?“. Siehe Zu duplizierende Elemente auswählen.

Wenn Sie auf „Weiter“ klicken, zeigt Retrospect ein Dialogfenster mit der Warnung an, dass der gesamte Inhalt des Zielordners bzw. des Ziellaufwerks durch die zu duplizierenden Dateien ersetzt wird.

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Stellen Sie vor dem Start des Duplizierungsvorgangs sicher, dass das Ziel keine wichtigen Dateien enthält. Alle Dateien im Ziel gehen verloren und werden durch die duplizierten Dateien ersetzt. Um sicher zu gehen, erstellen Sie einen neuen Ordner auf dem Ziellaufwerk und wählen ihn als Ziel für den Duplizierungsvorgang aus.

Klicken Sie auf „Ersetzen“, um das Einrichten des Duplizierungs-Skripts fortzusetzen.

Festlegen, ob ein Skript automatisch ausgeführt werden soll

Sie können festlegen, ob ein Skript automatisch oder manuell ausgeführt werden soll.

Wenn ein Skript nicht nach einem Plan ausgeführt werden soll, können Sie es jederzeit manuell ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Manuelle Skript-Ausführung. Sie können auch später jederzeit einen Plan für ein Skript einrichten.

Wählen Sie eine Option und klicken Sie auf „Weiter“.

Wenn Sie ein Skript bearbeiten, für das bereits ein Plan eingerichtet ist, wird zusätzlich die Option „Vorhandenen Plan beibehalten“ angezeigt.

Zeitpunkt der Duplizierung wählen

Aktivieren Sie die Kontrollkästchen der Tage, an denen das Duplizierungs-Skript ausgeführt werden soll, und geben Sie an, wann die Ausführung gestartet werden soll.

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Retrospect kann Computer im laufenden Betrieb duplizieren. Es wird dennoch empfohlen, Skripts außerhalb der Geschäftsstunden auszuführen, wenn die Computer weniger ausgelastet sind.

Duplizierungseinstellungen überprüfen

Das Fenster mit dem Duplizierungsüberblick zeigt die Einstellungen an, die Sie im Assistenten angegeben haben.

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  • Quelle listet den Ordner oder das Laufwerk auf, der bzw. das dupliziert werden soll
  • Auswahl listet die zu duplizierenden Dateitypen auf
  • Ziel führt den Namen Ordners oder des Laufwerks auf, in den bzw. auf das die Daten kopiert werden sollen
  • Plan führt die Tage und Uhrzeiten der Duplizierungs-Skript-Ausführung auf

Wenn Sie Duplizierungs-Skript-Einstellungen ändern möchten, klicken Sie auf „Zurück“.

Um die Skript-Einstellungen zu speichern, klicken Sie auf „Fertig“. Wenn Sie die Skript-Einstellungen speichern und das Skript sofort ausführen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Jetzt duplizieren“ und klicken Sie auf „Fertig“.

Bei der Duplizierung können Dateien im Ziel gelöscht werden. Alle Dateien im Ziel gehen verloren und werden durch die duplizierten Dateien ersetzt. Stellen Sie vor dem Start des Duplizierungsvorgangs sicher, dass das Ziel keine wichtigen Dateien enthält.

Duplizierungs-Skript-Einstellungen bearbeiten

Um ein Duplizierungs-Skript zu bearbeiten, wählen Sie in der Navigationsleiste „Automatisch>Skripts verwalten“. Wählen Sie im Fenster „Skripts“ das gewünschte Skript aus und klicken Sie auf „Bearbeiten“.

Wenn Retrospect die Skript-Einstellungen im Assistentenmodus anzeigt, klicken Sie auf „Zum Assistenten wechseln“, um die Einstellungen im Assistentenmodus anzuzeigen.

Sollen die Einstellungen geändert werden, wählen Sie „Diese Einstellungen ändern“ und klicken Sie auf „Weiter“. Beim Bearbeiten der Einstellungen im Assistentenmodus gehen Sie genauso vor wie beim ersten Einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter Duplizierungs-Skript im Assistentenmodus erstellen.

Wenn Sie anschließend eine Duplizierung mit den angegebenen Skript-Einstellungen starten möchten, wählen Sie „Mit diesen Einstellungen jetzt duplizieren“ und klicken Sie auf „Jetzt starten“.

Möchten Sie die Einstellungen ohne die Unterstützung des Assistenten ändern, klicken Sie auf „In den erweiterten Modus wechseln“. Weitere Informationen finden Sie unter Vom Assistenten- in den erweiterten Modus wechseln.

Vom Assistenten- in den erweiterten Modus wechseln

Um auf zusätzliche Einstellungen zugreifen zu können, die im Assistentenmodus nicht zur Verfügung stehen, klicken Sie im Begrüßungsfenster auf „In den erweiterten Modus wechseln“.

Wenn Sie noch kein Duplizierungs-Skript eingerichtet haben, können Sie so fortfahren, wie unter Duplizierungs-Skript im erweiterten Modus erstellen beschrieben.

Wenn Sie bereits früher ein Duplizierungs-Skript eingerichtet hatten, merkt sich Retrospect Ihre Einstellungen und zeigt sie im Überblicksfenster des erweiterten Modus an.

  • Alle Optionen des Assistentenmodus sind auch im erweiterten Modus verfügbar. Wenn Sie vom Assistentenmodus in den erweiterten Modus wechseln, werden die Einstellungen aus dem Assistenten den entsprechenden Optionen des erweiterten Modus zugewiesen.

Duplizierungs-Skript im erweiterten Modus erstellen

Wenn Sie ein Duplizierungs-Skript im erweiterten Modus erstellen, haben Sie Zugriff auf einige besondere Retrospect-Optionen, die im Assistentenmodus nicht zur Verfügung stehen. Im erweiterten Modus können Sie:

  • Auf mehr integrierte Selektoren zugreifen
  • Eigene Selektoren erstellen und anwenden
  • Eine Duplizierungsmethode wählen
  • Mehrere benutzerdefinierte Pläne erstellen
  • Viele zusätzliche Einstellungen vornehmen, auf die im Assistentenmodus nicht zugegriffen werden kann

Dieser Abschnitt leitet Sie beim Erstellen eines Duplizierungs-Skripts an:

Die Schritte für das Planen und Speichern sind für alle Skripts gleich.

Duplizierungs-Skript erstellen

  1. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Automatisch“ und anschließend auf die Schaltfläche „Skripts verwalten“.

    Das Fenster zur Skript-Bearbeitung wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen.

    Das Fenster „Skript auswählen“ wird angezeigt.

  3. Wählen Sie „Duplizieren“ in der Liste und klicken Sie auf „OK“.

    Das Fenster zur Skript-Benennung wird angezeigt.

  4. Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „Neu“.

    Das Skript wird in einem eigenen Fenster angezeigt.

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    Falls der Duplizierungsassistent von Retrospect angezeigt wird, klicken Sie auf „In den erweiterten Modus wechseln“.

    Dieses Skript-Fenster ist dem Überblicksfenster für manuelle Backups mit Informationen zu den Quellvolumes, Zielvolumes, Dateiauswahlkriterien und Optionen sehr ähnlich. Da es sich um ein Skript handelt, enthält das Fenster auch Informationen für die Planung.

  5. Um Informationen zu ändern, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche.

Quelle Hiermit können Sie ein Quellvolume auswählen.

Ziel Hiermit können Sie ein Zielvolume auswählen..

Auswahl Hiermit können Sie einen Selektor festlegen, eine Art Filter zum Auswählen von zu sichernden Dateien und Ordnern.

Optionen Hiermit wird das Optionsfenster angezeigt, in dem Sie die Überprüfung, die Datenkomprimierung und andere Optionen ein- und ausschalten können.

Plan Hiermit können Sie das Ausführen eines Skripts für bestimmte Zeitpunkte oder regelmäßige Zeitabstände planen.

Duplizierungsquelle festlegen

Da es sich bei diesem Skript um ein neues Skript handelt, zeigt Retrospect für die Quelle „kein Volume ausgewählt“ an.

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Quelle“.

    Das Fenster „Quelle auswählen“ wird angezeigt.

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  2. Wählen Sie das Quellvolume aus und klicken Sie auf „OK“.

Genauere Angaben zum Fenster „Volume auswählen“ finden Sie im Abschnitt Arbeiten mit Volumes.

Duplizierungsziel festlegen

Das Ziel eines Duplizierungsvorgangs ist kein Backup-Set, sondern ein Volume (ein anderes Volume als das Quellvolume).

  1. Klicken Sie auf „Ziel“.

    Das Fenster für die Volume-Auswahl wird angezeigt.

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  2. Wählen Sie das Zielvolume, auf das die Dateien kopiert werden sollen.
  3. Wählen Sie im Listenfeld eine Duplizierungsmethode aus (die festlegt, was mit dem vorhandenen Inhalt des Ziellaufwerks passiert).

    Gesamtes Volume ersetzen ersetzt den gesamten Inhalt des Zielvolumes mit den ausgewählten Dateien und Ordnern des Quellvolumes. Identische Dateien, die sich bereits auf dem Zielvolume befinden, werden nicht dupliziert. Dies ist die Standardeinstellung.

    Gleiche Dateien ersetzen kopiert die ausgewählten Dateien und Ordner auf das Zielvolume. Wenn Retrospect eine Datei findet, die in der Quelle und im Ziel vorhanden ist, wird die Zieldatei immer überschrieben. Sind Dateien mit den zum Duplizieren markierten Dateien identisch oder stimmen die Dateinamen nicht überein, überschreibt Retrospect sie nicht.

    Ersetzen, wenn Quelle neuer ist kopiert die ausgewählten Dateien und Ordner auf das Zielvolume. Wenn Retrospect eine Datei findet, die in der Quelle und im Ziel vorhanden ist, wird die Zieldatei nur dann überschrieben, wenn die Quelldatei jünger ist. Sind Dateien mit den zum Duplizieren markierten Dateien identisch oder stimmen die Dateinamen nicht überein, überschreibt Retrospect sie nicht.

    Nur fehlende Dateien duplizieren kopiert nur die ausgewählten Dateien und Ordner, die nicht bereits auf dem Zielvolume vorhanden sind. Andere Dateien und Ordner im Ziel bleiben erhalten.

  4. Bei Duplizierungen können Dateien im Zielvolume ersetzt oder gelöscht werden. Stellen Sie sicher, dass keine wichtigen Dateien überschrieben oder gelöscht werden, und fahren Sie erst dann fort.
  5. Klicken Sie auf „OK“, um die Zieleinstellungen zu übernehmen.

Zu duplizierende Dateien auswählen

Standardmäßig wählt Retrospect alle Dateien auf den angegebenen Quellen außer Cache-Dateien aus. Sie können einen anderen vordefinierten Selektor verwenden oder einen neuen erstellen, wenn Sie nur bestimmte Dateien auswählen möchten.

  1. Klicken Sie auf „Auswahl“.
  2. Wählen Sie einen Selektor und klicken Sie auf „OK“.

    Sie können auch auf „Mehr Optionen“ klicken, um mit den Dateiauswahlkriterien von Retrospect einen eigenen Selektor zu erstellen. Weitere Informationen über Selektoren finden Sie im Abschnitt Verwenden von Selektoren.

  3. Mit Selektoren wird festgelegt, welche Dateien für die Duplizierung vorgemerkt werden, und nicht, welche tatsächlich kopiert werden. Wenn Sie beispielsweise „Alle Dateien“ wählen, vergleicht Retrospect alle Dateien auf dem Quellvolume mit den Dateien, die sich bereits auf dem Zielvolume befinden. Übereinstimmende Dateien werden nicht kopiert.
  4. Ausführungsoptionen für die Duplizierung festlegen

    Kicken Sie auf „Optionen“, um das Optionsfenster anzuzeigen, in dem Sie unter anderem festlegen können, ob eine Überprüfung durchgeführt oder der Backup-Bericht aktualisiert werden soll. Die Optionen dieses Fensters werden im Abschnitt Ausführungsoptionen, detailliert beschrieben. Sie können beispielsweise festlegen, dass Dateien von der Quelle in das Ziel verschoben und nicht nur kopiert werden.

    Ausführungseinheit festlegen

    Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie festlegen, welche Ausführungseinheit für diesen Vorgang verwendet werden soll (oder „Jede Ausführungseinheit“ wählen). Wählen Sie die gewünschte Option im Listenfeld des Überblicksfensters. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungseinheiten zuweisen.

    Duplizierungs-Skript-Einstellungen bearbeiten

    Um ein Duplizierungs-Skript zu bearbeiten, wählen Sie in der Navigationsleiste „Automatisch>Skripts verwalten“. Wählen Sie im Fenster „Skripts“ das gewünschte Skript aus und klicken Sie auf „Bearbeiten“.

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    Wenn Retrospect die Skript-Einstellungen im Assistentenmodus anzeigt, klicken Sie auf „In den erweiterten Modus wechseln“, um die Einstellungen im erweiterten Modus anzuzeigen.

    Wenn Sie die Einstellungen bearbeiten möchten, klicken Sie auf die Schaltflächen für Quelle, Ziel, Dateiauswahlkriterien, Optionen und Plan. Beim Bearbeiten der Einstellungen im erweiterten Modus gehen Sie genauso vor wie beim ersten Einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter Duplizierungs-Skript im erweiterten Modus erstellen.

    Möchten Sie die Einstellungen mit der Unterstützung des Assistenten ändern, klicken Sie auf „Zum Assistenten wechseln“. Weitere Informationen finden Sie unter Vom erweiterten in den Assistentenmodus wechseln.

Vom erweiterten in den Assistentenmodus wechseln

Im Allgemeinen empfiehlt Retrospect, Inc., Duplizierungs-Skripts in dem Modus zu bearbeiten, in dem sie erstellt wurden. Selbstverständlich können Sie aber zwischen den Modi wechseln. In diesem Fall ist es wichtig zu wissen, wie Retrospect mit erweiterten Optionen umgeht, die im Assistentenmodus nicht zur Verfügung stehen.

Sie können jederzeit in den Assistentenmodus wechseln, wenn Sie im Überblicksfenster des erweiterten Modus auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken.

Vor dem Wechsel in den anderen Modus fragt Retrospect gegebenenfalls, ob bereits vorgenommene Änderungen gespeichert werden sollen.

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Wenn Sie noch nichts geändert hatten, zeigt Retrospect das Begrüßungsfenster des Assistenten mit einer Zusammenfassung der Duplizierungs-Skript-Einstellungen an.

Da der erweiterte Modus Optionen enthält, die im Assistentenmodus nicht zur Verfügung stehen, muss Retrospect diese Einstellungen entweder übernehmen oder verwerfen. Einige wichtige Optionen bedürfen einer näheren Betrachtung:

Duplizierungsmethode

Wenn Sie im erweiterten Modus das Ziel wählen, können Sie die Methode angeben, mit der Dateien kopiert werden. Sie haben folgende Möglichkeiten:

  • Gesamtes Volume ersetzen
  • Gleiche Dateien ersetzen
  • Ersetzen, wenn Quelle neuer ist
  • Nur fehlende Dateien duplizieren

Im Assistentenmodus können Sie keine Duplizierungsmethode angeben; es wird immer die Methode „Gesamtes Volume ersetzen“ angewendet.

Weitere Informationen dazu, wie sich die Duplizierungsmethoden unterscheiden, finden Sie unter Duplizierungsziel festlegen.

Selektoren

Der erweiterte Modus liefert eine Reihe integrierter Selektoren, die es im Assistentenmodus nicht gibt. Außerdem können Sie im erweiterten Modus eigene Selektoren erstellen und verwenden.

Wenn Sie einen solchen Selektor verwendet haben und auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, behält Retrospect diese Einstellung bei und wendet den Selektor an, wenn die Duplizierung ausgeführt wird.

Das Begrüßungsfenster des Assistentenmodus enthält in diesem Fall im Feld „Auswahl“ den Text (Im erweiterten Modus erstellt).

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Außerdem erscheint eine neue Option im Fenster „Welche Dateitypen sollen gesichert werden?“, wenn Sie Ihre Duplizierungseinstellungen bearbeiten.

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  • Wählen Sie „Im erweiterten Modus getroffene Auswahl beibehalten“, wenn Sie den Selektor verwenden möchten, den Sie im erweiterten Modus ausgewählt hatten.
  • Soll der Selektor nicht verwendet werden, aktivieren Sie „Folgendes auswählen“ und wählen Sie die Dateitypen aus, die gesichert werden sollen.

Ausführungsoptionen

Der erweiterte Modus enthält viele Ausführungsoptionen, die im Assistentenmodus nicht zur Verfügung stehen, beispielsweise die Überprüfung.

Wenn Sie eine Ausführungsoption verwendet haben, die es im Assistentenmodus nicht gibt, und auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, behält Retrospect diese Einstellung bei und wendet sie an, wenn die Duplizierung ausgeführt wird.

Das Begrüßungsfenster des Assistentenmodus enthält keinen Hinweis darauf, ob die Duplizierung mit Ausführungsoptionen aus dem erweiterten Modus versehen ist oder nicht. Um das in Erfahrung zu bringen, müssen Sie in den erweiterten Modus wechseln und die Optionseinstellungen prüfen.

Pläne

Der erweiterte Modus bietet Planungsoptionen, die im Assistentenmodus nicht verfügbar sind. Sie können beispielsweise unterschiedliche Plantypen oder mehrere Pläne für ein Skript erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Skripts planen.

Wenn Sie Planungsoptionen angeben, die im Assistentenmodus nicht verfügbar sind, und auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, werden die erweiterten Planungsoptionen beibehalten.

In solchen Fällen wird im Feld „Plan“ im Begrüßungsfenster des Assistentenmodus der Text (Im erweiterten Modus erstellt) angezeigt. Darüber hinaus wird die Meldung angezeigt, dass der Plan im erweiterten Modus nicht bearbeitet werden kann.

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Außerdem erscheint eine neue Option im Fenster „Wann soll dupliziert werden?“, wenn Sie Ihre Duplizierungs-Skript-Einstellungen bearbeiten.

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  • Aktivieren Sie „Vorhandenen Plan beibehalten“, damit die erweiterten Planungsoptionen beibehalten werden.
  • Wählen Sie „Kein Plan“, wenn die erweiterten Planungseinstellungen verworfen und ein manuell auszuführendes Skript erstellt werden soll.
  • Wählen Sie „Aktuellen Plan ändern“, um die erweiterten Planungseinstellungen zu verwerfen und neue Einstellungen vorzunehmen.

Ausführungseinheit

Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie nur im erweiterten Modus festlegen, welche Ausführungseinheit für ein Duplizierungs-Skript verwendet werden soll.

Wenn Sie eine bestimmte Ausführungseinheit gewählt haben (nicht „Jede Ausführungseinheit“) und auf „Zum Assistenten wechseln“ klicken, behält Retrospect diese Einstellung bei und wendet sie an, wenn das Duplizierungs-Skript ausgeführt wird.

Das Begrüßungsfenster des Assistentenmodus enthält keinen Hinweis darauf, ob für das Duplizierungs-Skript eine bestimmte Ausführungseinheit angegeben wurde. Um das in Erfahrung zu bringen, müssen Sie in den erweiterten Modus wechseln und die Einstellungen prüfen.

Archivierungen mit Skripts

Mit Hilfe der Archivierung können Sie selten verwendete Dateien von einer Festplatte entfernen und auf Speichermedien aufbewahren.

Ein Archivierungs-Skript wird ähnlich erstellt und verwendet wie ein Backup-Skript.

Weitere Informationen finden Sie unter Backup-Skript im erweiterten Modus erstellen.

Im folgenden Abschnitt wird der Unterschied zwischen einem Archivierungs-Skript und einem Backup-Skript beschrieben.

Die beiden Skript-Arten unterscheiden sich lediglich in drei Punkten:

  • Backup-Skripts unterstützen mehrere Ziel-Backup-Sets, Archivierungs-Skripts nur ein Ziel-Backup-Set.
  • Für Archivierungs-Skripts gibt es eine zusätzliche Option, die nicht für Backup-Skripts verfügbar ist. Bei Verwendung von Archivierungs-Skripts können Sie wählen, ob die Dateien von der Quelle auf das Ziel verschoben anstatt kopiert werden. Weitere Informationen zur Option „Dateien verschieben“ finden Sie auf Optionskategorie „Archivieren“.
  • Archivierungs-Skripts kopieren (oder verschieben) standardmäßig alle ausgewählten Dateien von der Quelle auf das Ziel. Backup-Skripts kopieren standardmäßig nur die Dateien, die noch nicht auf dem Ziel vorhanden sind bzw. die seit dem letzten Kopiervorgang geändert wurden.
  • Die Standardeinstellung kann in beiden Fällen geändert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Optionskategorie „Abgleichen“.

Weitere wichtige Informationen zur Archivierung finden Sie unter Tipps zur Archivierung.

Wiederherstellungen mit Skripts

Im Normalfall wissen Sie natürlich nicht im Voraus, wann Sie Dateien wiederherstellen müssen, aber es gibt einige Fälle, in denen Wiederherstellungs-Skripts äußerst nützlich sind. Z. B. könnte für die Computer in einem Schulungsraum ein Wiederherstellungs-Skript sinnvoll sein, mit dessen Hilfe die Festplatten jeden Abend von einer gemeinsamen Quelle wiederhergestellt werden.

Schritte zum Erstellen eines Wiederherstellungs-Skripts:

Die Schritte für das Planen und Speichern sind für alle Skripts gleich.

Wiederherstellungs-Skript erstellen

  1. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Automatisch“ und anschließend auf die Schaltfläche „Skripts verwalten“.

    Das Fenster zur Skript-Bearbeitung wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen.

    Das Fenster „Skript auswählen“ wird angezeigt.

  3. Wählen Sie „Wiederherstellen“ in der Liste und klicken Sie auf „OK“.

    Das Fenster zur Skript-Benennung wird angezeigt.

  4. Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „Neu“.

    Das Skript wird in einem eigenen Fenster angezeigt.

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    Dieses Skript-Fenster ist dem Überblicksfenster für manuelle Backups mit Informationen zu den Quell-Backup-Sets, Zielvolumes, Dateiauswahlkriterien und Optionen sehr ähnlich. Da es sich um ein Skript handelt, enthält das Fenster auch Informationen für die Planung.

  5. Um Informationen zu ändern, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche.

Quelle Hiermit können Sie das Backup-Set und den dazugehörigen Snapshot für die Wiederherstellung angeben.

Ziel Hiermit können Sie ein Zielvolume auswählen.

Auswahl Hiermit können Sie einen Selektor festlegen, eine Art Filter zum Auswählen der wiederherzustellenden Dateien und Ordner.

Optionen Bietet verschiedene Optionen zur Auswahl an. Sie können beispielsweise festlegen, dass das Änderungsdatum und die Uhrzeit der wiederhergestellten Dateien aktualisiert werden.

Plan Hiermit können Sie das Ausführen eines Skripts für bestimmte Zeitpunkte oder regelmäßige Zeitabstände planen.

Wiederherstellungsquelle festlegen

Da es sich bei diesem Skript um ein neues Skript handelt, zeigt Retrospect im Skript-Überblicksfenster „Kein Backup-Set ausgewählt“ an.

  1. Klicken Sie auf „Quelle“, um ein Fenster mit einer Liste von Backup-Sets und Snapshots zu öffnen.

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  2. Wählen Sie oben im Fenster das Backup-Set mit dem Snapshot aus, von dem Sie wiederherstellen möchten.
  3. Wenn das gewünschte Backup-Set nicht aufgeführt ist, klicken Sie auf „Andere“, um auf weitere Backup-Sets zuzugreifen, indem Sie deren Katalogdatei öffnen oder neu aufbauen.
  4. Wählen Sie unten im Fenster einen Snapshot aus.

    Für jeden Snapshot wird das Datum und die Uhrzeit angezeigt.

  5. Wenn der gewünschte Snapshot nicht aufgelistet wird, klicken Sie auf „Snapshot hinzufügen“, um weitere Snapshots von den Speichermedien zu laden.
  6. Klicken Sie auf „OK“, um fortzufahren.
  7. Das Datum, die Zeit und der Volumename des Backup-Sets und des Snapshots werden im Skript-Fenster aufgeführt.

Wiederherstellungsziel festlegen

Da es sich bei diesem Skript um ein neues Skript handelt, zeigt Retrospect im Skript-Fenster „Kein Volume ausgewählt“ an.

  1. Klicken Sie auf „Ziel“.

    Das Fenster für die Volume-Auswahl wird angezeigt.

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  2. Wählen Sie das Zielvolume, auf dem die Dateien wiederhergestellt werden sollen.
  3. Wählen Sie im Listenfeld die Wiederherstellungsart aus.

    Gesamtes Volume wiederherstellen sorgt dafür, das Zielvolume und Quell-Snapshot genau übereinstimmen. Mit dieser Einstellung werden alle Dateien und Ordner auf dem Ziel gelöscht, die nicht mit den im Snapshot für eine Wiederherstellung markierten übereinstimmen. Die Dateien auf dem Zielvolume, die mit den für eine Wiederherstellung ausgewählten Dateien identisch sind, werden nicht ersetzt. Dann werden die anderen Dateien und Ordner aus dem Snapshot ins Ziel kopiert. Die Ordnerhierarchie bleibt hierbei erhalten. So wird standardmäßig vorgegangen, wenn Sie „Gesamtes Volume wiederherstellen“ wählen. Falls der Snapshot Systeminformationen enthält und es sich beim Zielvolume um ein Systemvolume handelt, stellt Retrospect standardmäßig auch Registrierungs- und Systemstatusinformationen wieder her.

    Um einen Systemabsturz zu vermeiden, wird bei der Methode „Gesamtes Volume wiederherstellen“ der aktive Windows-Systemordner bzw. der Systemordner des Mac OS-Client nicht gelöscht.

    Gleiche Dateien ersetzen stellt alle im Snapshot ausgewählten Dateien wieder her, die im Ziel nicht vorhanden sind, und überschreibt Dateien im Ziel mit den entsprechenden Dateien aus dem Quell-Snapshot. Übereinstimmende Dateien werden immer mit denen aus dem Snapshot überschrieben, unabhängig davon, ob die Snapshot-Dateien jünger oder älter sind als die Zieldateien. Dateien, die identisch mit den zur Wiederherstellung markierten Dateien sind bzw. deren Namen und Ablageorte nicht mit den zur Wiederherstellung markierten Dateinamen übereinstimmen, werden nicht ersetzt. Wenn Sie diese Methode mit der Ausführungsoption „Wiederherstellen des Systemstatus“ verwenden, stellt Retrospect Registrierungs- und Systemstatusinformationen wieder her (falls der Snapshot Systeminformationen enthält und es sich beim Zielvolume um ein Systemvolume handelt).

    Ersetzen, wenn Backup neuer ist stellt alle im Snapshot ausgewählten Dateien wieder her, die im Ziel nicht vorhanden sind. Dateien im Ziel werden mit den entsprechenden Dateien aus dem Quell-Snapshot überschrieben, allerdings nur dann, wenn die Datei im Snapshot jünger als die Zieldatei ist. Wenn Sie diese Methode mit der Ausführungsoption „Wiederherstellen des Systemstatus“ verwenden, stellt Retrospect Registrierungs- und Systemstatusinformationen wieder her (falls der Snapshot Systeminformationen enthält und es sich beim Zielvolume um ein Systemvolume handelt).

    Nur fehlende Dateien ersetzen stellt nur die aus dem Snapshot ausgewählten Dateien wieder her, die nicht bereits im Ziel vorhanden sind. Im Ziel vorhandene Dateien werden nicht überschrieben. Übereinstimmende Dateien im Ziel bleiben erhalten. Wenn Sie diese Methode mit der Ausführungsoption „Wiederherstellen des Systemstatus“ verwenden, stellt Retrospect Registrierungs- und Systemstatusinformationen wieder her (falls der Snapshot Systeminformationen enthält und es sich beim Zielvolume um ein Systemvolume handelt).

  4. Wenn nur Registrierungs- und Systemstatusinformationen wiederhergestellt werden sollen, wählen Sie „Nur fehlende Dateien ersetzen“ und klicken Sie auf „Ausgewählte Dateien“. Stellen Sie sicher, dass keine Dateien ausgewählt sind, klicken Sie auf „Optionen>Mehr Optionen“ und aktivieren Sie „Wiederherstellen des Systemstatus“.

    Dateien und Ordner wiederherstellen erstellt einen neuen Ordner auf dem Zielvolume (er erhält den Namen des Backup-Sets) und kopiert dann alle im Snapshot ausgewählten Dateien in diesen Ordner, wobei die Ordnerhierarchie aus dem Snapshot erhalten bleibt. Es wird nichts ersetzt oder überschrieben. So wird standardmäßig vorgegangen, wenn Sie „Dateien und Ordner wiederherstellen“ wählen. Registrierungs- und Systemstatusinformationen können mit dieser Methode nicht wiederhergestellt werden.

    Nur Dateien wiederherstellen erstellt einen neuen Ordner auf dem Zielvolume (er erhält den Namen des Backup-Sets) und kopiert dann alle im Snapshot ausgewählten Dateien in diesen Ordner. Die Ordnerhierarchie aus dem Snapshot wird nicht übernommen. Es wird nichts ersetzt oder überschrieben. Registrierungs- und Systemstatusinformationen können mit dieser Methode nicht wiederhergestellt werden.

  5. Bei den Methoden „Gesamtes Volume wiederherstellen“, „Gleiche Dateien ersetzen“ und „Ersetzen, wenn Backup neuer ist“ können eventuell Daten auf dem Zielvolume zerstört werden. Wenn Sie eine dieser Methoden wählen, stellen Sie sicher, dass die Dateien auf dem Zielvolume ersetzt oder gelöscht werden können.
  6. Klicken Sie auf „OK“.

Wiederherzustellende Dateien auswählen

Standardmäßig wählt Retrospect alle Dateien im Quell-Backup-Set aus. Sie können einen anderen vordefinierten Selektor verwenden oder einen neuen erstellen, wenn Sie nur bestimmte Dateien auswählen möchten.

  1. Klicken Sie auf „Auswahl“.
  2. Wählen Sie einen Selektor und klicken Sie auf „OK“.

    Sie können auch auf „Mehr Optionen“ klicken, um mit den Dateiauswahlkriterien von Retrospect einen eigenen Selektor zu erstellen. Weitere Informationen über Selektoren finden Sie im Abschnitt Verwenden von Selektoren.

  3. Mit Selektoren wird festgelegt, welche Dateien für die Wiederherstellung vorgemerkt werden, und nicht, welche tatsächlich wiederhergestellt werden. Wenn Sie beispielsweise „Alle Dateien“ wählen, vergleicht Retrospect alle Dateien im Quell-Backup-Set mit den Dateien, die sich bereits auf dem Zielvolume befinden. Übereinstimmende Dateien werden nicht kopiert.

Ausführungsoptionen für die Wiederherstellung festlegen

Klicken Sie auf „Optionen“, um das Optionsfenster aufzurufen. Klicken Sie auf „Mehr Optionen“, um die gewünschten Optionen auszuwählen. Die Optionen werden im Abschnitt Ausführungsoptionen, genauer erläutert.

Die Option „Änderungsdatum aktualisieren“ ist nur für Wiederherstellungsvorgänge verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Optionskategorie „Dateien“.

Ausführungseinheit festlegen

Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie festlegen, welche Ausführungseinheit für diesen Vorgang verwendet werden soll (oder „Jede Ausführungseinheit“ wählen). Wählen Sie die gewünschte Option im Listenfeld des Überblicksfensters. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungseinheiten zuweisen.

Übertragungen zwischen Backup-Sets mit Skripts

Wenn Sie regelmäßig alle Dateien und Snapshots von einem oder mehreren Backup-Sets in ein anderes Backup-Set übertragen müssen, können Sie den Vorgang mit Hilfe eines Übertragungs-Skripts automatisieren. Diese Skripts können in vielen Bereichen eingesetzt werden:

  • Klonen eines Backup-Sets
  • Schutz vor Mediumfehlern
  • Aufbewahrung von Datensicherungen an einem sicheren Ort
  • Start eines neuen Backup-Zyklus
  • Konsolidierung mehrerer Backup-Sets in einem einzelnen Backup-Set

Skripts zur Übertragung von Backup-Sets vergleichen die Dateien im Quell-Backup-Set mit denen im Ziel und kopieren nur die notwendigen Dateien. Im Ziel vorhandene Snapshots und Dateien bleiben erhalten.

Übertragungs-Skripts bieten keine Vorschaufunktion. Sie müssen Selektoren verwenden und können die Dateien nicht manuell auswählen.

Zur Übertragung von Dateien zwischen Backup-Sets benötigen Sie für jedes Backup-Set ein eigenes Band- oder CD/DVD-Laufwerk, auch wenn sich beide Backup-Sets auf derselben Medienart befinden. Bei Platten- und Datei-Backup-Sets ist dies jedoch nicht nötig.

Wenn Sie keine zwei Backup-Geräte besitzen, können Sie die Dateien vorübergehend in ein Platten-Backup-Set und anschließend aus dem Platten-Backup-Set in das Ziel-Backup-Set übertragen.

Schritte zum Erstellen eines Übertragungs-Skripts:

Die Schritte für das Planen und Speichern sind für alle Skripts gleich.

Skript für Backup-Set-Übertragungen erstellen

  1. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Automatisch“ und anschließend auf die Schaltfläche „Skripts verwalten“.

    Das Fenster zur Skript-Bearbeitung wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen.

    Das Fenster „Skript auswählen“ wird angezeigt.

  3. Wählen Sie „Backup-Sets übertragen“ in der Liste und klicken Sie auf „OK“.

    Das Fenster zur Skript-Benennung wird angezeigt.

  4. Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „Neu“.

    Das Skript wird in einem eigenen Fenster angezeigt.

    173

    Dieses Skript-Fenster ist dem Überblicksfenster für manuelle Backup-Set-Übertragungen mit Informationen zu den Quell-Backup-Sets, Ziel-Backup-Sets, Dateiauswahlkriterien und Optionen sehr ähnlich. Da es sich um ein Skript handelt, enthält das Fenster auch Informationen für die Planung.

  5. Um Informationen zu ändern, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche.

Quellen Hiermit wird die Auswahl eines oder mehrerer Backup-Sets ermöglicht.

Ziel Hiermit können Sie ein Ziel-Backup-Set auswählen.

Auswahl Hiermit können Sie einen Selektor festlegen, eine Art Filter zum Auswählen von zu übertragenden Dateien und Ordnern.

Optionen Hiermit können Sie verschiedene Optionen wählen, z. B. die Überprüfung und die Datenkomprimierung.

Plan Hiermit können Sie das Ausführen eines Skripts für bestimmte Zeitpunkte oder regelmäßige Zeitabstände planen.

Quelle für die Backup-Set-Übertragung auswählen

Da es sich bei diesem Skript um ein neues Skript handelt, zeigt Retrospect im Skript-Überblicksfenster im Abschnitt für die Quelle „Kein Backup-Set ausgewählt“ an.

  1. Klicken Sie auf „Quellen“, um das Fenster „Backup-Set auswählen“ aufzurufen.

    174

  2. Wählen Sie ein oder mehrere Backup-Sets aus, die die zu übertragenden Daten enthalten.

    Wenn das gewünschte Backup-Set nicht aufgeführt ist, klicken Sie auf „Andere“, um auf weitere Backup-Sets zuzugreifen, indem Sie deren Katalogdatei öffnen oder neu aufbauen.

  3. Skripts für die Backup-Set-Übertragung kopieren alle Snapshots und die zugehörigen Dateien aus den Quell-Backup-Sets in das Ziel-Backup-Set. Skripts für die Snapshot-Übertragung hingegen kopieren nur aktive Snapshots mit ihren Dateien. Weitere Informationen finden Sie unter Snapshot-Übertragung mit Skripts.
  4. Klicken Sie auf „OK“.
  5. Die Backup-Sets werden im Skript-Fenster aufgelistet.

Ziel für die Backup-Set-Übertragung auswählen

Da es sich bei diesem Skript um ein neues Skript handelt, zeigt Retrospect im Skript-Überblicksfenster im Abschnitt für das Ziel „Kein Backup-Set ausgewählt“ an.

  1. Klicken Sie auf „Ziel“.

    Das Fenster „Backup-Set auswählen“ wird angezeigt.

    175

  2. Wählen Sie das Ziel-Backup-Set.

    Wenn das einzige Backup-Set im Fenster „Backup-Set auswählen“ das Quell-Backup-Set ist oder wenn Sie keines der aufgeführten Backup-Sets als Ziel verwenden möchten, können Sie auf „Neu erstellen“ klicken. Weitere Informationen finden Sie unter Backup-Sets erstellen.

  3. Das Ziel-Backup-Set und das Quell-Backup-Set dürfen nicht gleich sein.
  4. Klicken Sie auf „OK“.

Zu übertragende Dateien auswählen

Standardmäßig wählt Retrospect alle Dateien in den Quell-Backup-Sets aus. Sie können einen anderen vordefinierten Selektor verwenden oder einen neuen erstellen, wenn Sie nur bestimmte Dateien auswählen möchten.

  1. Klicken Sie auf „Auswahl“.
  2. Wählen Sie einen Selektor und klicken Sie auf „OK“.

Sie können auch auf „Mehr Optionen“ klicken, um mit den Dateiauswahlkriterien von Retrospect einen eigenen Selektor zu erstellen. Weitere Informationen über Selektoren finden Sie im Abschnitt Verwenden von Selektoren.

Weitere Optionen festlegen

Retrospect enthält eine Reihe von Ausführungsoptionen für Backup-Set-Übertragungen.

Klicken Sie im Überblicksfenster auf „Optionen“, wenn Sie die Standardeinstellungen der Optionen „Snapshots kopieren“, „Überprüfung“, „Datenkomprimierung“, „Recycling-Backup des Quell-Backup-Sets“ usw. ändern möchten.

176

Weitere Informationen zu diesen Optionen finden Sie unter Optionskategorie „Übertragung“.

Klicken Sie auf „Mehr Optionen“, um zusätzliche Optionen anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungsoptionen.

Ausführungseinheit festlegen

Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie festlegen, welche Ausführungseinheit für dieses Skript verwendet werden soll (oder „Jede Ausführungseinheit“ wählen). Wählen Sie die gewünschte Option im Listenfeld des Überblicksfensters. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungseinheiten zuweisen.

Snapshot-Übertragung mit Skripts

Wenn Sie regelmäßig Snapshots und die zugehörigen Dateien von einem Quell-Backup-Set in ein anderes Backup-Set übertragen müssen, können Sie den Vorgang mit Hilfe eines Übertragungs-Skripts automatisieren. Diese Skripts können in vielen Bereichen eingesetzt werden:

  • Neues Backup-Set mit Hilfe eines synthetischen vollständigen Backups beginnen
  • Erstellen eines Backup-Sets für die Notfall-Wiederherstellung, das anderenorts aufbewahrt werden kann
  • Start eines neuen Backup-Zyklus mit einem vollständigen Backup

Skripts für die Übertragung von Snapshots unterscheiden sich in verschiedener Hinsicht von Skripts für die Übertragung von Backup-Sets. Skripts für die Snapshot-Übertragung:

  • Übertragen nur aktive Snapshots; Skripts für die Backup-Set-Übertragung übertragen alle Snapshots.
  • Bieten verschiedene Methoden für die Auswahl der zu übertragenden Snapshots an; Skripts für die Backup-Set-Übertragung betreffen immer alle Snapshots.

Standardmäßig werden bei der Übertragung von Snapshots Dateien im Quell-Backup-Set mit denen im Ziel verglichen und nur die notwendigen Dateien kopiert. Im Ziel vorhandene Snapshots und Dateien bleiben erhalten.

Skripts für die Snapshot-Übertragung bieten keine Vorschaufunktion. Sie müssen Selektoren verwenden und können die Dateien nicht manuell auswählen.

Zur Übertragung von Snapshots zwischen Backup-Sets benötigen Sie für jedes Backup-Set ein eigenes Band- oder CD/DVD-Laufwerk, auch wenn sich beide Backup-Sets auf derselben Medienart befinden. Bei Platten- und Datei-Backup-Sets ist dies jedoch nicht nötig.

Wenn Sie keine zwei Backup-Geräte besitzen, können Sie die Snapshots vorübergehend in ein Platten-Backup-Set und anschließend aus dem Platten-Backup-Set in das Ziel-Backup-Set übertragen.

Snapshot-Übertragung und synthetische vollständige Backups

Mit den Skripts für die Snapshot-Übertragung können Sie ein so genanntes „synthetisches vollständiges“ Backup erstellen. Retrospect erstellt synthetische vollständige Backups bei der Übertragung von Snapshots an:

  • Ein neues Backup-Set
  • Ein vorhandenes Backup-Set, wenn die Option „Quell-Katalogdatei mit Ziel-Katalogdatei abgleichen“ deaktiviert ist

Mit Hilfe von synthetischen vollständigen Backups können Sie schnell ein neues Backup-Set anlegen, das beispielsweise nur die aktuellsten Snapshots eines vorhandenen Backup-Sets enthält. So können Sie einen neuen Backup-Zyklus starten, ohne auf die zeitsparenden Vorteile eines inkrementellen Backups verzichten zu müssen. Bei nachfolgenden Backups in das neue Backup-Set werden nur neue und geänderte Dateien kopiert.

Nach der Übertragung enthält das Ziel-Backup-Set dieselben Daten wie bei einem vollständigen Backup. Sie erhalten ein vollständiges Backup, ohne tatsächlich ein zeitaufwändiges vollständiges Backup durchführen zu müssen.

  • Ein synthetisches vollständiges Backup entspricht einem vollständigen Backup, das zum Zeitpunkt des neuesten Snapshots erstellt wurde. Es enthält weder Dateien, die seit diesem Zeitpunkt erstellt oder geändert wurden, noch frühere Versionen von Dateien, die in älteren Snapshots enthalten sind.

Synthetische vollständige Backups sind auch nützlich für die Erstellung eines Backup-Sets, das alle Dateien in einem zusammenhängenden Lauf enthält. Dadurch kann Retrospect gesamte Volumes schneller wiederherstellen, da bei der Suche nach den erforderlichen Dateien nicht mehrere Läufe durchsucht werden müssen.

Schritte zum Erstellen eines Skripts für die Snapshot-Übertragung:

Die Schritte für das Planen und Speichern sind für alle Skripts gleich.

Skript für die Snapshot-Übertragung erstellen

  1. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Automatisch“ und anschließend auf die Schaltfläche „Skripts verwalten“.

    Das Fenster zur Skript-Bearbeitung wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen.

    Das Fenster „Skript auswählen“ wird angezeigt.

  3. Wählen Sie „Snapshots übertragen“ in der Liste und klicken Sie auf „OK“.

    Das Fenster zur Skript-Benennung wird angezeigt.

  4. Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „Neu“.

    Das Skript wird in einem eigenen Fenster angezeigt.

    177

    Dieses Skript-Fenster ist dem Überblicksfenster für manuelle Snapshot-Übertragungen mit Informationen zu den Quell-Backup-Sets, Ziel-Backup-Sets, Dateiauswahlkriterien und Optionen sehr ähnlich. Da es sich um ein Skript handelt, enthält das Fenster auch Informationen für die Planung.

  5. Um Informationen zu ändern, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche.

Quelle ermöglicht die Angabe von Quell-Backup-Sets und Snapshots.

Ziel Hiermit können Sie ein Ziel-Backup-Set auswählen.

Auswahl Hiermit können Sie einen Selektor festlegen, eine Art Filter zum Auswählen von zu übertragenden Dateien und Ordnern.

Optionen Hiermit können Sie verschiedene Optionen wählen, z. B. die Überprüfung und die Datenkomprimierung.

Plan Hiermit können Sie das Ausführen eines Skripts für bestimmte Zeitpunkte oder regelmäßige Zeitabstände planen.

Quelle für die Snapshot-Übertragung auswählen

Da es sich bei diesem Skript um ein neues Skript handelt, zeigt Retrospect im Skript-Überblicksfenster im Abschnitt für die Quelle „Kein Backup-Set ausgewählt“ an.

  1. Klicken Sie auf „Quelle“, um das Fenster „Quelle auswählen“ aufzurufen.

    178

  2. Wählen Sie aus der oberen Liste des Fensters „Quelle auswählen“ das Backup-Set aus, das die Snapshots enthält, die Sie übertragen möchten.

    Wenn das gewünschte Backup-Set nicht aufgeführt ist, klicken Sie auf „Andere“, um auf weitere Backup-Sets zuzugreifen, indem Sie deren Katalogdatei öffnen oder neu aufbauen.

    Im unteren Teil des Fensters zeigt Retrospect eine Liste der aktiven Snapshots des ausgewählten Backup-Sets mit dem Zeitpunkt des Snapshots und dem Namen des gesicherten Volumes an.

    Die Liste der Snapshots wird nur angezeigt, wenn Sie eine der folgenden Optionen auswählen: „Ausgewählte Snapshots“ oder „Der neueste Snapshot für jede ausgewählte Quelle“. Nur solche Backup-Sets, neben denen ein Datum angezeigt wird, enthalten Snapshots.

    Standardmäßig speichert Retrospect den neuesten Snapshot jedes Volumes (oder Subvolumes), das gesichert wurde, in der Katalogdatei. Diese Snapshots werden als aktiv betrachtet. Alle Snapshots (auch die älteren) sind auf den Backup-Medien (Band, Platte, CD/DVD) gespeichert. Nach jedem erfolgreichen Backup sowie nach jeder Archivierung wird in der Katalogdatei der alte Snapshot durch den neuen ersetzt. Der alte Snapshot verbleibt jedoch unverändert auf den Backup-Medien und kann bei Bedarf wieder geladen werden.

  3. Bei einem Platten-Backup-Set, bei dem die Ausdünnungsfunktion aktiviert ist, werden alle gemäß der Ausdünnungsrichtlinie benötigten Snapshots in der Katalogdatei gespeichert. Wenn Sie beispielsweise Retrospect angewiesen haben, die letzten 10 Backups zu speichern, sind bis zu 10 Snapshots pro Volume aktiv. Zusätzlich sind auch alle manuell geschützten Snapshots aktiv.
  4. Klicken Sie auf „Snapshot hinzufügen“, wenn der zu übertragene Snapshot nicht aufgeführt ist.

    Retrospect zeigt eine Liste aller im Backup-Set enthaltenen Snapshots an. Wählen Sie einen Snapshot aus und klicken Sie auf „Laden“, um den älteren Snapshot vom Backup-Set-Medium zu laden (dazu müssen Sie möglicherweise das Medium einlegen) und ihn zur Liste im Fenster „Quelle auswählen“ hinzuzufügen. Der Snapshot ist jetzt aktiv.

  5. Wenn Sie einen Snapshot auswählen, der bereits verfügbar ist, wird die Schaltfläche „Laden“ deaktiviert.
  6. Wählen Sie die zu übertragenden Snapshots aus.

    Nachdem Sie ein Quell-Backup-Set ausgewählt haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die zu übertragenden Snapshots auszuwählen.

  7. Der neueste Snapshot für jede Quelle überträgt den neuesten Snapshot und die zugehörigen Dateien für jedes Volume (oder Subvolume) in der Liste der aktiven Snapshots. Retrospect überträgt alle Snapshots, die zum Zeitpunkt der Skriptausführung die neuesten Snapshots sind.
  8. Der neueste Snapshot für jede ausgewählte Quelle überträgt den neuesten Snapshot und die zugehörigen Dateien für jedes ausgewählte Volume (oder Subvolume) in der Liste der aktiven Snapshots. Retrospect überträgt alle Snapshots, die zum Zeitpunkt der Skriptausführung die neuesten Snapshots der ausgewählten Quellen sind.
  9. Alle aktiven Snapshots für jede Quelle überträgt alle aktiven Snapshots und die zugehörigen Dateien. Wählen Sie zum Anzeigen der Liste der aktiven Snapshots und deren Quellen vorübergehend die Option „Ausgewählte Snapshots“. Vergewissern Sie sich, dass Sie erneut „Alle aktiven Snapshots für jede Quelle“ auswählen, bevor Sie auf „OK“ klicken. Um einen älteren Snapshot zu aktivieren, klicken Sie auf „Snapshot hinzufügen“.
  10. Ausgewählte Snapshots überträgt nur die Snapshots (und die zugehörigen Dateien), die Sie in der Liste der aktiven Snapshots ausgewählt haben. Klicken Sie bei gedrückter Strg- oder Umschalttaste auf die Snapshots, um mehrere auszuwählen. Um einen älteren Snapshot zu aktivieren, klicken Sie auf „Snapshot hinzufügen“.

    Die Optionen, die mit „Der neueste Snapshot...“ beginnen, eignen sich am besten für Skripts zum Übertragen von Snapshots, da sich die Liste der aktiven Snapshots bei jedem Backup ändert.

  11. Skripts für die Snapshot-Übertragung kopieren nur aktive Snapshots. Um alle Snapshots zu kopieren, verwenden Sie ein Skript für die Backup-Set-Übertragung. Weitere Informationen finden Sie unter Übertragungen zwischen Backup-Sets mit Skripts.
  12. Klicken Sie auf „OK“.
  13. Im Fenster „Quelle auswählen“ werden die Backup-Set- und Snapshot-Informationen angezeigt.

    Wenn weitere Snapshots übertragen werden sollen, klicken Sie auf „Hinzufügen“.

    Wenn Sie eine Quelle entfernen möchten, müssen Sie sie auswählen und auf „Entfernen“ klicken.

    Klicken Sie auf „OK“, wenn Sie Ihre Auswahl getroffen haben.

Ziel für die Snapshot-Übertragung auswählen

Da es sich bei diesem Skript um ein neues Skript handelt, zeigt Retrospect im Skript-Überblicksfenster im Abschnitt für das Ziel „Kein Backup-Set ausgewählt“ an.

  1. Klicken Sie auf „Ziel“.

    Das Fenster „Backup-Set auswählen“ wird angezeigt.

    179

  2. Wählen Sie das Ziel-Backup-Set.

    Wenn Sie keines der aufgelisteten Backup-Sets als Ziel verwenden möchten, klicken Sie auf „Neu erstellen“, um ein neues Backup-Set zu erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Backup-Sets erstellen.

  3. Klicken Sie auf „OK“.

Zu übertragende Dateien auswählen

Standardmäßig überträgt Retrospect alle Dateien der ausgewählten Snapshots in das Ziel-Backup-Set. Sie können einen anderen Selektor verwenden, wenn Sie nur bestimmte Dateien übertragen möchten.

  1. Klicken Sie auf „Auswahl“.
  2. Wählen Sie einen Selektor und klicken Sie auf „OK“.

Sie können auch auf „Mehr Optionen“ klicken, um mit den Dateiauswahlkriterien von Retrospect einen eigenen Selektor zu erstellen. Weitere Informationen über Selektoren finden Sie im Abschnitt Verwenden von Selektoren.

Weitere Optionen festlegen

Retrospect enthält eine Reihe von Ausführungsoptionen für Snapshot-Übertragungen.

Klicken Sie im Überblicksfenster auf „Optionen“, wenn Sie die Standardeinstellungen der Optionen „Medienüberprüfung“, „Datenkomprimierung“, „Recycling-Backup des Quell-Backup-Sets“ usw. ändern möchten.

180

Weitere Informationen zu diesen Optionen finden Sie unter Optionskategorie „Übertragung“.

Klicken Sie auf „Mehr Optionen“, um zusätzliche Optionen anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungsoptionen.

Ausführungseinheit festlegen

Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie festlegen, welche Ausführungseinheit für dieses Skript verwendet werden soll (oder „Jede Ausführungseinheit“ wählen). Wählen Sie die gewünschte Option im Listenfeld des Überblicksfensters. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungseinheiten zuweisen.

Ausdünnen mit Skripts

Ausdünnungs-Skripts ermöglichen die Planung eines Zeitpunkts für die Freigabe von Plattenplatz. Bei der Ausführung eines Ausdünnungs-Skripts löscht Retrospect alte Dateien und Ordner gemäß der festgelegten Ausdünnungsrichtlinie aus den Backup-Sets des Quellvolumes. Wenn kein Ausdünnungs-Skript festgelegt ist, löscht Retrospect erst dann alte Dateien und Ordner, wenn mehr Speicherplatz benötigt wird.

Weitere Informationen zum Aktivieren der Ausdünnungsfunktion für Platten-Backup-Sets finden Sie unter Register „Optionen“.

Schritte zum Erstellen eines Ausdünnungs-Skripts:

Die Schritte für das Planen und Speichern sind für alle Skripts gleich.

Ausdünnungs-Skript erstellen

  1. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Automatisch“ und anschließend auf die Schaltfläche „Skripts verwalten“.

    Das Fenster zur Skript-Bearbeitung wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen.

    Das Fenster „Skript auswählen“ wird angezeigt.

  3. Wählen Sie in der Liste „Ausdünnen“ und klicken Sie auf „OK“.

    Das Fenster zur Skript-Benennung wird angezeigt.

  4. Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „Neu“.

    Das Skript wird in einem eigenen Fenster angezeigt.

    181

  5. Um dem Skript Informationen hinzuzufügen, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche.

Quelle Hiermit wird die Auswahl eines oder mehrerer Backup-Sets ermöglicht. Siehe Auszudünnende Quelle wählen.

Plan Hiermit können Sie das Ausführen eines Skripts für bestimmte Zeitpunkte oder regelmäßige Zeitabstände planen. Siehe Skripts planen.

Wenn alle Informationen im Skript-Überblicksfenster korrekt sind, speichern Sie das Skript. Siehe Skripts speichern.

Auszudünnende Quelle wählen

Falls es sich bei diesem Skript um ein neues Skript handelt, zeigt Retrospect im Skript-Überblicksfenster im Abschnitt für die Quelle „Kein Backup-Set ausgewählt“ an.

  1. Klicken Sie auf „Quelle“, um das Fenster „Backup-Set auswählen“ aufzurufen.
  2. 182

    • Retrospect zeigt nur die Platten-Backup-Sets an, da das Ausdünnen nicht von anderen Medientypen unterstützt wird.
  3. Wählen Sie ein oder mehrere Backup-Sets mit Daten aus, die ausgedünnt werden sollen.

    Wenn das gewünschte Backup-Set nicht aufgeführt ist, klicken Sie auf „Andere“, um auf weitere Backup-Sets zuzugreifen, indem Sie deren Katalogdatei öffnen oder neu aufbauen.

    • Wenn Sie ein Backup-Set auswählen, bei dem die Ausdünnungsfunktion nicht aktiviert ist, meldet Retrospect bei der Ausführung des Skripts im Protokoll einen Fehler und setzt das Ausdünnen bei den verbleibenden Quell-Backup-Sets fort.
  4. Klicken Sie auf „OK“.
  5. Die Backup-Sets werden im Skript-Fenster aufgelistet.

Ausführungseinheit festlegen

Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie festlegen, welche Ausführungseinheit für dieses Skript verwendet werden soll (oder „Jede Ausführungseinheit“ wählen). Wählen Sie die gewünschte Option im Listenfeld des Überblicksfensters. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungseinheiten zuweisen.

Überprüfung mit Skripts

Überprüfungs-Skripts ermöglichen die Planung der Überprüfung eines Backup-Set-Mediums. Diese „Offline-Überprüfung“ ist nützlich, um das Backup-Zeitfenster möglichst optimal zu nutzen. Wenn Sie Medien manuell überprüfen möchten, wählen Sie in der Navigationsleiste von Retrospect „Werkzeuge>Medien überprüfen“. Weitere Informationen finden Sie unter Backup-Set-Medien überprüfen.

Wenn beispielsweise das Backup-Skript am Abend nach Arbeitsschluss nicht vollständig abgearbeitet wird, können Sie für das Backup-Skript die Option „Keine Überprüfung“ auswählen. Planen Sie dann ein separates Überprüfungs-Skript für den Morgen. Da das Backup-Skript den Überprüfungs-Arbeitsgang nicht mehr enthält, wird es schneller abgearbeitet.

Wenn möglich, prüfen Überprüfungs-Skripts die auf dem Backup-Set-Medium gespeicherten Daten, indem sie die Dateien im Backup-Set mit den MD5-Prüfsummen vergleichen, die während des Backups generiert wurden. Das bedeutet, dass Retrospect nicht mehr auf die gesicherten Quell-Volumes zugreifen muss, so dass hier auch im laufenden Betrieb keine Engpässe entstehen.

Unter bestimmten Umständen wurden während der Sicherung keine MD5-Prüfsummen generiert. Dies gilt für alle Backups, die mit einer älteren Retrospect-Version als 16.6 durchgeführt wurden, sowie für Backups, bei denen die Voreinstellung „Während Backup-Vorgängen MD5-Prüfsummen generieren“ nicht aktiv war. Weitere Informationen finden Sie unter Voreinstellungen „Überprüfung“.

In diesen Fällen prüft Retrospect nur noch die Lesbarkeit aller Dateien auf den Backup-Set-Medien.

  • Bei Verwendung von Überprüfungs-Skripts müssen Sie bei der Prüfung von Backups, die sich über mehrere Medien erstrecken, alle Medien erneut einlegen.

Schritte zum Erstellen eines Überprüfungs-Skripts:

Die Schritte für das Planen und Speichern sind für alle Skripts gleich.

Überprüfungs-Skript erstellen

  1. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Automatisch“ und anschließend auf die Schaltfläche „Skripts verwalten“.

    Das Fenster zur Skript-Bearbeitung wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen.

    Das Fenster „Skript auswählen“ wird angezeigt.

  3. Wählen Sie in der Liste „Überprüfung“ und klicken Sie auf „OK“.

    Das Fenster zur Skript-Benennung wird angezeigt.

  4. Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „Neu“.

    Das Skript wird in einem eigenen Fenster angezeigt.

    183

  5. Um dem Skript Informationen hinzuzufügen, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche.

Quelle Hiermit wird die Auswahl eines oder mehrerer Backup-Sets ermöglicht. Siehe „Zu überprüfende Quelle auswählen“.

Optionen Bietet verschiedene Optionen zur Überprüfung an. Siehe „Weitere Optionen festlegen“.

Plan Hiermit können Sie das Ausführen eines Skripts für bestimmte Zeitpunkte oder regelmäßige Zeitabstände planen. Siehe „Skripts planen“.

Wenn alle Informationen im Skript-Überblicksfenster korrekt sind, speichern Sie das Skript. Siehe Skripts speichern.

Zu überprüfende Quelle auswählen

Falls es sich bei diesem Skript um ein neues Skript handelt, zeigt Retrospect im Skript-Überblicksfenster im Abschnitt für die Quelle „Kein Backup-Set ausgewählt“ an.

  1. Klicken Sie auf „Quelle“, um das Fenster „Backup-Set auswählen“ aufzurufen.

    184

  2. Wählen Sie ein oder mehrere Backup-Sets mit Daten aus, die überprüft werden sollen.

    Wenn das gewünschte Backup-Set nicht aufgeführt ist, klicken Sie auf „Andere“, um auf weitere Backup-Sets zuzugreifen, indem Sie deren Katalogdatei öffnen oder neu aufbauen.

  3. Klicken Sie auf „OK“.

Die Backup-Sets werden im Skript-Fenster aufgelistet.

Weitere Optionen festlegen

Retrospect bietet eine spezifielle Ausführungsoption für Überprüfungs-Skripts an.

Klicken Sie im Überblicksfenster auf „Optionen“, um die Standardeinstellungen für die zu überprüfenden Skripts zu ändern.

185

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Optionskategorie „Überprüfung“.

Klicken Sie auf „Mehr Optionen“, um zusätzliche Optionen anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungsoptionen.

Ausführungseinheit festlegen

Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie festlegen, welche Ausführungseinheit für dieses Skript verwendet werden soll (oder „Jede Ausführungseinheit“ wählen). Wählen Sie die gewünschte Option im Listenfeld des Überblicksfensters. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungseinheiten zuweisen.

Skripts planen

Skripts können zwar jederzeit auch manuell gestartet werden, doch ihr eigentlicher Zweck ist die unbeaufsichtigte Ausführung. Legen Sie mit Hilfe eines Zeitplans fest, wann und wie oft ein Skript ausgeführt werden soll.

Wenn Sie ein Skript nur nach Bedarf und in Ihrem Beisein ausführen möchten, lesen Sie den Abschnitt Manuelle Skript-Ausführung.

Sie können ein Skript so planen, dass es automatisch an bestimmten Tagen oder anhand eines sich wiederholenden Plans ausgeführt wird, z. B. alle zwei Wochen. Sie können für ein Skript mehrere Pläne erstellen und für jede geplante Skript-Ausführung eine andere Backup-Art definieren.

Weitere Informationen über die Verwendung von Skripts im Rahmen einer Backup-Strategie finden Sie unter Backup-Strategien.

So planen Sie ein Skript:

  1. Klicken Sie im Skript-Überblicksfenster auf „Plan“.

    Das Fenster zur Skript-Planung wird angezeigt.

    186

  2. Klicken Sie auf „Hinzufügen“.

    187

  3. Wählen Sie die gewünschte Art des Zeitplans aus und klicken Sie auf „OK“.

Wochentag Hiermit können Sie einen Plan für einen oder mehrere Wochentage und ein sich wöchentlich wiederholendes Zeitintervall festlegen, z. B. jeden Montag und Mittwoch, jede zweite Woche. Beachten Sie, dass die Woche am Sonntag beginnt.

Wiederholend Hiermit können Sie einen Plan festlegen, der in bestimmten Zeitabständen wiederholt wird, beispielsweise am letzten Freitag im Monat oder alle drei Stunden.

Einmalig Hiermit können Sie einen Plan für einen bestimmten Tag und eine bestimmte Zeit festlegen, z. B. 19. April 2003, um 18:00 .

  • Ein Skript kann beliebige Kombinationen einer oder mehrerer dieser Planungsarten enthalten.
  • Zum Erstellen des Plans folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt Skript-Plan erstellen, und klicken Sie anschließend auf „OK“.

    Das Fenster zur Skript-Planung wird angezeigt.

    188

  • Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um weitere Zeitpläne zu erstellen, klicken Sie auf „Ändern“, um den ausgewählten Zeitplan zu ändern, oder klicken Sie auf „Löschen“, um ihn zu löschen.
  • Wenn Sie den Plan fertig gestellt haben, klicken Sie auf „OK“.
  • Das Skript-Überblicksfenster wird angezeigt.

    189

    Es zeigt die nächsten sechs geplanten Ausführungen für das Skript an.

    Skript-Plan erstellen

    Es gibt drei verschiedene Arten von Skript-Plänen:

    • Wochentag
    • Wiederholend
    • Einmalig

    Zwar überschneiden sich diese Planungsarten in einigen Punkten, für die Erstellung sind jedoch spezifische Schritte erforderlich.

    Allgemeine Elemente eines Plans

    Alle Planungsarten verfügen über einige gemeinsame Steuerelemente und Einstellungen:

    • Startdatum und -zeit: Hier wird der Zeitpunkt festgelegt, zu dem das Skript frühestens ausgeführt werden darf. Zum Ändern des Startdatums und der Startzeit klicken Sie auf eine beliebige Stelle im Datums- oder Zeitfeld, um das Feld auszuwählen. Geben Sie die neuen Informationen ein oder klicken Sie zum Ändern der Angaben auf die Pfeile. (Sie können Änderungen auch mit den Pfeiltasten auf der Tastatur vornehmen. Mit der Tabulatortaste können Sie zwischen den verschiedenen Elementen wechseln und diese dabei auswählen.)
    • Backup-Art und Ziel: Wenn Sie einen Plan für ein Backup-Skript erstellen, können Sie die Backup-Art und das Ziel auswählen. Wählen Sie im Listenfeld „Aktion“ eine der folgenden Optionen aus: „Normal“, „Neues Segment“, „Recycling“ oder „Neues Backup-Set“. (Nur Backup- und Übertragungs-Skripts)

    Startdatum und -zeit Hier wird der Zeitpunkt festgelegt, zu dem das Skript frühestens ausgeführt werden darf. Zum Ändern des Startdatums und der Startzeit klicken Sie auf eine beliebige Stelle im Datums- oder Zeitfeld, um das Feld auszuwählen. Geben Sie die neuen Informationen ein oder klicken Sie zum Ändern der Angaben auf die Pfeile. (Sie können Änderungen auch mit den Pfeiltasten auf der Tastatur vornehmen. Mit der Tabulatortaste können Sie zwischen den verschiedenen Elementen wechseln und diese dabei auswählen.)

    190

    Wenn Sie das Startdatum für den Zeitplan „Wochentag“ festlegen, bedeutet dies nicht unbedingt, dass die Ausführung an diesem Datum oder in dieser Woche beginnt. Beachten Sie die Zusammenfassung oben im Fenster, die das tatsächliche Datum zeigt, zu dem das Skript das erste Mal ausgeführt wird.

    Backup-Art und Ziel Wenn Sie einen Plan für ein Backup- oder ein Übertragungs-Skript erstellen, können Sie die Backup-Art auswählen. Wählen Sie im Listenfeld „Aktion“ eine der folgenden Optionen aus: „Normal“, „Neues Segment“, „Recycling“ oder „Neues Backup-Set“.

    • Normal Hierbei handelt es sich um ein typisches inkrementelles Backup. Es werden nur neue, geänderte oder neu zum Backup-Set hinzugefügte Dateien ausgewählt und an vorhandene Segmente angehängt.
    • Neues Segment fährt mit einem neuen Segment des angegebenen Backup-Sets fort. Retrospect verwendet ein vorhandenes Segment mit dem richtigen Namen oder ein neues oder gelöschtes Medium des richtigen Typs. Der Vorgang „Neues Segment“ unterscheidet sich vom Vorgang „Normal“ nur darin, dass die Dateien in das nächste Segment des Backup-Sets kopiert werden.
    • Recycling Hiermit löschen Sie den Kataloginhalt des Backup-Sets. Es scheint dann so, als wären noch keine Dateien gesichert worden. Anschließend sucht Retrospect nach dem ersten Mediensegment des Backup-Sets und löscht dieses, wenn es verfügbar ist. Wenn das erste Segment nicht verfügbar ist, verwendet Retrospect ein verfügbares neues oder gelöschtes Medium. Alle auf dem Quellvolume ausgewählten Dateien werden in dem Backup-Set gesichert.
    • Neues Backup-Set Hierbei wird ein neues Backup-Set (mit einer ähnlichen Bezeichnung wie der alten) angelegt, wobei ein neues oder gelöschtes Medium verwendet wird. Das ursprüngliche Backup-Set und der Katalog bleiben erhalten und können dauerhaft archiviert werden. An den Namen des neuen Backup-Sets und des zugehörigen Katalogs werden fortlaufende Zahlen angehängt.

    Sie können in Retrospect für ein Skript mehrere Backup-Sets angeben, damit Sie als Teil Ihrer Backup-Strategie Medien im Wechsel verwenden können. Verfügt das Skript über mehrere Backup-Set-Ziele, wählen Sie im Listenfeld „Nach“ das für das geplante Skript zu verwendende Backup-Set.

    Das Listenfeld wird nur dann angezeigt, wenn im Skript mehrere Backup-Sets angegeben sind.

    Planungsart „Wochentag“

    Wenn ein Skript an bestimmten Wochentagen ausgeführt werden soll, verwenden Sie den Zeitplan für Wochentage .

    So erstellen Sie einen Zeitplan für Wochentage:

    1. Wählen Sie „Wochentag“ im Dialogfeld für den Zeitplan.

      191

    2. Klicken Sie auf „OK“.

      Das Fenster der Planungsart „Wochentag“ wird angezeigt.

      192

    3. Legen Sie das Startdatum und die Startzeit fest, wie unter Allgemeine Elemente eines Plans beschrieben.
    4. Mit der Voreinstellung „Planung“ (siehe Voreinstellungen „Planung“) wird der Zeitraum definiert, in dem Skripts ausgeführt werden können. Skripts, die für außerhalb dieses Zeitraums geplant sind, werden nicht ausgeführt.

      Legen Sie bei Bedarf die Backup-Art und das Ziel-Backup-Set fest.

    5. Wählen Sie den Wochentag aus, an dem das Skript ausgeführt werden soll.
    6. Geben Sie eine Zahl für die wöchentliche Wiederholung des Intervalls ein.

      Wenn Sie beispielsweise „2“ eingeben, wird das geplante Skript jede zweite Woche ausgeführt.

    7. Wenn alle Einstellungen im Planungsfenster korrekt sind, klicken Sie auf „OK“.

    Planungsart „Wiederholend“

    Wenn ein Skript in bestimmten Abständen (stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich) wiederholt werden soll, verwenden Sie einen Zeitplan für sich wiederholende Ausführungen.

    So erstellen Sie einen Zeitplan für sich wiederholende Ausführungen:

    1. Wählen Sie „Wiederholend“ im Dialogfeld für den Zeitplan.

      193

    2. Klicken Sie auf „OK“.

      Das Fenster der Planungsart „Wiederholend“ wird angezeigt.

      194

    3. Legen Sie das Startdatum und die Startzeit fest, wie unter Allgemeine Elemente eines Plans beschrieben.
    4. Mit der Voreinstellung „Planung“ (siehe Voreinstellungen „Planung“) wird der Zeitraum definiert, in dem Skripts ausgeführt werden können. Skripts, die für außerhalb dieses Zeitraums geplant sind, werden nicht ausgeführt.

      Legen Sie bei Bedarf die Backup-Art und das Ziel-Backup-Set fest.

    5. Wählen Sie im Listenfeld „Intervall“ die Zeiteinheit (Stunden, Tage, Wochen oder Monate) für die Wiederholung.
    6. Geben Sie im Textfeld „Stunden“, „Tage“, „Wochen“ oder „Monate“ ein Wiederholungsintervall ein.

      Die Einstellung im Listenfeld „Intervall“ ändert sich, je nachdem, welches Wiederholungsintervall Sie eingeben.

    7. Wenn alle Einstellungen im Planungsfenster korrekt sind, klicken Sie auf „OK“.

    Planungsart „Einmalig“

    Wenn ein Skript nur einmal zum angegebenen Datum und Zeitpunkt ausgeführt werden soll, verwenden Sie den Zeitplan für einmalige Ausführung.

    So erstellen Sie einen Zeitplan für einmalige Ausführung:

    1. Wählen Sie „Einmalig“ im Dialogfeld für den Zeitplan.

      195

    2. Klicken Sie auf „OK“.

      Das Fenster der Planungsart „Einmalig“ wird angezeigt.

      196

    3. Legen Sie das Startdatum und die Startzeit fest, wie unter Allgemeine Elemente eines Plans beschrieben.
    4. Mit der Voreinstellung „Planung“ (siehe Voreinstellungen „Planung“) wird der Zeitraum definiert, in dem Skripts ausgeführt werden können. Skripts, die für außerhalb dieses Zeitraums geplant sind, werden nicht ausgeführt.

      Legen Sie bei Bedarf die Backup-Art und das Ziel-Backup-Set fest.

    5. Wenn alle Einstellungen im Planungsfenster korrekt sind, klicken Sie auf „OK“.

Skripts speichern

Wenn Sie alle Skript-Einstellungen festgelegt haben, speichern Sie das Skript. Es gibt drei Speicheroptionen:

  • Speichern: Klicken Sie auf das Symbol „Speichern“
  • 198 , um das Skript unter dem bereits festgelegten Namen zu speichern. Sie können im Skript-Überblicksfenster auch einfach auf „OK“ klicken.
  • Speichern unter: Klicken Sie auf das Symbol „Speichern unter“
  • 199 , um das Skript unter einem neuen Namen zu speichern. Mit diesem Befehl können Sie ein bereits gespeichertes Skript ändern und als neues Skript ablegen.
  • Speichern und ausführen: Klicken Sie auf das Symbol „Speichern und ausführen“
  • 200 , um das Skript zu speichern und das Fenster „Manuelle Skript-Ausführung“ zu öffnen. In diesem Fenster können Sie das Skript sofort ausführen oder einen Skript-Starter erstellen.

Weitere Informationen zum Ausführen von Skripts finden Sie im Abschnitt Skripts ausführen.

Geplante Vorgänge

Retrospect verwaltet alle Ihre geplanten Skripts und führt die Skripts automatisch zum angegebenen Zeitpunkt aus. Um eine Liste der geplanten Skripts anzuzeigen, klicken Sie auf „Aktivitätsmonitor“ in der Retrospect-Navigationsleiste und anschließend auf „Geplant“.

200

Mit der Voreinstellung „Planung“ (siehe Voreinstellungen „Planung“) wird der Zeitraum definiert, in dem Skripts ausgeführt werden können. Skripts, die für außerhalb dieses Zeitraums geplant sind, werden nicht ausgeführt.

Retrospect vergleicht die Systemzeit mit dem für die Ausführung festgelegten Zeitpunkt.

Retrospect überwacht stets die Ausführung geplanter Skripts. Wenn für ein Skript innerhalb der Vorschauzeit (gewöhnlich zwölf Stunden) eine automatische Ausführung geplant ist, wird Retrospect nicht automatisch beendet oder der Computer ausgeschaltet bzw. neu gestartet (je nachdem, welche Voreinstellung gewählt ist; siehe hierzu Start-Einstellungen). Retrospect bleibt geöffnet und wartet darauf, das Skript auszuführen.

Weitere Informationen zum Register „Geplant“ des Aktivitätsmonitors finden Sie unter Register „Geplant“.

Skripts testen

Sie können jederzeit die Gültigkeit eines Skripts im Skript-Überblicksfenster überprüfen. Retrospect ermittelt, ob Informationen fehlen oder das Skript ausgeführt werden kann. Falls das Skript Speichermedien benötigt, können Sie auf diese Weise sicherstellen, dass sie verfügbar sind.

So testen Sie ein Skript:

  1. Klicken Sie in der Retrospect-Navigationsleiste auf „Automatisch>Skripts verwalten“.
  2. Doppelklicken Sie auf das zu testende Skript.

    Das Skript-Überblicksfenster wird angezeigt.

  3. Klicken Sie auf das Symbol „Testen“
  4. 202 in der Symbolleiste.

Ein Dialogfeld zeigt an, ob das Skript gültig ist und wann es das nächste Mal ausgeführt werden soll.

202

Ist das Skript ungültig, meldet Retrospect Ihnen den Grund.

203

  1. Wenn das Skript gültig ist und Medien benötigt, klicken Sie auf „Medien überprüfen“, um sicherzustellen, dass das Backup-Gerät mit den erforderlichen Medien verfügbar ist.

    204

  2. Klicken Sie auf „OK“, um zum Skript-Überblicksfenster zurückzukehren.

Skripts ausführen

Retrospect bietet verschiedene Verfahren für die Ausführung von Skripts:

Informationen zur Interaktion mit und zur Steuerung von Skripts finden Sie im Abschnitt Skripts steuern.

Automatische Skript-Ausführung

Der Abschnitt Skripts planen, beschreibt, wie Sie in Retrospect Zeiten für die automatische Ausführung von Skripts definieren. Retrospect verwaltet alle Ihre geplanten Skripts und führt die Skripts automatisch zum angegebenen Zeitpunkt aus. Im Fenster „Aktivitätsmonitor“ werden die bevorstehenden geplanten Vorgänge angezeigt (siehe Geplante Skripts anzeigen) .

Manuelle Skript-Ausführung

Um ein Skript manuell zu starten, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Führen Sie das Skript sofort in Retrospect aus.
  • Erstellen Sie einen Skript-Starter, mit dem Sie das Skript jederzeit von Ihrem Desktop aus (bzw. dort, wo sich die Starterdatei befindet) auf Befehl ausführen können.

Wählen Sie das gewünschte Verfahren im Dialogfeld „Manuelle Skript-Ausführung“ aus. Öffnen Sie das Dialogfeld „Manuelle Skript-Ausführung“ mit einer der drei folgenden Methoden:

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern und ausführen“
  • 206 in der Symbolleiste des Skript-Überblicksfensters.
  • Wählen Sie das Skript mit dem Menü „Ausführen“ von Retrospect .
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Skript ausführen“
  • 207 in der Hauptsymbolleiste von Retrospect, wählen Sie ein Skript und klicken Sie auf „OK“.

207

So führen Sie das Skript sofort aus:

  1. Wählen Sie die Option „Jetzt ausführen“.

    Im Listenfeld der Ausführungseinheit (sofern verfügbar) können Sie die mit dem Skript gespeicherte Auswahl überschreiben. Weitere Informationen zu Ausführungseinheiten finden Sie unter Ausführungseinheiten zuweisen.

    Wenn es sich um ein Backup-Skript handelt, wählen Sie die gewünschte Backup-Art im Listenfeld „Aktion“. Siehe Arten von Backups.

    Verfügt das Backup-Skript über mehrere Ziele, geben Sie im anderen Listenfeld das Ziel-Backup-Set an.

  2. Klicken Sie auf „Ausführen“.

So erstellen Sie einen Skript-Starter:

  1. Wählen Sie die Option „Skript-Starter erstellen“.

    Wenn es sich um ein Backup-Skript handelt, wählen Sie die gewünschte Backup-Art im Listenfeld „Aktion“. Siehe Arten von Backups.

    Verfügt das Backup-Skript über mehrere Ziele, geben Sie im anderen Listenfeld das Ziel-Backup-Set an.

  2. Klicken Sie auf „Speichern“.

    208

  3. Wählen Sie einen Speicherort für den Skript-Starter aus, geben Sie einen Dateinamen ein und klicken Sie auf „Speichern“.
  4. Ändern Sie nicht die Dateierweiterung. Alle Skript-Starter müssen die Erweiterung .rrr verwenden.
  5. Doppelklicken Sie auf Ihrem Desktop oder im Windows-Explorer auf den Skript-Starter, um das Skript auszuführen.

Um mehrere Skripts hintereinander auszuführen, wählen Sie die Skript-Starter aus und wählen Sie „Öffnen“ im Menü „Datei“. Wenn Sie gleichzeitig mehrere Skript-Starter öffnen, werden die entsprechenden Skripts in alphabetischer Reihenfolge nach Skriptname ausgeführt, unabhängig vom Dateinamen des Skript-Starters.

Sie können für ein Skript auch mehrere Skript-Starter erstellen, in denen jeweils eine andere Backup-Art und ein anderes Ziel-Backup-Set angegeben sind.

Skripts steuern

Automatische Vorgänge werden in ähnlicher Weise gesteuert wie manuelle Vorgänge. Weitere Informationen finden Sie unter Vorgänge steuern.

Es gibt eine Reihe von skriptspezifischen Einstellungen, die korrekt definiert sein müssen. Skripts wurden für die unbeaufsichtigte Ausführung entwickelt. Sie können auch dann ausgeführt werden, wenn Sie Retrospect beendet haben und abwesend sind. Stellen Sie sicher, dass Sie die Start-Einstellungen von Retrospect so festgelegt haben, dass der Retrospect Launcher-Dienst aktiviert wird und die Anwendung automatisch gestartet werden kann, um Skripts auszuführen. Weitere Informationen finden Sie unter Start-Einstellungen.

Die Start-Einstellungen legen auch fest, was geschieht, wenn Retrospect automatisch gestartet wurde und die Skript-Ausführung abgeschlossen ist. Standardmäßig wird Retrospect beendet, es sei denn, Proactive Backup ist aktiv oder es ist ein weiteres Skript innerhalb der Vorschauzeit geplant. Weitere Informationen finden Sie unter Voreinstellungen „Planung“.

Wenn Sie ein Skript manuell starten, können Sie mit dem Listenfeld „In Retrospect bleiben“ in der Retrospect-Symbolleiste festlegen, was Retrospect nach Ausführung des manuellen Vorgangs tun soll. Standardmäßig wartet Retrospect einfach auf weitere Anweisungen. Wenn Sie aber beispielsweise ein Skript starten und dann nach Hause gehen möchten, können Sie angeben, dass Retrospect nach Abschluss des Vorgangs beendet wird. Wenn Proactive Backup nicht aktiv ist und kein weiteres Skript innerhalb der Vorschauzeit geplant ist, wird nach Abschluss des Prozesses Retrospect beendet (oder der Computer heruntergefahren). Weitere Informationen zum Festlegen der Vorschauzeit finden Sie unter Voreinstellungen „Planung“.

Proactive Backup-Skripts

Backup-Skripts sind leistungsstark und vielseitig. In Backup-Umgebungen, die sich ständig ändern, eignet sich jedoch ein anderes Verfahren – Proactive Backup – für Ihre Zwecke möglicherweise besser. Ein reguläres Backup-Skript kopiert bestimmte Volumes in einer bestimmten Reihenfolge in ein festgelegtes Backup-Set. Wenn sich die Backup-Umgebung ändert und Volumes oder Medien nicht mehr verfügbar sind, wird erst zum nächsten geplanten Ausführungstermin – falls überhaupt – ein Backup vorgenommen. Aus diesem Grund bietet Retrospect die Proactive Backup-Technologie.

Proactive Backup ist nur verfügbar, wenn Sie über den dazugehörigen Lizenzcode verfügen. Klicken Sie auf „Einstellung>Lizenzen“, um Ihre aktuellen Lizenzen anzuzeigen oder neue zu erwerben.

Die Vorteile von Proactive Backup

Die Proactive Backup-Technologie von Retrospect kann sich ändernde Netzwerk- und Plattenkonfigurationen handhaben. Während sich ein reguläres Backup-Skript an einen starren Zeitplan für die eindeutig definierten Quellvolumes und Ziel-Backup-Sets hält, wird bei einem Proactive Backup-Skript die Verfügbarkeit dieser Ressourcen sowie die Dringlichkeit für ein Backup beachtet. Quellvolumes werden in der Reihenfolge der Dringlichkeit für ein Backup gesichert: Von dem Volume, das am längsten nicht mehr gesichert wurde, wird zuerst ein Backup erstellt. Volumes werden auf die besten zur Verfügung stehenden Backup-Set-Medien kopiert. Mit Proactive Backup-Skripts haben Sie daher eine größere Auswahlmöglichkeit zwischen den Medien.

Proactive Backup-Skripts sind ideal für Umgebungen, in denen Computer und Volumes unregelmäßig an das Netzwerk angeschlossen werden. Dies kann z. B. in einem Büro der Fall sein, in dem Wechselplatten und mobile Computer zu unregelmäßigen Zeiten an das Netzwerk angeschlossen werden. Proactive Backup erkennt die neuen Volumes, sobald sie angeschlossen werden, und sichert sie. Client-Benutzer können sogar Backups ihrer Volumes anfordern.

Proactive Backup-Skripts können unabhängig von regulären Backup-Skripts benutzt werden; es ist häufig jedoch besser, sie in Verbindung mit Backup-Skripts zu verwenden, um eine umfassende Backup-Strategie aufzubauen.

Funktionsweise von Proactive Backup

Sie beginnen mit einem Proactive Backup-Skript, das anderen Retrospect-Skripts ähnlich ist. Der Backup-Computer wird „proaktiv“, während er das geplante Skript ausführt, und ist ansonsten inaktiv. Es empfiehlt sich oft, einen dedizierten Computer für Proactive Backup-Vorgänge einzurichten, damit keine anderen Programme laufen, während Proactive Backup aktiv ist.

Proactive Backup erstellt anhand der letzten Backups der Quellvolumes eine Warteschlange. Das am längsten nicht mehr gesicherte Volume wird an den Anfang der Warteschlange gestellt und die anderen Volumes werden nach der Dringlichkeit für ein Backup angeordnet. Proactive Backup untersucht dann den lokalen Computer und fragt das Netzwerk nach den Volumes ab.

Die Netzwerkabfrage wirkt sich nicht nachteilig auf die Netzwerkleistung aus.

Proactive Backup beginnt am Anfang der Volume-Warteschlange, prüft die Verfügbarkeit jedes Quellvolumes und sichert, falls eine Auswahlmöglichkeit besteht, jedes Volume im am besten geeigneten Backup-Set. Retrospect verschiebt die zuletzt gesicherten Volumes an das Ende der Schlange. Hat Proactive Backup alle verfügbaren Quellvolumes im aktuellen Backup-Intervall gesichert, fragt es in regelmäßigen Abständen das Netzwerk nach Client-Computern ab. Beim Abfragen wird nach Volumes gesucht, die vor kurzem an das Netzwerk angeschlossen wurden, und es wird geprüft, ob Client-Benutzer ein Backup ihrer Volumes angefordert haben. Mit dieser Vorgehensweise wird sichergestellt, dass ein Volume, das ein Backup benötigt, auch gesichert wird.

Ein Client-Benutzer kann jederzeit ein sofortiges Backup anfordern, solange dies vom Backup-Verwalter und von Proactive Backup gestattet wird. Wenn Retrospect den Client-Computer das nächste Mal abfragt, erkennt es die Anforderung für ein baldmöglichst durchzuführendes Backup und führt ein Backup des Client-Computers durch.

Ist die Abschlusszeit des Proactive Backup-Skripts erreicht, fährt Retrospect mit dem aktuellen Volume-Backup fort, startet jedoch keine neuen Backups. Ist die Stoppzeit des Skripts erreicht, hält Retrospect das Backup an und startet bis zur nächsten geplanten Skript-Startzeit keine neuen Backups.

Proactive Backup verwendet nur normale Backups, da Recycling-Backups, Backups in neue Segmente und Backups in neue Backup-Sets für ein Proactive Backup-Skript ungeeignet sind.

Anwendungsmöglichkeiten von Proactive Backup

Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich zwischen Standard-Backup-Skripts und Proactive Backup-Skripts.

Element

Backup-Skript

Proactive Backup-Skript

Ziel-Backup-Sets

Kopiert gemäß der Angaben im Plan oder bei der Ausführung in ein bestimmtes Backup-Set. Funktioniert nicht, wenn das Medium nicht verfügbar ist. Der Medienwechsel wird über ein Skript ausgeführt.

Kopiert in das beste verfügbare Backup-Set in der Liste der Zielvolumes. Automatischer Medienwechsel zwischen mehreren verfügbaren Backup-Sets.

Quellvolumes

Sichert Volumes in der Reihenfolge der Quellenliste. Wenn ein Backup fehlschlägt, wird das nächste Backup erst bei der nächsten Ausführung des Skripts durchgeführt.

Sichert Volumes anhand der letzten Backup-Zeiten. Nach jedem Backup wird die Reihenfolge neu festgesetzt. Dabei werden zuvor nicht verfügbare Volumes einbezogen.

Plan

Startet das Backup zu einem bestimmten Zeitpunkt und stoppt, sobald die letzte Quelle gesichert ist. Stoppt wahlweise zu einem festgesetzten Zeitpunkt.

Läuft zwischen Start- und Stoppzeit. Backups verfügbarer Volumes werden nach Bedarf durchgeführt.

Vom Benutzer angeforderte Backups

Nein.

Ja.

Unter Backup-Strategien für ein Netzwerk finden Sie Beschreibungen zu den Situationen, in denen Proactive Backup verwendet werden kann, und Anweisungen zum Anwenden einer auf Proactive Backup basierenden Strategie.

Ressourcen verwalten

Mit reichlichen Ressourcen (große Speicherkapazität, schnelles Netzwerk, leistungsstarker Backup-Computer sowie viel Zeit für Backups) und relativ wenigen Quellvolumes kann der Backup Server während seiner Arbeitszeit alle Volumes vollständig sichern. Mit begrenzten Ressourcen (niedrige Speicherkapazität, langsames Netzwerk, langsamer Backup-Computer sowie wenig Zeit für Backups) und relativ vielen Quellvolumes ist es unwahrscheinlich, dass der Backup Server jedes Volume innerhalb der vorgegebenen Zeit vollständig sichert. Glücklicherweise verwaltet Proactive Backup von Retrospect begrenzte Backup-Ressourcen so effizient, dass letztendlich alle Backups beendet werden.

Überlassen Sie Proactive Backup die Arbeit

Ob Ihre Ausstattung über viele oder wenige Ressourcen verfügt – Proactive Backup sichert immer zuerst die Volumes, die ein Backup am dringendsten benötigen. Sie müssen z. B. 100 Client-Computer sichern, können aber jede Nacht nur acht Stunden für das Backup zur Verfügung stellen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Retrospect alle 100 Client-Computer in der ersten Nacht innerhalb von acht Stunden sichern kann. Die restlichen Volumes werden in der nächsten Nacht gesichert usw., bis von allen 100 Volumes ein Backup erstellt worden ist. Nach den ersten kompletten Backups wird Proactive Backup schneller, da nachfolgend inkrementelle Backups vorgenommen werden.

Als Backup-Verwalter müssen Sie die Client-Computer nicht anhand einer Backup-Zeitabschätzung in getrennte Gruppen für verschiedene Tage einteilen. Proactive Backup verteilt alles über den geplanten Zeitraum.

Das Wichtigste bei Proactive Backup ist, dass es letztendlich alle Quellvolumes ohne Ihr Zutun sichert. Schlimmstenfalls ist der Zeitraum zwischen zwei Backups eines bestimmten Volumes zu groß, so dass Sie mehr Ressourcen zuteilen müssen.

Wenn Sie die Volumes öfter sichern möchten, müssen Sie dem Proactive Backup-Skript mehr Ressourcen zuteilen. Erhöhen Sie hierzu die Skript-Laufzeit, verwenden Sie zum Einschränken der zu sichernden Dateien Selektoren, benutzen Sie einen schnelleren Backup-Computer oder beschleunigen Sie das Netzwerk. Wenn Sie einen zweiten Backup-Computer einrichten und der Backup Server nur jeweils für die Hälfte der Client-Computer zuständig ist, wird der Arbeitsaufwand für jeden Backup-Computer halbiert.

Status überwachen

Lesen Sie den Backup-Bericht (siehe Backup-Bericht anzeigen) in regelmäßigen Zeitabständen, um zu prüfen, welche Volumes von Proactive Backup gesichert wurden und wie groß die Zeitabstände zwischen den einzelnen Backups waren. Von besonderem Interesse ist die Spalte „Vergangene Tage“, in der angezeigt wird, wie viele Tage seit dem letzten Backup eines Volumes vergangen sind.

Der Zeitabstand zwischen Backups ist gewöhnlich kleiner, wenn Retrospect nach dem ersten vollen Backup jedes Volumes nur noch inkrementelle Backups durchführt. Inkrementelle Backups benötigen für die meisten Volumes wesentlich weniger Zeit und können daher öfter ausgeführt werden.

Wenn Sie im Backup-Bericht ein Backup-Ereignis löschen, beachtet Retrospect dieses Backup bei der Bewertung der Priorität zum Erstellen der Volume-Warteschlange nicht. Diesem Volume wird daher eine höhere Backup-Priorität als zuvor zugeordnet.

Wechselwirkung mit anderen Skripts

Um begrenzte Backup-Ressourcen zu verwalten, können Sie mehrere Proactive Backup-Skripts gleichzeitig ausführen. Sie können auch mehrere Skripts mit unterschiedlichen Zeitplänen verwenden, um bestimmten Volumes eine höhere Backup-Priorität zuzuordnen.

Ein Skript kann z. B. achtzehn Stunden am Tag laufen und Volumes der Verkaufsabteilung sichern. Ein anderes Skript könnte sechs Stunden am Tag laufen und Volumes der Buchhaltungsabteilung sichern. Die Wahrscheinlichkeit, dass in der Verkaufsabteilung alle Dateien vollständig gesichert werden, ist sehr hoch. Das Buchhaltungsskript beendet jedoch das Backup aller Volumes innerhalb eines Zeitraums von sechs Stunden unter Umständen nicht. Diese Volumes werden dennoch gesichert, da Volumes, bei denen ein Backup sehr dringlich ist, vor Volumes gesichert werden, von denen vor kurzem erst ein Backup erstellt wurde.

Angenommen, Sie verfügen über tragbare Volumes wie Notebooks und Wechselmedien. Diese könnten mit einem anderen Skript vierundzwanzig Stunden am Tag gesichert werden, da sie zu unregelmäßigen Zeiten während des Tages verfügbar sind.

Weitere Informationen zu Proactive Backup-Strategien finden Sie im Abschnitt Backup-Strategien.

Skripts, bei denen es sich nicht um Proactive Backup-Skripts handelt, die jedoch während der aktiven Betriebszeit für Proactive Backup-Skripts geplant sind, können ohne Probleme ausgeführt werden.

Tipps und Tricks zu Proactive Backup

Um Proactive Backup optimal nutzen zu können, sollten Sie folgende Themen beachten:

Den richtigen Computer für Proactive Backup auswählen

Es ist sehr wichtig, welchen Computer Sie für Proactive Backup verwenden. Proactive Backup-Skripts funktionieren am besten auf einem Backup-Computer, auf dem keine anderen Datei-Server- oder File Sharing-Programme ausgeführt werden. Proactive Backup erzielt die beste Leistung auf einem Backup-Computer mit einem leistungsstarken Prozessor.

Proactive Backup schaltet den Backup-Computer nicht ab, wenn es fertig ist; es wartet in einem inaktiven Zustand auf die nächste geplante Startzeit.

Container als Quellen verwenden

Verwenden Sie Container (siehe Container) anstelle einzelner Volumes als Quellen in Proactive Backup-Skripts, insbesondere wenn Sie Client-Computer sichern möchten. Wenn Sie Container verwenden, werden neu zum Client hinzugefügte Volumes automatisch beim Backup berücksichtigt.

Zwischen Backup-Sets wechseln

Erstellen Sie mehrere Backup-Sets und verwenden Sie sie als Ziele in Ihrem Proactive Backup-Skript. Wechseln Sie zwischen den Sets, indem Sie jeden Tag verschiedene Medien in das Backup-Gerät einlegen. Proactive Backup verwendet jedes Medium, das Sie einlegen.

Neue Medien einführen

Nehmen Sie in regelmäßigen Zeitabständen Backups in neue Backup-Sets vor, um neue Medien einzuführen. Lagern Sie alte Medien nach jedem Backup in ein neues Backup-Set außerhalb des Unternehmens. Führen Sie zwischen Backups in neue Backup-Sets regelmäßig Recycling-Backups durch, damit die Kataloge nicht unübersichtlich werden und schnelle Wiederherstellungen möglich sind.

Wenn Sie zwischen Medien wechseln oder neue Medien einführen möchten, erstellen Sie Recycling-Backups und Backups in neue Backup-Sets, indem Sie reguläre Backup-Skripts mit den Backup-Sets ausführen, die auch von Ihren Proactive Backup-Skripts verwendet werden. Sie können diese mit einem Plan ausführen, über das Menü „Ausführen“ in Retrospect starten oder als Skript-Starter speichern und ausführen.

Um ein Backup-Set manuell für Recycling-Backups und Backups in neue Backup-Sets einzurichten, konfigurieren Sie das Backup-Set und wählen Sie die Medienaktion. (Siehe Register „Optionen“.)

Medienverfügbarkeit überprüfen

Da Proactive Backup zunächst keine Fenster zur Medien-Anforderung anzeigt, müssen Sie die Medienverfügbarkeit mit Hilfe des Aktivitätsmonitors überprüfen. Klicken Sie auf „Aktivitätsmonitor>Proactive“, um Ihre Proactive Backup-Skripts zu prüfen.

209

Wenn Retrospect Medien benötigt werden, wird in der Statusspalte der Quellen- bzw. Backup-Sets-Ansicht „Medien“ eingeblendet. Wählen Sie „Backup-Sets“ im Listenfeld, um anzuzeigen, welche Ziel-Backup-Sets über Medien verfügen und welchen keine Medien zur Verfügung stehen. Legen Sie bei Bedarf Medien ein.

Wenn ein Backup-Set ein neues oder gelöschtes Medium benötigt und Sie eines löschen müssen, stoppen Sie Proactive Backup, löschen Sie das Medium mit „Einstellung>Geräte“ und starten Sie dann Proactive Backup erneut.

Andere Skripts ergänzend zu Proactive Backup verwenden

In Retrospect können Sie mehrere Proactive Backup-Skripts gleichzeitig ausführen. Retrospect verwaltet die Quellvolumes und Ziele.

Andere Skripts, die keine Proactive Backup-Skripts sind, können ausgeführt werden, während Proactive Backup läuft. Sie können sie planen oder jederzeit mit Hilfe von Skript-Startern ausführen. Andere Skripts können Proactive Backup-Skripts dahingehend ergänzen, dass sie Recycling-Backups und Backups in neue Backup-Sets starten und Volumes sichern, die von Proactive Backup nicht gesichert werden.

Bandbibliotheken verwenden

Ein Bandladegerät ist eine leistungsstarke Ergänzung zu Proactive Backup. Alle im Magazin der Bibliothek befindlichen Bänder stehen beim Backup als Backup-Set-Ziele zur Verfügung. Proactive Backup wechselt ohne Ihr Zutun zwischen den Backup-Sets. Wenn sich ein Backup über zwei Bänder erstreckt oder Sie mit Hilfe der Optionen für die Medienaktion ein Backup in ein neues Backup-Set einrichten, werden leere oder gelöschte Bänder verwendet.

Vorzeitige Backups zulassen

Proactive Backup-Skripts erlauben standardmäßig vorzeitige Backups. Vorzeitige Backups werden durchgeführt, wenn Proactive Backup die verfügbaren Quellen abfragt und einen Client-Computer findet, der angefordert hat, dass baldmöglichst ein Backup durchgeführt wird. Wenn ein Benutzer eines Client-Computers diese Option in seinem Retrospect Client-Kontrollfeld aktiviert, sendet die Client-Software keine Anforderung zu der Retrospect-Kopie auf dem Backup-Computer. Stattdessen überprüft Retrospect die Client-Computer, wenn der Backup Server Abfragen durchführt. Dies geschieht zu den Zeitpunkten, zu denen während der geplanten aktiven Zeit keine Backups stattfinden.

Wenn viele Client-Computer für einen Backup anstehen, kann es vorkommen, dass ein Client-Computer mit einem aktuellen Backup lange warten muss, bevor sich Proactive Backup „um ihn kümmert“. Unabhängig von dem Wunsch des Client-Computer-Benutzers nach einem sofortigen Backup (baldmöglichst), führt Retrospect erst Backups anderer Client-Computer durch, die keine aktuellen Backups haben. Retrospect beginnt die Abfrage immer bei Client-Computern, die ein Backup am dringendsten benötigen.

Weitere Informationen finden Sie unter Optionskategorie „Proactive Backup – Intervall“.

Backup-Verschiebungen durch Benutzer verwalten

Wenn ein Client-Benutzer Backups regelmäßig verschiebt (wie im Retrospect-Protokoll angegeben), sollten Sie zukünftige Backups so ansetzen, dass sie für den Benutzer günstig liegen, z. B. dann, wenn sich der Benutzer nicht am Computer befindet. Oder erstellen Sie ein Skript, bei dem die Countdown-Zeit auf Null steht, so dass der Benutzer das Backup nicht verschieben kann.

Priorität nach Volumes festlegen

Wenn einige wichtige Volumes nicht so häufig gesichert werden, wie Sie es gerne hätten, verwenden Sie mehrere Skripts mit unterschiedlichen Zeitplänen, um verschiedenen Volumes eine höhere Backup-Priorität als anderen zu geben. Planen Sie das Skript für Volumes mit höherer Priorität so, dass es innerhalb eines längeren Zeitraums ausgeführt wird als das Skript für Volumes mit niedrigerer Priorität. Wird Volumes mit höherer Priorität mehr Zeit zugewiesen, ist es wahrscheinlicher, dass sie vollständig gesichert werden.

Priorität nach Dateien festlegen

Wenn Sie feststellen, dass Proactive Backup nicht alle Quellen vollständig sichert, können Sie die Backup-Priorität anstatt nach Volumes nach Dateien, oder aber nach beidem, Dateien und Volumes, ordnen. Um verschiedenen Dateien oder Ordnern eine höhere Backup-Priorität zuzuordnen, verwenden Sie mehrere Skripts mit unterschiedlichen Selektoren. Ein Selektor für eine höhere Priorität enthält z. B. innerhalb der letzten sieben Tage geänderte Dokumente, ein Selektor für eine niedrige Priorität alle Dateien. Planen Sie das Skript mit höherer Priorität so, dass es innerhalb eines längeren Zeitraums ausgeführt wird als das Skript mit niedrigerer Priorität.

Proactive Backup-Skript erstellen

Dieser Abschnitt leitet Sie beim Erstellen eines Proactive Backup-Skripts an: Das Verfahren ähnelt dem Erstellen eines normalen Backup-Skripts. Proactive Backup-Skripts werden anders geplant.

So erstellen Sie Proactive Backup-Skripts:

  1. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Automatisch“ und anschließend auf die Schaltfläche „Proactive Backup“.

    Das Fenster „Proactive Backup“ wird angezeigt.

    210

  2. Klicken Sie auf „Neu“, um ein neues Skript zu erstellen, geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „Neu“.

    Das Skript wird in einem eigenen Fenster angezeigt.

    211

    Dieses Skript-Fenster ist dem Überblicksfenster für normale Backup-Skripts mit Informationen zu den Quellvolumes, Ziel-Backup-Sets, Dateiauswahlkriterien, Optionen und Planungsinformationen sehr ähnlich.

  3. Um Informationen zu ändern, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche.

Quellen Hiermit können Sie Quellvolumes hinzufügen oder entfernen.

Ziele Hiermit wird die Auswahl eines oder mehrerer Ziel-Backup-Sets ermöglicht.

Auswahl Hiermit können Sie einen Selektor festlegen, eine Art Filter zum Auswählen von zu sichernden Dateien und Ordnern.

Optionen Hiermit wird das Optionsfenster angezeigt, in dem Sie die Überprüfung und Datenkomprimierung ein- und ausschalten können.

Plan Hiermit können Sie festlegen, dass ein Skript immer oder nur zu bestimmten Zeitpunkten aktiv sein soll.Sofern verfügbar, können Sie Im Listenfeld „Ausführungseinheit“ eine bestimmte Ausführungseinheit für dieses Proactive Backup-Skript wählen. Verwenden Sie andernfalls „Jede beliebige Ausführungseinheit“.

Proactive Backup-Quellen festlegen

Beim Definieren eines Proactive Backup-Skripts werden als erstes die Quellen ausgewählt.

  1. Klicken Sie auf „Quellen“.

    Das Fenster „Quelle auswählen“ wird angezeigt.

    212

  2. Wählen Sie ein oder mehrere Volumes aus und klicken Sie auf „OK“.
  3. Proactive Backup-Skripts sind besonders geeignet für das Backup von Laptop-Computern und anderen Volumes, die nicht regelmäßig an das Netzwerk angeschlossen werden.

    213

  4. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um weitere Quellen auszuwählen, oder wählen Sie eine Quelle aus und klicken Sie auf „Entfernen“, um sie aus der Liste zu löschen. Wenn die Liste der Quellen vollständig ist, klicken Sie auf „OK“.
  5. Wenn Ihr Skript mehrere Quellen bedient, werden sie nach Bedarf und Verfügbarkeit gesichert.

Proactive Backup-Ziel festlegen

Nachdem Sie die Quellen definiert haben, wählen Sie die Ziel-Backup-Sets aus.

  1. Klicken Sie auf „Ziele“.

    Wenn keine Backup-Sets definiert sind, wird der Assistent für das Erstellen eines Backup-Sets gestartet.

    Erstellen Sie ein neues Backup-Set, wie unter Backup-Sets erstellen beschrieben. Das neue Backup-Set wird im Fenster „Backup-Set auswählen“ angezeigt.

    Wenn Backup-Sets definiert sind, wird das Fenster „Backup-Set auswählen“ angezeigt.

    214

    Klicken Sie bei Bedarf auf „Andere“ oder auf „Neu“, um auf weitere Backup-Sets zuzugreifen bzw. neue zu erstellen.

  2. Wählen Sie ein oder mehrere Backup-Sets aus und klicken Sie auf „OK“.
  3. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um weitere Ziele auszuwählen, oder wählen Sie ein Backup-Set aus und klicken Sie auf „Entfernen“, um es aus der Liste zu löschen. Wenn die Liste der Ziele vollständig ist, klicken Sie auf „OK“.

Dateien für Proactive Backup auswählen

Standardmäßig wählt Retrospect alle Dateien auf den angegebenen Quellen aus. Sie können einen anderen vordefinierten Selektor verwenden oder einen neuen erstellen, wenn Sie nur bestimmte Dateien auswählen möchten.

  1. Klicken Sie auf „Auswahl“.

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  2. Wählen Sie einen Selektor und klicken Sie auf „OK“.

    Sie können auch auf „Mehr Optionen“ klicken, um mit den Dateiauswahlkriterien von Retrospect einen eigenen Selektor zu erstellen. Weitere Informationen über Selektoren finden Sie im Abschnitt Verwenden von Selektoren.

  3. Mit Selektoren wird festgelegt, welche Dateien für das Backup vorgemerkt werden, und nicht, welche tatsächlich kopiert werden. Wenn Sie beispielsweise „Alle Dateien“ wählen, vergleicht Retrospect alle Quelldateien mit den Dateien, die sich bereits im Ziel-Backup-Set befinden. Anschließend werden nur die neuen und geänderten Dateien kopiert.
  4. Proactive Backup-Optionen festlegen

    Klicken Sie auf „Optionen“, um das Optionsfenster aufzurufen, in dem Sie angeben können, wie oft die Quellvolumes gesichert werden sollen und ob vorzeitige Backup zulässig sind. Klicken Sie auf „Mehr Optionen“, um alle verfügbaren Optionskategorien anzuzeigen. Sie werden feststellen, dass viele Kategorien den in normalen Backup-Skripts vorhandenen Kategorien entsprechen. Folgende Kategorien gelten speziell für Proactive Backup-Skripts: „Intervall“, „Countdown“ und „Abfragen“. Details zu diesen Optionen finden Sie im Abschnitt Ausführungsoptionen.

    Ausführungseinheit festlegen

    Wenn Ihre Retrospect-Edition die Ausführung mehrerer Vorgänge gleichzeitig ermöglicht, können Sie festlegen, welche Ausführungseinheit für diesen Vorgang verwendet werden soll oder die Option „Jede Ausführungseinheit“ wählen. Wählen Sie die gewünschte Option im Listenfeld des Überblicksfensters. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungseinheiten zuweisen.

Proactive Backup-Skripts planen

Der Plan eines Proactive Backup-Skripts ist einer der wichtigsten Unterschiede zu einem gewöhnlichen Backup-Skript. Klicken Sie im Skript-Überblicksfenster auf „Plan“.

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Wählen Sie eine Planungsart aus:

  • Immer aktiv führt das Retrospect-Skript 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche aus.
  • Plan anpassen öffnet ein Fenster, in dem Sie den Skript-Plan an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Siehe Zeitplan anpassen.
  • Nie aktiv verhindert, dass Retrospect das Skript ausführt.

Das Kontrollkästchen Geplante Ausführungen übergehen hält Proactive Backup bis zum angegebenen Zeitpunkt an.

Zeitplan anpassen

Proactive Backup-Skripts sind standardmäßig 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche aktiv. Ändern Sie den Zeitplan, wenn ein Skript nur zu bestimmten Zeiten aktiv sein soll.

Wenn Sie „Plan anpassen“ auswählen und auf „Anpassen“ klicken, wird das Fenster zum Anpassen des Plans geöffnet. Dieses Fenster ähnelt zwar dem Fenster für die allgemeinen Planungsvoreinstellungen, es handelt sich jedoch um ein spezielles Fenster für dieses Proactive Backup-Skript, dessen Einstellungen für andere Retrospect-Vorgänge nicht verwendet werden.

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War der Plan zuvor auf „Immer aktiv“ eingestellt, so sind alle 24 Stunden der sieben Tage in der Woche wie oben markiert.

Um einen Wochentag auszuwählen, klicken Sie darauf. Klicken und ziehen Sie, um aufeinander folgende Wochentage auszuwählen. Verwenden Sie die Umschalt- oder Strg-Taste und klicken oder ziehen Sie, um Tage auszuwählen, ohne die vorherige Auswahl rückgängig zu machen.

Um die Uhrzeit zu ändern, klicken Sie darauf und geben Sie sie ein oder verwenden Sie den Regler.

Start ist die Zeit, zu der das Skript gestartet wird.

Abschluss ist der Zeitraum (in Stunden und Minuten) vor der Stoppzeit, in dem Retrospect das aktuelle Backup beenden und keine neuen Backups beginnen soll.

Stopp ist die Zeit, zu der Retrospect die Backups dieses Skripts unbedingt anhalten muss (bis zur nächsten Startzeit).

Sie können Zeiten auch festlegen, indem Sie die Symbole auf der Stundenleiste ziehen. Versuchen Sie es jedoch zuerst durch Eingeben der Zeiten, damit Sie sehen, wie diese Regler funktionieren.

Wenn eine Uhrzeit geändert wird, ändert sich die Stundenleiste entsprechend, um die Start-, Abschluss- und Stoppzeit des Skripts grafisch darzustellen.

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Jeder markierte Tag verfügt über eine verkleinerte Stundenleiste, jedoch nicht über Regler.

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Mit „Immer“ und „Nie“ können Sie einen angepassten Plan rückgängig machen.

Proactive Backup einstellen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Proactive Backup und Proactive Backup-Skripts von Retrospect und von den Retrospect-Clients aus zu steuern.

Verwenden Sie zum Einstellen von Proactive Backup das Menü „Ausführen“ von Retrospect und das Register „Proactive“ des Aktivitätsmonitors. Verwenden Sie zum Steuern von Proactive Backup-Skripts das Client-Kontrollfeld von Retrospect und das Register „Proactive“ des Aktivitätsmonitors.

Die Auswahl im Listenfeld „In Retrospect bleiben“ in der Retrospect-Symbolleiste und die in Retrospect unter „Unbeaufsichtigt“ ausgewählte Aktion wirken sich nicht auf Proactive Backup aus. Beispielsweise beendet ein Proactive Backup-Skript Retrospect nicht, wenn es fertig ist.

Menü „Ausführen“

Mit dem Menü „Ausführen“ können Sie Proactive Backup starten/stoppen und aktivieren/deaktivieren. Wenn Sie ein Proactive Backup-Skript speichern, wird Proactive Backup nach zehnminütiger Inaktivität des Backup-Computers aktiviert (es sei denn, im Skript-Plan wurde „Nie aktiv“ ausgewählt). Retrospect startet Proactive Backup zur Startzeit eines geplanten Skripts. Ist Retrospect zur Startzeit nicht geöffnet, wird es automatisch gestartet.

Um Proactive Backup manuell zu steuern, wählen Sie die gewünschten Befehle aus dem Menü „Ausführen“:

  • Wählen Sie „Proactive Backup starten“, um Proactive Backup zu aktivieren. Proactive Backup-Skripts werden dann nach Plan zu den festgelegten Zeiten ausgeführt. Zum Stoppen von Proactive Backup verwenden Sie „Proactive Backup stoppen“ im Menü „Ausführen“.
  • Sie können auch die Start- und Stopp-Schaltflächen im Register „Proactive“ des Aktivitätsmonitors verwenden, um Proactive Backup zu starten und zu stoppen.

Nachdem Proactive Backup gestoppt wurde, werden zehn Minuten lang bzw. bis Sie Proactive Backup wieder starten, keine Proactive Backup-Skripts ausgeführt.

  • Wenn Sie Retrospect beenden und anschließend neu starten (oder Retrospect automatisch neu gestartet wird), wird Proactive Backup (nach einer kurzen Verzögerung) ebenfalls neu gestartet, es sei denn, es wurde deaktiviert.
  • Wählen Sie „Proactive Backup deaktivieren“ im Menü „Ausführen“, um zu verhindern, dass geplante Proactive Backup-Skripts ausgeführt werden.

Nachdem Proactive Backup deaktiviert wurde, werden so lange keine Proactive Backup-Skripts ausgeführt, bis Sie „Proactive Backup starten“ oder „Proactive Backup aktivieren“ wählen.

Aktivitätsmonitor

Das Register „Proactive“ des Aktivitätsmonitors enthält Angaben über Proactive Backup und Proactive Backup-Skripts.

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Im Register „Proactive“ können Sie Proactive Backup-Skripts anhalten, Proactive Backup starten/stoppen, Zeitpläne aufheben und den Status anzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Register „Proactive“.

Client-Kontrollfeld

Im Client-Kontrollfeld können Sie ein Proactive Backup für möglichst bald oder für einen bestimmten Zeitpunkt anfordern. Außerdem können Sie ein bevorstehendes Backup auf später verschieben.

Weitere Informationen finden Sie unter Einstellen von Proactive Backups.